• IT-Karriere:
  • Services:

Stellenmarkt: IT-Profis haben zu hohe Gehaltsvorstellungen

IT-Experten sollen richtig Geld verdienen. Wir wollten von dem Jobportal 4Scotty wissen, wie weit Realität und Mythos bei IT-Jobs auseinanderliegen.

Artikel veröffentlicht am ,
Nach drei bis fünf Jahren Berufserfahrung wollen die Jobsuchenden 57.200 Euro, bekommen aber nur 47.500 Euro.
Nach drei bis fünf Jahren Berufserfahrung wollen die Jobsuchenden 57.200 Euro, bekommen aber nur 47.500 Euro. (Bild: Martin Wolf/Golem.de (Montage))

Im Durchschnitt wünschen sich die Kandidaten ein Gehalt von 63.700 Euro im Jahr, bekommen jedoch nur 54.800 Euro angeboten, also knapp 15 Prozent weniger. Das ergab eine Erhebung des auf IT-Berufe spezialisierten Jobportals 4Scotty, bei der rund 18.572 Profile für Golem.de ausgewertet wurden. Frank Geßner, Mitbegründer von 4Scotty, sagte: "Da so einige Zahlen über angebliche Gehälter in der IT in den Medien kursieren, erleben wir oft überhöhte Erwartungen und dann deutlich geringere Gehälter in den Job-Angeboten. Im Vergleich zu Gehältern in Großbritannien oder den USA fühlen sich da manche unterbezahlt."

Stellenmarkt
  1. BKK Gildemeister Seidensticker, Bielefeld
  2. Senatsverwaltung für Gesundheit, Pflege und Gleichstellung, Berlin

Nach zwei oder weniger Jahren Erfahrung wünschen sich die IT-Experten bereits ein jährliches Bruttogehalt von 48.700 Euro - und bekommen von den Firmen im Durchschnitt 42.300 Euro angeboten, also 15 Prozent weniger.

Nach drei bis fünf Jahren Berufserfahrung wollen die Jobsuchenden 57.200 Euro, bekommen aber nur 47.500 Euro. Geßner: "Diese Gruppe überschätzt die eigenen Gehaltschancen am meisten, beziehungsweise fordert mehr, als angeboten wird".

Wer sechs bis zehn Jahre im Job ist, wünscht sich 61.200 Euro, die Firmen zahlen aber nur 54.000 Euro, die Differenz liegt bei 13 Prozent.

"Alter macht weise"

Nach zehn Jahren Erfahrung wollen die IT-Experten 68.600 Euro, sie bekommen dann im Durchschnitt 62.900 Euro, was "mit 9 Prozent dann schon passender ist", erklärte Geßner.

Untersucht man die Gehaltsvorstellungen nach den Rollen in der IT, wünschen sich Entwickler aus den Bereichen Frontend, Backend, Mobile und Fullstack 61.800 Euro im Jahr und erhalten Angebote von 53.200 Euro, was eine Differenz von 16 Prozent ausmacht. Devops gehen mit 66.100 Euro in die Verhandlungen und bekommen 57.000 Euro, System Admins erwarten 48.200 Euro und erhalten 43.800 Euro. UX-Experten für User Interface oder Webdesign erwarten 55.400 und kommen auf 50.500 Euro. Beim Product Manager und Projektleiter liegt der Wunsch nach 72.900 Euro mit 24 Prozent am weitesten von der Realität mit 58.700 Euro entfernt.

Golem.de kooperiert mit 4Scotty. Unter dem Navigationspunkt "IT-Köpfe" in der grauen Leiste unter dem Golem.de-Header können Interessierte ihr Profil einstellen und sich von Firmen finden lassen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Mobile-Angebote
  1. (u. a. Apple iPhone 11 Pro Max 256GB 6,5 Zoll Super Retina XDR OLED für 929,96€)
  2. 749€
  3. (u. a. Find X2 Neo 256GB 6,5 Zoll für 439,99€, Watch 41 mm Smartwatch für 179,99€)

angelo_noir 05. Jun 2017

dass Polizisten, Altenpfleger oder Kita-Erzieher zuviel für ihr bisschen Arbeit...

angelo_noir 05. Jun 2017

Jetzt wundert mich nix mehr... "kein Home Office, da auch desöfteren beim Kunden vor Ort...

sic 23. Mai 2017

Bin raus aus der Diskussion.

ArcherV 20. Mai 2017

Nein trifft es nicht. Aber du bist ja ein Fan von Generalisierung.

Compufreak345 19. Mai 2017

Naja, mein Profil ist glaube ich etwas breiter als nur .NET, was sicherlich auch zu den...


Folgen Sie uns
       


Audi RS E-Tron GT Probe gefahren

Audis E-Tron GT ist das bislang PS-stärkste RS-Modell auf dem Markt.

Audi RS E-Tron GT Probe gefahren Video aufrufen
Made in USA: Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren
Made in USA
Deutsche Huawei-Gegner schweigen zu Juniper-Hintertüren

Zu unbequemen Fragen schweigen die Transatlantiker Manuel Höferlin, Falko Mohrs, Metin Hakverdi, Norbert Röttgen und Friedrich Merz. Das wirkt unredlich.
Eine Recherche von Achim Sawall

  1. Sandworm Hacker nutzen alte Exim-Sicherheitslücke aus

iPhone 12 Mini im Test: Leistungsstark, hochwertig, winzig
iPhone 12 Mini im Test
Leistungsstark, hochwertig, winzig

Mit dem iPhone 12 Mini komplettiert Apple seine Auswahl an aktuellen iPhones für alle Geschmäcker: Auf 5,4 Zoll sind hochwertige technischen Finessen vereint, ein besseres kleines Smartphone gibt es nicht.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Apple Bauteile des iPhone 12 kosten 313 Euro
  2. Touchscreen und Hörgeräte iOS 14.2.1 beseitigt iPhone-12-Fehler
  3. iPhone Magsafe ist nicht gleich Magsafe

Librem Mini v2 im Test: Der kleine Graue mit dem freien Bios
Librem Mini v2 im Test
Der kleine Graue mit dem freien Bios

Der neue Librem Mini eignet sich nicht nur perfekt für Linux, sondern hat als einer von ganz wenigen Rechnern die freie Firmware Coreboot und einen abgesicherten Bootprozess.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. Purism Neuer Librem Mini mit Comet Lake
  2. Librem 14 Purism-Laptops bekommen 6 Kerne und 14-Zoll-Display
  3. Librem Mini Purism bringt NUC-artigen Mini-PC

    •  /