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Kameradrohne Karma
Kameradrohne Karma (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)

Große Schwierigkeiten: Gopro streicht weitere 270 Stellen

Kameradrohne Karma
Kameradrohne Karma (Bild: Martin Wolf/ Golem.de)

Der Actionkamera- und Drohnenhersteller Gopro muss weitere 270 Mitarbeiter entlassen, um seine Kosten zu senken. Erst im November 2016 sind 200 Stellen gestrichen worden. Die Kameradrohne Karma ist derweil nach einem Rückruf wieder auf dem Markt.

Vier Monate nach dem jüngsten Stellenabbau muss Gopro erneut Personal entlassen, um seine Kosten in den Griff zu bekommen. 270 Mitarbeiter müssten gehen, um die jährlichen Kosten von 585 auf 495 Millionen US-Dollar zu reduzieren, teilte Gopro mit. Im November 2016 wurden bereits 200 Arbeitnehmer gekündigt. Seitdem arbeiteten noch 1.550 Menschen bei dem Actionkamera- und Drohnenhersteller.

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Die Nachricht wurde an der Börse positiv aufgenommen. Nachbörslich notierte die Aktie acht Prozent im Plus.

Der Actionkamerahersteller musste Anfang des Jahres 2016 bereits sein Produktsortiment verkleinern. Die Streichungen betrafen vor allem die günstigen Modelle. Das Unternehmen gilt als Pionier im Bereich Actionkameras, doch mittlerweile bietet auch die Konkurrenz zahlreiche Modelle an.

Auch der Rückruf der Kameradrohne Karma dürfte das Unternehmen belastet haben. Grund waren technische Probleme, die zum Absturz des Quadcopters führen können. Seit Anfang März 2017 ist die Drohne zumindest in den USA wieder auf dem Markt. Angesichts sinkender Umsätze dürfte Gopro einige Erwartungen in den Verkauf der Drohne gesetzt haben.

2016 machte das Unternehmen einen Verlust von 373 Millionen US-Dollar. Daran waren nicht nur der Rückruf der 2.500 Drohnen, sondern auch Produktionsverzögerungen beim Spitzenmodell Hero 5 schuld.


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sty 16. Mär 2017

Zählt eben nur der Profit, Menschen sind scheiss egal und ersetzbar. Siehe deutsche Post...

KPG 16. Mär 2017

Eine Drohne ohne Sensoren, nur mit GPS? Das Ding ist riesengroß und - bis auf die...



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