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Arbeitsplätze: Audi-Belegschaft verlangt E-Autoproduktion in Deutschland

Audi will ab dem kommenden Jahr das Elektroauto E-Tron Quattro in Brüssel fertigen. Arbeitnehmervertreter sorgen sich um die Arbeitsplätze in Ingolstadt und fordern, dass Fahrzeuge mit der Zukunftstechnologie auch im Stammwerk gebaut werden sollten.

Artikel veröffentlicht am ,
Studie E-Tron Quattro
Studie E-Tron Quattro (Bild: Audi)

Audi will ab 2018 einen Elektro-SUV bauen - allerdings nicht im Stammwerk in Ingolstadt, sondern in Brüssel. Bis 2020 sollen drei Elektroautos von Audi entwickelt werden, unter anderem auch in Neckarsulm.

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Der Audi-Gesamtbetriebsratsvorsitzende Peter Mosch forderte einem Reuters-Bericht zufolge, dass das Stammwerk für die Zukunft vorbereitet werden müsse. Zuvor hatte Audi-Chef Rupert Stadler erklärt, dass das kleinere Audi-Werk in Neckarsulm ab 2020 ebenfalls Elektrofahrzeuge bauen solle.

Der erste Audi-SUV mit Elektroantrieb soll mit seinem 95-kWh-Akku eine Reichweite von 500 km bieten. Die zwei weiteren geplanten Elektroautos sollen ein Sportwagen und ein Kompaktfahrzeug sein.

Wie viele Mitarbeiter werden für Elektroautos noch gebraucht?

Stadler sagte auf der Jahrespressekonferenz Mitte März 2017, dass Audi in den vergangenen drei Jahren mehr als 6.000 Mitarbeiter für den Umgang mit Hochvolt-Technik geschult habe. Das ist auch vor einem anderen Hintergrund interessant: Ein steigender Anteil von Elektroautos soll nach Einschätzung von Experten zu einem Stellenabbau bei Autoherstellern führen. Zwar entstünden auch neue Jobs im Bereich Software und Elektronik, doch unterm Strich sei die Bilanz hinsichtlich der Arbeitsplätze negativ, sagte VW-Personalvorstand Karlheinz Blessing im Februar 2017. Der Grund: Elektromotoren sind einfacher aufgebaut als Verbrennungsmotoren. Auch zahlreiche Nebenaggregate fallen beim Elektroauto weg.

Volkswagen will die Veränderungen durch einen sogenannten Zukunftspakt abfangen. Obwohl bis 2025 an deutschen Standorten bis zu 23.000 Arbeitsplätze und bis zu 30.000 weltweit gestrichen werden, soll es keine betriebsbedingten Kündigungen geben. 9.000 neue Stellen, unter anderem für Softwareentwickler, sollen insgesamt zu einem geringeren Nettoabbau führen.



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Vincent-VEC 31. Mär 2017

Jetzt lass aber mal die Kirche im Dorf. Was Dich hier ärgert ist nicht der SUV, sondern...

Anonymer Nutzer 30. Mär 2017

Falsch. Das Problem sitzt in der Mitte. Nämlich vor allem im mittleren Management, wo...

Der Supporter 30. Mär 2017

Die Räder sind doch viel zu klein und die Fenster viel zu gross. Audi, bitte das Design...


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