Abo
  • Services:

Collabora Govoffice: UK-Behörden lizenzieren kommerzielles Libreoffice

Sämtliche Behörden des Vereinigten Königreiches können künftig eine speziell für den öffentlichen Dienst zugeschnittene Version von Libreoffice nutzen. Bereitgestellt wird dies durch den Partner Collabora, dessen kommendes Cloud-Angebot ebenfalls Teil der Vereinbarung ist.

Artikel veröffentlicht am ,
Die Behörden des UK können Collabora Govoffice auf dem Desktop und als Cloud einsetzen.
Die Behörden des UK können Collabora Govoffice auf dem Desktop und als Cloud einsetzen. (Bild: Collabora)

Seit mehr als einem Jahr sind die offenen Dateiformate PDF und ODF als Standard für Regierungsangelegenheiten im UK vorgesehen. Zum Verfassen derartiger Dokumente können die Behörden des Vereinigten Königreiches künftig auf Govoffice von Collabora zugreifen, das eine speziell an die Bedürfnisse der öffentlichen Verwaltung angepasste Version von Libreoffice ist. Die Vereinbarung hat Collabora mit dem Crown Commercial Service (CCS) des UK getroffen. Der CCS ist eine Art oberste Einkaufsbehörde für die gesamte öffentliche Verwaltung, wodurch möglichst günstige Konditionen ausgehandelt werden sollen.

Stellenmarkt
  1. Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Hamburg
  2. über duerenhoff GmbH, Berlin

Das heißt, falls sich Behörden für die Erweiterung oder den Ersatz ihrer bisherigen Office-Suite entscheiden, können diese auf die Lizenzvereinbarung zwischen dem CCS und Collabora zurückgreifen. So könnten weitgehend einheitliche Programme genutzt werden und die Behörden könnten aus Sicht des CCS finanzielle Einsparungen vornehmen. Auch Collabora hebt die Kostenersparnis in seiner Ankündigung als einen der wichtigsten Punkte für die Regierung hervor. Eine zwingende Verpflichtung zum Wechsel zu dem kommerziellen Libreoffice bedeutet der Vertrag jedoch nicht.

Lizenz für Desktop und Cloud

Für die Verwaltung ergibt sich damit die Möglichkeit, Collaboras Govoffice auf Desktops einzusetzen. Das umfasst Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware und weitere Bestandteile der freien Office-Suite sowie den Support durch Collabora. Das Unternehmen bietet Aktualisierungen über einen Zeitraum von fünf Jahren, wobei die Patches inkrementell eingespielt werden können. Ebenso ist damit eine zentralisierte Verwaltung der Installationen möglich.

Zusätzlich zu den Desktop-Clients betrifft die Vereinbarung auch die Nutzung des kommenden Libreoffice-Cloudangebots von Collabora. Damit können die IT-Abteilungen der Behörden in ihrem lokalen Netz eine Cloud-Instanz aufsetzen, um die Ansicht und Bearbeitung von Dokumenten auch auf Mobilgeräten sowie im Webbrowser zu gewährleisten.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. + Prämie (u. a. Far Cry 5, Elex, Assassins Creed Origins) für 62€
  2. 8,49€
  3. 4,95€

spiderbit 21. Okt 2015

das laeuft aber wieder unter Service, nicht die software selbst. wenn dir nen Proxy...

janoP 21. Okt 2015

Das erste, was mir aufgefallen ist. KDE erobert die Welt!

mingobongo 20. Okt 2015

In UK sind die wohl weiter als wir? Mir war so als gäbe es auch eine Vereinbarung in der...


Folgen Sie uns
       


Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018)

Die OLED-Technik macht im Leuchtenbereich Fortschritte.

Neue OLED-Leuchtmittel angesehen (Light and Building 2018) Video aufrufen
Razer Nommo Chroma im Test: Blinkt viel, klingt weniger
Razer Nommo Chroma im Test
Blinkt viel, klingt weniger

Wenn die Razer Nommo Chroma eines sind, dann auffällig. Dafür sorgen die ungewöhnliche Form und die LED-Ringe, die sich beliebig konfigurieren lassen. Die Lautsprecher sind aber eher ein Hingucker als ein Hinhörer.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Razer Kiyo und Seiren X im Test Nicht professionell, aber schnell im Einsatz
  2. Stereolautsprecher Razer Nommo "Sind das Haartrockner?"
  3. Nextbit Cloud-Speicher für Robin-Smartphone wird abgeschaltet

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

BeA: Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet
BeA
Rechtsanwaltsregister wegen Sicherheitslücke abgeschaltet

Das deutsche Rechtsanwaltsregister hat eine schwere Sicherheitslücke. Schuld daran ist eine veraltete Java-Komponente, die für einen Padding-Oracle-Angriff verwundbar ist. Das Rechtsanwaltsregister ist Teil des besonderen elektronischen Anwaltspostfachs, war aber anders als dieses weiterhin online.
Eine Exklusivmeldung von Hanno Böck

  1. BeA Secunet findet noch mehr Lücken im Anwaltspostfach
  2. EGVP Empfangsbestätigungen einer Klage sind verwertbar
  3. BeA Anwälte wollen Ende-zu-Ende-Verschlüsselung einklagen

    •  /