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Studentin in Berlin in einem TU-Werbevideo
Studentin in Berlin in einem TU-Werbevideo (Bild: TU Berlin/Screenshot: Golem.de)

Hochschulen: Ein Drittel mehr Informatik-Studienanfängerinnen

Studentin in Berlin in einem TU-Werbevideo
Studentin in Berlin in einem TU-Werbevideo (Bild: TU Berlin/Screenshot: Golem.de)

Die Informatik wird endlich weiblicher. Doch immer noch beträgt der Frauenanteil nur 23 Prozent. Einige Hochschulen sind erfolgreich mit speziellen Frauenstudiengängen.

Mehr Frauen beginnen ein Studium der Informatik. Laut Angaben des IT-Branchenverbandes Bitkom vom 26. April 2017 ist die Zahl der Studienanfängerinnen in Informatikstudiengängen innerhalb von vier Jahren um 36 Prozent gestiegen. Im Jahr 2015 entschieden sich 8.519 Frauen für ein Informatikstudium, 2011 waren es nur 6.274.

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Weiterhin sind Frauen jedoch in den 1.700 IT-nahen Studiengängen deutlich unterrepräsentiert. Der Frauenanteil beträgt nur 23 Prozent.

Die Zahl der Erstsemester in Informatikstudiengängen ist nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im Jahr 2015 auf 37.219 gestiegen. Davon waren 8.519 Frauen. Der Frauenanteil beträgt damit rund 23 Prozent, im Jahr 2014 lag der Anteil bei 22 Prozent.

Einige Hochschulen bieten spezielle Frauenstudiengänge an. Dies sind die Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, die Hochschule Bremen, die Hochschule Furtwangen, die Jade-Hochschule Wilhelmshaven, die Fachhochschule Stralsund sowie die Ernst-Abbe-Hochschule Jena.

Positive Erfahrungen

"Im MINT-Bereich fallen die bisherigen Erfahrungen mit Frauenstudiengängen sehr positiv aus, was sich etwa in einer überdurchschnittlichen Erfolgsquote zeigt, ohne dass es Abstriche bei den Studien- und Prüfungsordnungen im Vergleich zu den klassischen Studiengängen gibt", erklärte der Bitkom.

Frauen mit einem technisch-naturwissenschaftlichen Studium verdienen am besten in der IT-Projektleitung. Hier beträgt ihr durchschnittliches Bruttojahresgehalt 67.144 Euro. Dies ging aus der Gehaltsanalyse des Vergleichsportals Gehalt.de hervor, die im Juni 2016 vorgelegt wurde. Untersucht wurden insgesamt 4.812 Gehaltsdatensätze aus MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) in Berufen ohne disziplinarische Personalverantwortung.


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flike 29. Apr 2017

Fachinformatiker? Doch nicht für die feinen Damen. Da geht es um die am besten bezahlten...

matok 29. Apr 2017

Das mag für die technischen Jobs in der IT zutreffen. Aber die wenigsten Frauen in der...

M.P. 26. Apr 2017

Den Abschnitt "Einige Hochschulen bieten spezielle Frauenstudiengänge ..." habe ich...

HiddenX 26. Apr 2017

Solche Studiengänge wie Multimedia-Design auch? Das würde erklären warum man dann im...

Missingno. 26. Apr 2017

Erst mal mit grundlegenden Dingen anfangen: http://www.huffingtonpost.de/andreas-krausser...



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