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E-Mail: Vodafone kündigt erneut Stellenabbau an

Bei Vodafone Deutschland soll es "Einschnitte" geben, obwohl der Umsatz stark gewachsen ist. Wie viele Stellen abgebaut werden, ist noch nicht bekannt.
/ Achim Sawall
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Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter (Bild: Vodafone)
Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter Bild: Vodafone

Vodafone-Deutschland-Chef Hannes Ametsreiter hat in einer E-Mail an die Belegschaft Einschnitte angekündigt. Das berichtet das Handelsblatt(öffnet im neuen Fenster), dem das Schreiben vorliegt. Die Kürzungen sind Teil des Restrukturierungsprogramms Fit4Growth, das Vodafone im Jahr 2013 gestartet hatte. 600 Arbeitsplätze wurden bereits abgebaut. Wie viele Stellen gestrichen werden, konnte ein Vodafone-Sprecher auf Nachfrage des Handelsblatts noch nicht sagen.

Der Konzern stehe erst am Beginn der Gespräche mit Betriebsrat und Gewerkschaft. Das Unternehmen hat derzeit rund 14.000 Beschäftigte.

Stärktes Wachstum in Deutschland

Ametsreiter erklärte, Vodafone habe sich wieder eine starke Position im Markt erarbeitet. Der Umsatz wachse seit drei Quartalen. "Gleichzeitig dürfen wir uns auf unserer wiedergewonnenen Position der Stärke nicht ausruhen", schreibt er, "sondern müssen sie entschlossen und zukunftsgerichtet nutzen." Für den Erfolg des Unternehmens sei Umsatz nur eine Seite, ebenso wichtig sei die Kostenseite.

Um die Ausgaben zu reduzieren, sollen auch externe Projekte zurück ins Unternehmen geholt werden und verstärkt von eigenen Beschäftigten bearbeitet werden. Sollten dafür zusätzliche Fähigkeiten benötigt werden, wolle Vodafone auch neu einstellen. Die Ausgaben für Beschäftigte sollen in den kommenden zwei Jahren gesenkt werden.

Gemessen am Umsatz sei Vodafone das am schnellsten wachsende Telekommunikationsunternehmen in Deutschland, hatte Ametsreiter der Süddeutschen Zeitung in dieser Woche gesagt. Zum anderen brauche Vodafone Kabel für "jeden neuen Kunden und jede neue Geschwindigkeitsstufe im Kabelnetz auch immer mehr Glasfaser". Sonst könnten die Daten nicht transportiert werden. "Wir werden also auch weiterhin signifikant in Glasfaser investieren", betonte Ametsreiter.


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