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Looksee Wellington: Neuseeland zieht mehr IT-Experten an

Neuseeland würde gerne zu einem wichtigen Standort für IT-Talente werden. Doch die große Entfernung und Isolation vom Rest der Welt störten bisher. Inzwischen wächst das Zuwanderungsinteresse und die ersten Bewerbungsgespräche im Rahmen des globalen Rekrutierungsprogramms Looksee Wellington finden bald statt.

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Die neuseeländische Regierung will mehr IT-Fachkräfte in die Hauptstadt bringen.
Die neuseeländische Regierung will mehr IT-Fachkräfte in die Hauptstadt bringen. (Bild: Andreas Sebayang/Golem.de)

Mit einer kleinen Initiative wollte die neuseeländische Hauptstadt Wellington unbesetzte Jobs in der Tech-Branche füllen und war äußerst erfolgreich damit. Laut einem Artikel der New York Times gab es 48.000 Bewerbungen auf die lediglich 100 zu vergebenen Plätze eines globalen Rekrutierungsprogramms. Die Macher hinter der Looksee-Wellington-Initiative hatten eigentlich nur mit 2.500 Bewerbern gerechnet und nicht mit einem Ansturm, der selbst die Webseite lahmlegte.

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Bis dato war Neuseeland auch alles andere als attraktiv. Das Land versucht schon länger, Talente in der Tech-Branche zu gewinnen. Doch Neuseeland ist auch weiterhin ein stark abgeschottetes Land. Dass dort neben Maori vor allem auch Englisch gesprochen wird, ändert nichts an der Lage im Südwesten des Pazifischen Ozeans, praktisch am anderen Ende der Welt. Wer sich dort niederlässt, kommt so schnell nicht wieder zurück zu seiner Familie und seinen Freunden. Direktflüge von Europa sind nicht möglich und auch die Anreise von der Ostküste der USA ist sehr aufwendig. Flüge zu Bewerbungsgesprächen sind nicht einfach zu bewerkstelligen, da die Hauptstadt kaum internationale Direktverbindungen abseits von Australien hat.

Das ändert sich derzeit, da der Flughafen Wellington umgebaut wird, zunehmend von neuen, kleinen Langstrecken-Flugzeugtypen (A350XWB, B787) profitiert und somit erreichbarer wird.

Regierung kümmert sich um das Einfliegen

Um die Anreise von Bewerbern zu vereinfachen, hat Wellington deswegen über das Auswahlverfahren 100 Personen eingeladen und übernimmt die Kosten. Vor Ort wird es dann bei den Unternehmen Bewerbungsgespräche und natürlich Jobs geben. Dass trotz der enormen Hürden wider Erwarten so viel Interesse besteht, hat laut der New York Times auch etwas mit dem gesellschaftlichen Umbruch außerhalb Neuseelands zu tun. In einer gespaltenen Gesellschaft fühlen sich einige der IT-Experten nicht mehr heimisch. Die letzte Präsidentschaftswahl in den USA, der Brexit und der Islamische Staat werden als Gründe genannt. Von all dem ist Neuseeland weit entfernt. Zudem sind die Kosten verglichen mit San Francisco geringer und das Pendeln ist nicht so aufwendig.

Für Neuseeland stehen die Chancen nicht schlecht, mehr Talente anzuziehen, zumal sich Looksee Wellington herumgesprochen hat. Kurz vor dem Ende der letzten Runde haben sich mehr Inder bei der Initiative beworben als US-Amerikaner. Mittlerweile wird offen darüber nachgedacht, Looksee Wellington von der Regierung jährlich zu veranstalten.

Neuseeland selbst fällt ab und an durch seltene, aber für das kleine Land beachtliche technische Fortschritte auf. So gibt es in dem Land bereits erste Live-Glasfaseranschlüsse mit 10 GBit/s im Praxistest und es war auch eines der ersten Länder, das offen mit Lieferrobotern experimentierte. Politische Unterstützung gehört zudem dazu.



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amagol 18. Apr 2017

Welche analogen informationen wuerdest du in einer Liste haben? Analoge Fotos von...

Kiwi.de 18. Apr 2017

73k sind eher das untere Viertel vom verdienst meiner Erfahrung nach (wohne und arbeite...

drdoolittle 18. Apr 2017

"immer kalt, immer Regen" - vielleicht wenn man im äußersten Süden der Südinsel wohnt...

as (Golem.de) 18. Apr 2017

Hallo, die Leute laufen in der Tendenz auch links. Ein Klassiker in UK ist, dass man im...

namenloser22 17. Apr 2017

Ich habe ein Jahr in Wellington studiert (Wirtschaftsinformatik) und mit vielen...


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