Abo
  • Services:
Anzeige
Kernel-Entwickler: Bessere Treiber mit Linux

Kernel-Entwickler

Bessere Treiber mit Linux

Hardwaretreiber sollten zuerst für Linux programmiert werden, schlägt Kernel-Entwickler Luis R. Rodriguez vor. Damit könnten Hardwarehersteller qualitativ bessere Treiber entwickeln und später auf Windows und Mac OS X portieren.

Die Entwicklung von geschlossenen Treibern nutzen die Hardwarehersteller nach Ansicht des Kernel-Entwicklers Luis R. Rodriguez aus, um ihre Treiber schnell und schlampig zu programmieren. Zudem mangele es ihnen an Übersicht und Qualität, schreibt Rodriguez in einem Beitrag an die Linux-Kernel-Mailingliste. Wenn Treibercode von Hardwareherstellern beim Linux-Kernel eingereicht werde, müsse er meist aufgearbeitet werden. Zudem sorgten etliche Codeprüfungen dafür, dass am Ende ein qualitativ hochwertiger Treiber entstehe.

Anzeige

Da die verschiedenen Betriebssysteme als Basis oftmals ein gemeinsames Treiberframework mitbringen, ist der Teil des Codes, den ein Hersteller selbst einbringen muss, immer geringer geworden. Sowohl Linux als auch Mac OS X und Windows enthalten beispielsweise einen WLAN-Stack für 802.11, auf dem Hersteller ihre Treiber aufsetzen könnten.

Damit falle zumindest teilweise das Argument der Hersteller weg, die Entwicklung für den Linux-Kernel sei zu langsam, um Treiber in einer wettbewerbsfähig kurzen Zeit auf den Markt zu bringen. Rodriguez hält die lange Entwicklungszeit allerdings weiterhin für ein Problem. Er schlägt vor zu überlegen, wie auch die Kernel-Programmierer die Entwicklung beschleunigen könnten.

Er wünsche sich, dass Linux-Anwender früher und überhaupt in den Genuss von Hardwaretreibern kämen, schreibt Rodriguez. Vor allem hätten aber Anwender aller Betriebssysteme was davon, wenn Entwickler proprietärer Treiber mehr auf das Architekturdesign achteten und ihren Code besser pflegten.

Rodriguez ist beim Linux-Kernel unter anderem für die Entwicklung des WLAN-Stacks zuständig und hat an den MadWiFi- und Prism54-Treibern mitgearbeitet. Seine Äußerungen beziehen sich vor allem auf den Code für WLAN-Treiber. Unter Rodriguez' Posting schrieb Entwickler Alan Cox, die Idee sei gut, aber Firmen wollen schließlich Geld verdienen. Aus deren Sicht sei es eine gute Idee, proprietäre Stack-Erweiterungen in ihren Treibercode einzupflegen.


eye home zur Startseite
unbeindruckt 25. Nov 2010

Nachhaltigkeit und Investitionssicherheit, ist doch genau der Grund, warum vernünftige...

Kommentar an... 24. Nov 2010

Nautilus ist so eine Sache, er lässt sich schön mit Skripten erweitern, aber die...

zzz 24. Nov 2010

Als Beispiel hier, der Windows Treiber für Linux Dateisysteme. Da sind kaum welche...

Stebs 24. Nov 2010

Huh? Wie kommst du denn darauf? Würde mich ernsthaft interessieren wie du da getestet...

Bauer User 24. Nov 2010

Nö. Treiber braucht nur das OS. Für Linux wurde USB jedenfalls nicht entworfen, auch...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. posterXXL GmbH, München
  2. über Nash Direct GmbH, Stuttgart-Vaihingen
  3. USU AG, Möglingen bei Stuttgart
  4. Robert Bosch GmbH, Reutlingen, Dresden


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 79,98€ + 5€ Rabatt (Vorbesteller-Preisgarantie)
  2. (-74%) 10,49€
  3. (-66%) 6,80€

Folgen Sie uns
       


  1. Radeon Software 17.10.2

    AMD-Treiber beschleunigt Destiny 2 um 50 Prozent

  2. Cray und Microsoft

    Supercomputer in der Azure-Cloud mieten

  3. Wiper Premium J XK

    Mähroboter mit Persönlichkeitsstörung

  4. Fall Creators Update

    Microsoft will neues Windows 10 schneller verteilen

  5. Canon

    Riesiger Bildschirm soll DSLR und Tablet vereinen

  6. Wibotic Powerpad

    Induktions-Drohnenlandeplatz erhöht die Reichweite

  7. Mercedes-Benz Energy

    Elektroauto-Akkus werden zum riesigen Stromnetzspeicher

  8. Unternehmen

    1&1 Versatel bietet Gigabit für Frankfurt

  9. Microsoft

    Xbox One emuliert 13 Xbox-Klassiker

  10. DMT Bonding

    Telekom probiert 1 GBit/s ohne Glasfaser aus



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Essential Phone im Test: Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
Essential Phone im Test
Das essenzielle Android-Smartphone hat ein Problem
  1. Teardown Das Essential Phone ist praktisch nicht zu reparieren
  2. Smartphone Essential Phone kommt mit zwei Monaten Verspätung
  3. Andy Rubin Essential gewinnt 300 Millionen US-Dollar Investorengelder

Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test: Google fehlt der Mut
Pixel 2 und Pixel 2 XL im Test
Google fehlt der Mut
  1. Pixel 2 XL Google untersucht Einbrennen des Displays
  2. Pixel Visual Core Googles eigener ISP macht HDR+ schneller
  3. Smartphones Googles Pixel 2 ist in Deutschland besonders teuer

Krack-Angriff: Kein Grund zur Panik
Krack-Angriff
Kein Grund zur Panik
  1. Neue WLAN-Treiber Intel muss WLAN und AMT-Management gegen Krack patchen
  2. Ubiquiti Amplifi und Unifi Erster Consumer-WLAN-Router wird gegen Krack gepatcht
  3. Krack WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  1. Re: Warum arbeiten die Dinger nicht mit...

    thecrew | 10:21

  2. Re: ... so viele Gegner wie möglich ausschalten ...

    debattierer | 10:16

  3. Re: 1700 ¤ = 170 mal ....

    thecrew | 10:14

  4. Re: Apple wird immer peinlicher

    maci23 | 10:13

  5. Re: Problem = Nutzer

    bofhl | 10:12


  1. 09:35

  2. 09:15

  3. 09:00

  4. 08:23

  5. 07:34

  6. 07:22

  7. 07:11

  8. 18:46


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel