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Stellenabbau: IT-Branche in den USA entlässt fast 100.000 Beschäftigte

In den USA haben in der Computer-, Elektronik- und Telekommunikationsbranche viele Menschen ihren Arbeitsplatz verloren. Entlassungen gab es wegen Übernahmen, aber auch der Druck im Konkurrenzkampf kostete IT-Jobs.

Artikel veröffentlicht am ,
Widerstand bei Verizon
Widerstand bei Verizon (Bild: Bryan Snyder/Reuters)

In den USA sind im vergangenen Jahr im IT-Bereich viele Arbeitsplätze vernichtet worden. Das geht aus einer Studie von Challenger, Gray & Christmas, die dem Magazin Fortune vorliegt, hervor. Demnach sind die Entlassungen im Jahr 2016 bei Computer-, Elektronik- und Telekommunikationsunternehmen um 21 Prozent auf 96.017 Arbeitsplätze angestiegen.

Stellenmarkt
  1. AKDB Anstalt für kommunale Datenverarbeitung in Bayern, Regensburg
  2. ING Deutschland, Frankfurt, Nürnberg

Damit machte der Stellenabbau im IT-Bereich 18 Prozent des gesamten Abbaus in den USA von 526.915 Jobs aus, der im Jahr 2016 angekündigt wurde.

Einen Anteil an den Entlassungen hatten laut der Studie Dell Technologies und die Übernahme von EMC. Damit kam es zu massiven Stellenstreichungen bei EMC und VMware. Dell hatte am 12. Oktober 2015 den Kauf von EMC für 67 Milliarden US-Dollar bekanntgegeben, die bisher größte Übernahme im IT-Sektor. Dell Technologies soll nach der Übernahme von EMC zwischen 2.000 und 3.000 Arbeitsplätze abgebaut haben.

Kein IT-Jobwunder mehr in den USA

Stellenabbau gab es auch bei Intel, IBM, Cisco Systems, Microsoft und anderen. Bei Intel wurden 12.000 entlassen, bei Cisco sind 5.500 von einem Abbau betroffen. Microsoft hatte im Juli 2015 einen Abbau von 7.800 Jobs verkündet. Auch bei HP und Hewlett-Packard Enterprise wurde wieder entlassen.

Im Telekommunikationsbereich wurden laut der Studie 20.118 Menschen arbeitslos. Restrukturierungen gab es bei dem Netzbetreiber Sprint, Frontier Communication und Verizon. Aber auch beim Broadcom gab es Entlassungen: Broadcom wurde vor 25 Jahren gegründet und ist unter anderem für seine SoCs bekannt. Broadcom ist zudem Anbieter von integrierten Schaltkreisen (ICs) für Netzwerkkarten, WLAN, Kabelmodems, DSL-Modems und Bluetooth. Broadcom hatte den Kauf des Netzwerkausrüster Brocade Communications Systems angekündigt.

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thinksimple 19. Feb 2017

Und was sollen die deutschen Firmen deiner Meinung nach machen? Zusperren? Aufhören zu...

NIKB 19. Feb 2017

Naja ich verstehe schon was Intel macht. Denen bricht perspektivisch ihr Geschäft weg...

NIKB 19. Feb 2017

Und wie viele Handwerker bekommen den Weg dauerhaft hin? Ich nehme das alles ganz anders...

thorben 18. Feb 2017

AUTOR, es heißt AUTOR... *kreisch* das sieht man hier bei golem irgendwie ziemlich häufig -.-


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