Deutschland: Tesla-Mitarbeiter drohen mit Streik

Nach der Übernahme der deutschen Maschinenbaufirma Grohmann Engineering im November 2016 hat Tesla Ärger mit der Belegschaft und der Gewerkschaft. Es geht um die Lohnhöhe und die Zukunft der Arbeitsplätze.

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Produktion eines Tesla in Fremont
Produktion eines Tesla in Fremont (Bild: Tesla)

Tesla droht laut einem Bericht der Welt am Sonntag ein Streik bei dem Ende 2016 übernommenen Maschinenbauer Grohmann. Das Lohnniveau liege 25 bis 30 Prozent unter dem Tarifgehalt, die Gewerkschaft IG Metall fordere die Aufnahme von Tarifverhandlungen. Tesla soll angeboten haben, den Lohn aller Mitarbeiter um 150 Euro monatlich anzuheben. Außerdem sollten Tesla-Aktien ausgegeben werden. Das reiche nicht aus, sagte der Betriebsratsvorsitzende Uwe Herzig der Zeitung.

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Der Anlagenbauer aus Prüm in der Eifel sollte Tesla dabei helfen, die Fabrikanlagen zur Herstellung von Elektroautos zu bauen. Der Kaufpreis soll bei 150 Millionen US-Dollar gelegen haben.

Geschäftsbeziehungen mit anderen Kunden abgebrochen

Die Gewerkschaft prüfe, ob Streiks möglich seien, sagte Patrick Georg von der zuständigen IG Metall Trier. Ein Arbeitskampf käme für Tesla zur Unzeit, weil die Produktion des Tesla Model 3 im Juli 2017 anlaufen soll. Tesla liegen rund 400.000 Vorreservierungen für das Model 3 vor. Die IG Metall fordert die Übernahme des Metallindustrie-Tarifvertrags und einen Zukunftssicherungsvertrag.

Letzteres scheint mit Teslas Abbruch der anderen Kundenbeziehungen des Maschinenbauers zusammenzuhängen. Grohmann Engineering soll künftig alleine für Tesla tätig werden. Betriebsrat Herzig sagte: "Was ist, wenn die Wette auf das Elektroauto schiefgeht?" Bei der Übernahme hatte es noch geheißen, dass Grohmann seine Zusammenarbeit mit anderen Autoherstellern auch nach der Übernahme durch Tesla fortsetzen werde.

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