Die Gesellschaft zur Verfolgung von Urheberrechtsverletzungen (GVU) verfolgt für die Filmindustrie weiter illegale Onlineangebote. Trotz einiger Erfolge der polizeiähnlich arbeitenden Gruppe gibt es weiterhin viele illegale Plattformen.
Zahlreiche Embedded-Geräte, darunter Router, Kameras, Telefone und vieles mehr, nutzen in der Firmware hardcodierte Schlüssel für HTTPS- und SSH-Verbindungen. Die Schlüssel werden in Kürze öffentlich bekannt sein, die verschlüsselten Verbindungen bieten damit kaum noch Schutz.
IMHO In den USA ist der Black Friday ein geselliger Shopping-Rausch mit der ganzen Familie, in Deutschland eine einsame Schnäppchenjagd vor dem Monitor. Dieser Tag steht nur für eins: die Ideenlosigkeit des hiesigen Onlinehandels.
Wieder wagen sich mehr junge Menschen an ein Studium der Informatik. Trotz Rekordwerten bei den Studienanfängern ist in Deutschland die Zahl der offenen IT-Arbeitsplätze auf rund 43.000 angestiegen.
Eine Umfrage der FIA zeigt, dass Autofahrer interessiert an vernetzten Autos sind, sich gleichzeitig aber auch Gedanken um ihre Daten machen: Der überwältigende Teil der Befragten will selbst über die Datennutzung entscheiden und den Datenstrom eigenmächtig abschalten können.
Der Kompromiss der Bundesnetzagentur zum exklusiven Vectoring schreckt die Telekom ab. "Ob unter diesen Bedingungen tatsächlich alle Nahbereiche versorgt werden können, müssen wir jetzt prüfen", sagte ein Sprecher Golem.de.
Der Bundesgerichtshof will Netzbetreiber nicht in Störerhaftung nehmen. Zuerst müssten Gema und Musikindustrie gegen die Betreiber illegaler Angebote und deren Hoster vorgehen. Doch grundsätzlich ausgeschlossen wurde die Störerhaftung und Sperren nicht.
Nachdem die Haftungsfragen geklärt sind, soll das offene WLAN-Netz für Berlin Anfang 2016 in Betrieb gehen. Der Senat fördert das Projekt mit 170.000 Euro für zwei Jahre.
Die Vernehmung eines BND-Außenstellenleiters im NSA-Ausschuss nimmt teilweise groteske Züge an. Das große Geheimnis um die Abhöranlage Gablingen bleibt weiter ungelöst.
Mancher Onlinehändler schummelt dreist, was seinen Lagerbestand angeht. Wer mit Angaben zu einem knappen Bestand die Kunden unter Druck setzt, muss aber liefern können.
eGovernment kommt manchmal unverhofft. Das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie hat auf eine via Twitter gestellte Informationsfreiheitsanfrage geantwortet. Nur am Medienbruch muss das Ministerium noch arbeiten: Die Antwort kam per E-Mail.
Einige Amazon-Kunden in den USA und Großbritannien müssen sich ein neues Passwort ausdenken. Amazon hat die Passwörter zurückgesetzt - eine reine Vorsichtsmaßnahme, wie es heißt. Doch das Statement von Amazon ist teilweise widersprüchlich und lässt viele Fragen offen.
Ein Hacker will vom FBI zum Informanten rekrutiert worden sein, um einen ranghohen IS-Kämpfer ausfindig zu machen. Das klingt abenteuerlich. Zu abenteuerlich?
Update Der Streit zwischen einem Youtuber und Bild.de wegen der Adblocker-Sperre könnte in eine neue Runde gehen. Um den Axel-Springer-Verlag zu einem Rechtsstreit zu zwingen, sammelt Tobias Richter nun Geld für mögliche Anwaltskosten. Schon nach einem Tag kamen die benötigten 7.000 Euro zusammen.
Das beliebte Blog-CMS Wordpress bekommt eine neue Verwaltungsoberfläche. Viele Nutzer dürften sie aber aufgrund der technischen Anforderungen kaum nutzen können - oder mangels neuer Funktionen nutzen wollen.
Update Der NSA-Ausschuss des Bundestags hat sich die Liste mit den BND-Selektoren angeschaut. Um die umstrittenen Suchbegriffe analysieren zu können, droht die Opposition mit einem eigenen Ausschuss.
Die Beweisaufnahme im Verfahren gegen Kim Dotcom ist abgeschlossen. Jetzt hofft der Unternehmer auf den Richter - der hatte ihn bereits einmal verschont. Anderenfalls steht Dotcom die Auslieferung in die USA und eine mehrjährige Haftstrafe bevor.
Die EU-Justizminister haben die EU-Kommission aufgefordert, Mechanismen zur Überwachung von Bitcoin zu entwickeln. Damit soll effektiver gegen die Finanzierung von Terrorgruppen vorgegangen werden können.
Ein Kommafehler führt zum Absturz einer Rakete? Ist alles schon vorgekommen. Softwarefehler waren in den neunziger Jahren die häufigste Fehlerquelle in der Raumfahrt.
Kann ein Museum die Urheberrechte an Fotografien von Gemälden haben, die längst gemeinfrei sind? Darüber streiten die Stadt Mannheim und die Wikimedia Foundation. Wikipedia will eine höchstrichterliche Klärung erzwingen.
Die Anonymous-Bewegung will den IS im Netz lahmlegen. Bislang hat die Aktion aber bloß viele falsche Informationen, Grabenkämpfe und Trittbrettfahrer hervorgebracht.
Die Telekom bekommt ihr exklusives Vectoring-Recht im Nahbereich um die Hauptverteiler der Bundesnetzagentur. Nur wenn Betreiber bereits stärker ausgebaut hätten als die Telekom, blieben sie verschont, heißt es im Entscheidungsentwurf.
Spielentwickler, Politiker oder Markenhersteller bekämpfen kritische Videos auf Youtube oft mit einem Hinweis auf angebliche Copyright-Verstöße. Nun stellt Google mehrere Millionen US-Dollar bereit, um ausgewählten Produzenten in Musterprozessen vor Gericht zu helfen.
Ein Sternenzerstörer markiert das Zuhause in Maps, Einträge im Kalender erinnern an die Premiere von Das Erwachen der Macht: Google wirbt für den neuen Star-Wars-Film - und zeigt, wie schnell und umfassend persönliche Daten und Anwendungen infiltriert werden können.
Die Schaltsekunde bleibt fürs Erste: Die Fernmeldeunion ITU hat wieder keine Entscheidung getroffen, ob die Schaltsekunde abgeschafft wird. Systemadministratoren müssen weitere acht Jahre damit klarkommen, dass die Uhr angehalten wird.
Je mehr Drohnen durch die Lüfte fliegen, desto größer ist die Gefahr, dass die Fluggeräte durch Hacker manipuliert werden. Klingt logisch. Trotzdem sind sich manche Länder dieser Gefahr nicht bewusst. Einheitliche Drohnengesetze sollten her.
Ein T-Shirt, das Herzrhythmusstörungen erkennt, Strümpfe, die ein Signal geben, bevor man stolpert: Ein Erlanger Forscher glaubt, dass solche Technik bald so selbstverständlich sein wird wie Smartphones. Er warnt aber auch vor Gefahren der smarten Kleidungsstücke.
Golem-Wochenrückblick Auch uns hat in dieser Woche der Terror in Paris beschäftigt. Wie kommunizieren die Attentäter? Und was kann Anonymous dagegen tun? Daneben gab es auch noch technische Themen - wie die Steam Machine und Star Wars Battlefront. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Der Axel-Springer-Verlag geht juristisch gegen eine Werbeblocker-App für iPhones vor. Vor Gericht fiel ihm offenbar die Adblockersperre auf Bild.de vor die Füße.
Die Webshop-Software Magento ist in Version 2.0 erschienen. Neben einem aktuellen PHP nutzt die Anwendung Varnish als Cache, was die Leistung verbessern soll. Die Frontend-Entwicklung ist dank jQuery vereinfacht und zur Verwaltung kann nun ein Werkzeug auf der Kommandozeile genutzt werden.
Wer über Googles Suchmaschine etwas sucht, bekommt bereits jetzt Informationen aus Apps - wenn diese den Content auch im Web anzeigen. Künftig werden auch App-exklusive Informationen erfasst, zudem können Anwendungen ohne Installation als Stream genutzt werden.
Aktuelle Quartalszahlen zeigen, dass Huawei auf dem Vormarsch ist: Der chinesische Hersteller konnte seine Verkäufe verglichen mit dem Vorjahreszeitraum fast verdoppeln. Für Samsung bedeutet dies trotz erhöhter Verkaufszahlen eine Stagnation beim Marktanteil.
Beim Battlehack-Finale in San Jose kämpften 14 Teams um 100.000 US-Dollar. Es gab viel Show - und am Ende eine ganze Reihe interessanter Hacks. Gewonnen hat ein Team, das Autos smarter machen will.
Auf dem IT-Gipfel in Berlin war fast das ganze Kabinett versammelt. Bundeskanzlerin Merkel erhielt für ihre wirtschaftsfreundliche Position viel Beifall. Wirtschaftsminister Gabriel fordert mehr Anstrengungen für die digitale Transformation.
Die Verhandlungen zur EU-Datenschutzreform sind auf der Zielgeraden. Daher macht sich die Bundesregierung immer offener für Big Data und "Datenreichtum" stark.
Die Bundesregierung hält an ihrer Position in Sachen Backdoors fest. Hintertüren in Verschlüsselungsprogrammen seien nicht nötig. Es gebe andere Möglichkeiten.
IT-Systeme sind in diesem Jahr unsicherer geworden. Das BSI warnt in seinem Lagebericht vor vermehrten Softwarelücken, aber auch vor Gefahren durch manipulierte Hardware. Ein besonderer Schutz gegen IT-Angriffe von Terroristen sei nicht nötig, sagte der Innenminister.
Die Entwickler des Messengers Telegram haben nach eigenen Angaben 78 Kommunikationskanäle der Terrorgruppe IS geblockt. Zuvor war das Unternehmen kritisiert worden.
Seit ein paar Tagen werden Bestellungen von Amazon auf Wunsch am gleichen Tag zugestellt, nun ziehen Media Markt und Saturn nach: Fast bundesweit sollen online bestellte Waren innerhalb von drei Stunden geliefert werden.
Ein früherer BND-Mitarbeiter hat vor Gericht ein umfangreiches Geständnis abgelegt. Über mehrere Jahre will er der CIA hunderte geheimer Dokumente übergeben haben.
Update Regierung, Forschung und IT-Wirtschaft wollen die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung in Deutschland vorantreiben. Die sichere Kommunikation solle zum Standard werden, heißt es in einer gemeinsam unterzeichneten Charta.
Eine Frage in natürlicher Sprache zu formulieren fällt Menschen extrem leicht, Rechner können oft allerdings nur sehr schlecht damit umgehen. Die Google-App soll nun auf solche Fragen antworten, indem die Bedeutung der einzelnen Bestandteile untersucht wird.
Die NSA-Selektoren bleiben weiter unter Verschluss. Aber zumindest in Sachen BND gibt die Regierung dem Drängen des NSA-Ausschusses nach. Der Opposition reicht das nicht.
Das Internetradio Pandora könnte künftig eine viel größere Rolle im Musikgeschäft spielen. Die bisher nur in den USA aktive Firma hat den Streamingdienst Rdio gekauft.
Der Mobilfunkausrüster Ericsson misst weltweit den Datenverkehr in Kommunikationsnetzen der bedeutendsten Regionen der Welt. Demnach werden 20 neue mobile Internetzugänge pro Sekunde in Betrieb genommen, am schnellsten ist das Wachstum in Afrika.
Zahlreiche Sicherheitslücken plagen die Standards zum Verschlüsseln und Signieren von XML-Daten. Obwohl die Lücken schon viele Jahre bekannt sind, finden sich nach wie vor viele verwundbare Produkte.