IBM: Zentralisierung von Standorten hat weitreichende Folgen

Zwingt IBM seine Mitarbeiter, an wenige ausgewählte Standorte zu ziehen? The Register berichtet von ungewöhnlichen Umstrukturierungen innerhalb des Unternehmens, die auch Europa betreffen könnten. Dabei soll es heißen: Entweder vor Ort arbeiten oder gekündigt werden.

Artikel veröffentlicht am ,
IBM-Chefin Ginni Rometty
IBM-Chefin Ginni Rometty (Bild: IBM)

Homeoffice, Fehlanzeige: Während in vielen Unternehmen bereits eine Strategie des dezentralen Arbeitens mithilfe von computergestützter Kommunikationssoftware vorangetrieben wird, schlägt der IT-Konzern IBM anscheinend eine andere Richtung ein.

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Das Online-Magazin The Register berichtet vom Vorhaben des Unternehmens, Mitarbeiter nur noch an sechs zentralen Standorten in den USA arbeiten zu lassen. Diese Praxis wurde bisher nur in der Marketingabteilung durchgesetzt, soll nun aber auf die anderen Unternehmensteile ausgeweitet werden.

Genau genommen sollen IBM-Mitarbeiter an den Standorten New York, San Francisco, Austin, Cambridge, Atlanta und Raleigh konsolidiert werden. Ihnen sei dabei freigestellt, in die Nähe eines dieser genannten Büros zu ziehen und dort vor Ort zu arbeiten oder aus dem Unternehmen auszuscheiden. Ausnahmen sollen einige externe Labore bilden. IBM setze betroffenen Personen eine Entscheidungsfrist von etwa einem Monat.

Lokalzwang als teambildende Maßnahme

Dem Bericht zufolge sei es Ziel von IBM, zusammenarbeitende Teams lokal zusammenzubringen und dadurch die Produktivität, Arbeitsmoral und das allgemeine Teamwork untereinander zu verbessern. Zu diesem Zweck hat das Unternehmen sogar ein Werbevideo veröffentlicht.

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The Register stellt jedoch die auf Insiderquellen basierende Vermutung an, dass IBM den Lokalzwang als Fassade für diverse Sparmaßnahmen im Bereich Mitarbeiterzahlen sieht. Dabei sollen ältere und weniger standortunabhängige Mitarbeiter durch neue, dynamischere und junge Fachkräfte ersetzt werden, die nebenbei auch noch weniger Bezahlung verlangten, heißt es in dem Artikel.

Es seien auch Berichte aufgetaucht, in denen von einer Ausweitung dieser Politik auf europäische Standorte, ausgehend vom Vereinigten Königreich auf das europäische Festland, die Rede ist. Ein Einfluss auf IBM Deutschland wurde nicht genannt, ist jedoch wahrscheinlich.

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Docmortem 10. Feb 2017

haben die Manager von IBM wohl letztlich erkannt, dass auf Dauer die Kommunikation via...

miauwww 10. Feb 2017

In den USA sowieso nicht, und auch bei uns sieht es kaum anders aus. Und es sind einfach...

Vielfalt 10. Feb 2017

Toll oder? Sollte natürlich auch dezentralisiert möglich sein.

ableton 09. Feb 2017

Die machen mehr als nur Consulting. Solltest du aber wissen.



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