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Auf der Slush-Tech-Start-up-Konferenz in Helsinki im Jahr 2016
Auf der Slush-Tech-Start-up-Konferenz in Helsinki im Jahr 2016 (Bild: Mia Shanley/Reuters)

Jungunternehmer: Über 3.000 deutsche Startups gingen 2016 pleite

Auf der Slush-Tech-Start-up-Konferenz in Helsinki im Jahr 2016
Auf der Slush-Tech-Start-up-Konferenz in Helsinki im Jahr 2016 (Bild: Mia Shanley/Reuters)

Viele Startups überleben nicht die ersten drei Jahren. Zahlungsausfälle sind oft das Ende der jungen Unternehmen.

Im Jahr 2016 gingen 3.201 deutsche Startups insolvent, deren Gründungsdatum frühestens am 1. Januar 2013 war. Das berichtet das Branchenmagazin Horizont unter Berufung auf Angaben der Wirtschaftsauskunftei Creditsafe. Die Zahl der Insolvenzen lag insgesamt bei 119.772.

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Startups hätten Probleme mit unvorhergesehenen Zahlungsausfällen, die sie durch fehlende Liquidität und Eigenkapital schwer treffen würden. Die hohen Insolvenzzahlen des Jahres 2016 würden das bestätigen. Creditsafe-Geschäftsführer Daniel Kliem erklärte, dass Startups ein Risikomanagement benötigten, das ihnen einen Einblick in die finanzielle Struktur ihrer Geschäftspartner liefere.

Berlin immer beliebter

Laut einer Onlineumfrage der Venture-Capital-Gesellschaft E.Ventures würden 73 Prozent der Bundesbürger im Alter von 18 bis 34 Jahren gerne für ein Startup arbeiten, weil sie sich dort Erfahrungen versprechen, die sie bei traditionellen Firmen eher nicht fänden. Und 65 Prozent der jungen Deutschen fühlen sich von der kreativen Arbeitsatmosphäre und den flachen Hierarchien der Startups angezogen, können sich gar vorstellen, später selbst einmal ein Unternehmen zu gründen. Im Februar dieses Jahres wurden 1.000 Bundesbürger befragt.

77 Prozent der Befragten halten Berlin als Standort für Gründer für ebenso attraktiv wie London oder San Francisco und meinen, dass es hierzulande genügend qualifizierte Experten und gute Venture-Capital-Firmen gebe.

"Städte wie Berlin ziehen mit ihrer multikulturellen Lebendigkeit junge Gründer aus aller Welt an. Zudem sind die Lebenshaltungs- und Personalkosten verglichen mit Metropolen wie New York oder London in Deutschland und insbesondere Berlin günstig", erklärte Arnulf Keese, General Partner bei E.Ventures.


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Otto d.O. 10. Mär 2017

Mag in manchen Fällen ein Grund sein, aber wenn diese Behauptung von jemand kommt, der...

Trockenobst 10. Mär 2017

Das Problem von DE ist simpel: keine Innovation und kein Geld. Somit pummeln alle nur...

bark 09. Mär 2017

Das funktioniert in Deutschland nicht.

gaym0r 09. Mär 2017

, welche pleite gegangen sind. Warum wird um die Startups so ein Aufschrei gemacht?

Quantium40 09. Mär 2017

Gewerbeanmeldung = Startup Gewerbeabmeldung = EOL. (man muss ja auch die...



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