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Linux-Kernel 2.6.33-rc5 freigegeben

DVB-Mantis-Treiber ab sofort im Mainline-Kernel. DVB-Karten mit Mantis-Chipsatz können jetzt direkt mit einem neuen Kernel-Modul angesprochen werden. Der entsprechende Quellcode wanderte in den Hauptzweig des Linux-Kernels.
/ Jörg Thoma
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Für den weit verbreiteten Mantis-Chipsatz bringt der fünfte Release Candidate der für Anfang März angekündigten Kernel-Version 2.6.33 nun einen Treiber mit. Zusätzlich erhält der Intel-DRM-/KMS-Treiber Unterstützung für eingebettete Displayports, wie ihn bereits der entsprechende AMD-/ATI-Treiber mitbringt. Zusätzlich bietet die neue Version einen Bugfix in der LVDS-Down-Clocking im Intel-Grafikmodul sowie Reparaturen in den Radeon-KMS-, XFS-Dateisystem- und Ecryptfs-Modulen.

Zuvor hatten es neben Nouveau auch die Treiber für die Netzwerkreplikation DRBD und das verteilte Dateisystem Ceph in den Kernel geschafft. Zusätzlich wurde wieder viel Arbeit in die Stabilisierung des Codes für das Dateisystem Btrfs investiert, das allerdings weiterhin als experimentell gilt.

Das Modul Secure Digital Host Controller Interface wurde um die Unterstützung des sogenannten Hollywood-Chipsatzes erweitert, der in der Spielekonsole Wii verbaut wird. Neu dabei ist der Treiber rt2800pci für die Chipsätze rt2860 und rt3090, die in WLAN-PCI-Karten der Firma Ralink verwendet werden.

Gegenwärtig tagen zahlreiche Kernel-Entwickler in der Linux.conf.au(öffnet im neuen Fenster)-Konferenz in Wellington in Neuseeland und berichten dort über den aktuellen Stand der Entwicklung am Linux-Kernel.


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