Der anhaltende Boom von Flashspeicher hat für Western Digital Folgen. Das Unternehmen schließt eine HDD-Fabrik in Malaysia und baut gleichzeitig seine Flash-Werke weiter aus. Die Maßnahme trifft etwa 13.000 Mitarbeiter.
In Deutschland und Spanien streiken am Amazon Prime Day die Lagerarbeiter für bessere Arbeitsbedingungen, in Polen wird Dienst nach Vorschrift gemacht. Die Streikbewegung geht ins sechste Jahr.
IBM hat seinen Bericht zu den Unterschieden bei der Bezahlung von Männern und Frauen bekanntgegeben. In Großbritannien ist diese Untersuchung Pflicht. Der Bericht zeigt, dass Frauen zwar weniger verdienen, dass das aber nicht absichtlich geschieht. IBM verspricht Besserung.
Teslas Chefingenieur Doug Field verlässt den US-Autobauer. Ein Nachfolger ist noch nicht bekannt. Auch andere Führungskräfte haben dem Unternehmen bereits den Rücken gekehrt.
Die Krise bei HTC scheint nicht überwunden zu sein: Der Smartphone-Pionier entlässt 1.500 Mitarbeiter, was fast einem Viertel der weltweit Beschäftigten entspricht. Den Entlassungen sind wieder einmal schlechte wirtschaftliche Zahlen vorausgegangen.
Teslas Chief Information Officer Gary Clark verlässt das Unternehmen. Er reiht sich damit in die steigende Zahl von Führungskräften ein, die bei dem Elektroautobauer ausscheiden. In Clarks Fall erfolgt das nicht freiwillig. Einen Ersatz gibt es offensichtlich nicht.
Der Online-Marktplatz Dawanda hat es nicht geschafft. Ende August wird das Dawanda-Angebot nach fast zwölf Jahren eingestellt. Verkäufern wird ein Wechsel zum Konkurrenten Etsy empfohlen, die Dawanda-Belegschaft wird entlassen.
Bundesarbeitsminister Hubertus Heil will Amazon-Chef Jeff Bezos die Notwendigkeit von Gewerkschaften beibringen. Essenslieferdienste sollen endlich staatliche Mindestregeln bekommen, weil die Arbeitsbedingungen "Wilder Westen" seien.
Amazon legt eine weitere ungewöhnliche Form der Konfliktlösung und Leistungssteigerung für seine Beschäftigten offen: das Pivot-Programm und die Jury der Kollegen. Lagerarbeiter dürfen das aber nicht nutzen.
Der von Tesla unter anderem wegen Datendiebstahl und Sabotage verklagte Ex-Mitarbeiter beschuldigt den Hersteller weiterhin, beschädigte Akkus in das Model 3 verbaut zu haben und bestreitet, die Infrastruktur gehackt zu haben.
Bei T-Systems sollen in den nächsten drei Jahren 10.000 Arbeitsplätze eingespart werden, davon 6.000 in Deutschland. Verdi hat entschiedenen Widerstand angekündigt.
Der Elektroautohersteller Tesla hat einen ehemaligen Mitarbeiter verklagt, der das Unternehmen sabotiert und Geheimnisse verraten haben soll. Zudem soll er der Presse Falschnachrichten zugespielt haben, die dem Ansehen Teslas schaden könnten.
Startups müssen oft kurzfristig viele Stellen besetzen. Wir waren bei dem Berliner Unternehmen Next Big Thing dabei, als es auf einen Schlag Bewerber für fünf Jobs suchte.
Gegen befristete Arbeitsverhältnisse, Solo-Selbstständigkeit, Zahlung pro Auslieferung und Überwachung: In der kommenden Woche protestieren Beschäftigte von Online-Essenslieferdiensten.
Weniger Crunchtime, mehr Lunchtime: Die Gewerkschaft Game Workers Unite will gegen schlechte Arbeitsbedingungen in der Spielebranche vorgehen - auch in Deutschland.
IT-Profis sind auf dem Arbeitsmarkt enorm gefragt, und die Branche hat viele Eigenheiten. Du kennst dich damit aus und willst unseren Lesern darüber berichten? Dann schreib für unser Karriere-Ressort!
Amazon Deutschland soll laut Aussagen von Beschäftigten zurückgeschickte und nicht verkaufte Waren vernichten. In einem Lager stehen täglich hunderte Artikel intern unter der Versandmethode "Destroy".
Der langjährige Tesla-Ingenieur Nick Kalayjian verlässt den Autohersteller Tesla nach fast 12 Jahren, um bei der Entwicklung hocheffizienter vertikaler Farmen beim Startup Plenty zu arbeiten. Kalayjian ist nicht der erste Tesla-Ingenieur, der sich so entscheidet.
Bei Microsoft gibt es weitere Änderungen bei der Aufgabenverteilung. Vor allem der Bereich Windows 10 erfährt eine Reihe weiterer Umstrukturierungen, die im Zusammenhang mit dem Ausscheiden das früheren Windows-Chefs Terry Myerson stehen.
Eine Umfrage unter Nutzern der Onlineplattform Stack Overflow bestärkt Stereotype. Viele Entwickler sind demnach jung. Sie wohnen in Bayern oder Nordrhein-Westfalen. Auch die unbeliebteste Programmiersprache wurde gefunden.
Die Kündigungsprämie von rund 5.000 Euro macht Amazon laut Verdi nicht zu einem sozialen Arbeitgeber. Die "kleine Abfindung" in Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit werde kaum genutzt.
Auch in Deutschland können Beschäftigte das Programm nutzen, das in den USA 5.000 US-Dollar bei Kündigung bietet. Amazon berichtet intern von einem Programmierer, der vier Jahre lang Lagerarbeiter bei dem Unternehmen war und dann das Angebot The Offer für einen Neuanfang nutzte.
5.000 US-Dollar, wenn sie kündigen, so lautet das Angebot von Amazon an seine Lagerarbeiter. Doch Amazon will nicht, dass die Beschäftigten das Angebot annehmen.
Elektroautos sind einfacher zu bauen als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor, was neue Konkurrenz für Autobauer weltweit bedeutet. Der BMW-Betriebsratschef fürchtet vor allem chinesische Hersteller und fordert ein deutsches Gemeinschaftsunternehmen für die Akkuproduktion.
Eine verbesserte Kommunikation der Deutschen Bahn mit Smartphones ist für die Eisenbahnergewerkschaft ein Fortschritt. Doch eine ständige Erreichbarkeit der Beschäftigten der Deutschen Bahn wird ausdrücklich abgelehnt.
Jeder Beschäftigte der Deutschen Bahn kann den Status einer Bahntoilette direkt durchgeben. Dafür und für weitere Aufgaben gibt es eine App für die Eisenbahner.
Apples Rechenzentrum im irischen Athenry wird nicht gebaut. Das Bauvorhaben hat sich zu lange hingezogen, so dass das Unternehmen das Projekt abbricht. Dadurch gehen etwa 350 potenzielle Jobs in der Region verloren.
In den vergangenen zehn Jahren haben sich die Stellen bei IBM massiv verringert. Doch es wurde auch Stellenabbau verhindert - durch Gegenwehr der Beschäftigten.
Update Bei Amazon wird wieder an sechs Standorten von rund 2.500 Lagerarbeitern gestreikt. Der Konzern erklärt wie immer davon nichts zu spüren. Auch zu Gesprächsnotizen über den Toilettengang gibt es eine Kontroverse.
Akkus gelten als Schlüsselkomponenten für Elektroautos. Bisher beziehen die deutschen Autohersteller ihre Akkus meist von Lieferanten. Der neue VW-Chef Herbert Diess will das ändern.
Tesla will eigene KI-Chips für autonome Autos entwickeln, muss diese Aufgabe jedoch nun ohne Jim Keller erledigen. Der Chip-Architekt, der auch für das Fahrassistenzsystem Autopilot verantwortlich war, verlässt das Unternehmen und geht zu Intel.
Im Jahr 2016 stieg der Frauenanteil etwas stärker als die Gesamtzahl der Informatik-Erstsemesterstudierenden. Doch das reicht vielen noch nicht: Kinder sollten so früh wie möglich begeistert und Mädchen besonders gefördert werden, fordert der Bitkom.
Amazon-Chef Jeff Bezos erhält in Berlin einen Preis. Dagegen protestiert ein breites Bündnis. Es kritisiert Lohndumping, permanente Kontrolle am Arbeitsplatz und Steuerflucht.
Der Mangel an Informatikern, IT-Experten und Ingenieuren verschärft sich weiter. Zugleich gibt es zu wenige betriebliche IT-Ausbildungsplätze und weiterhin viele Arbeitslose aus der Branche.
Gewerkschafter bei Amazon wollen ihre Streiks für mehr Geld und bessere Arbeitsbedingungen global koordinieren. In den USA und Europa will man versuchen, zur gleichen Zeit zu kämpfen.
Eine Geschichte wie Google Glass: Erst Ende 2017 hat Intel die Vaunt vorgestellt. Das Projekt wird wohl niemals fertiggestellt - Mitarbeiter werden entlassen. Dabei ist das Produkt ein interessanter Ansatz aus echter Brille mit Sehstärke und Wearable.
Die Telekom-Beschäftigten bekommen mehr Geld und müssen weniger Stunden arbeiten. Doch von den ursprünglichen Zielen in der Tarifrunde blieb die Verdi-Führung weit entfernt.
Am 11. April sollen bei der Telekom 15.000 Beschäftigte für mehr Lohn streiken. "Auswirkungen haben die Kunden durchaus zu spüren bekommen", sagte der Konzern-Sprecher zu bisherigen Aktionen.
In der Tarifauseinandersetzung bei der Deutschen Telekom wird bundesweit der Kundenservice bestreikt. Die Gewerkschaft Verdi erwartet Einschränkungen bei der Servicequalität der Telekom.
Mit Dustin Kirkland verlässt ein wichtiger Langzeit-Mitarbeiter und der bisherige Produktmanager den Linux-Distributor Canonical. Der Open-Source-Entwickler mit Jahrzehnten an Erfahrung wechselt in das Cloud-Team von Google.
Volkswagen hat den leitenden Ingenieur für Teslas Produktion des Model S und Model X abgeworben. Matthew Renna soll nun die Verantwortung für den modularen Elektrobaukasten von VW in Nordamerika übernehmen, mit dem künftige VW-Elektroautos ausgerüstet werden.
Programmierer war früher kein männlicher Beruf, doch mittlerweile hat sich dieses Klischee weltweit verfestigt: Immer weniger Frauen arbeiten in IT-Berufen. In ärmeren Ländern machen sich Frauen dafür stark, dass Coding gar nicht erst zur Männersache erklärt wird. Eine Reportage von drei Kontinenten.
/428Kommentare/Eine Reportage von Michele Bertelli, Felix Lill und Javier Sauras
Terry Myerson, der die kombinierte Hardware- und Windows-Abteilung leitet, wird in den nächsten Monaten Microsoft verlassen. Der Konzern wird personell umstrukturiert und teils werden die Abteilungen neu geordnet.
Der Gründer des Containerspezialisten Docker, Solomon Hykes, zieht sich aus dem operativen Geschäft zurück. Zuletzt war er Technikchef. Docker hat zuvor schon den langjährigen CEO Ben Golub verloren und musste seine Ausrichtung mehrfach ändern. Ein Enterprise-Fokus soll das Unternehmen retten.
Nach langer Wartezeit hat die Telekom ein Angebot in der laufenden Tarifrunde vorgelegt. Verdi fordert 5,5 Prozent mehr Geld, die Telekom bietet nur 2 Prozent.