Collabora Govoffice: UK-Behörden lizenzieren kommerzielles Libreoffice

Sämtliche Behörden des Vereinigten Königreiches können künftig eine speziell für den öffentlichen Dienst zugeschnittene Version von Libreoffice nutzen. Bereitgestellt wird dies durch den Partner Collabora, dessen kommendes Cloud-Angebot ebenfalls Teil der Vereinbarung ist.

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Die Behörden des UK können Collabora Govoffice auf dem Desktop und als Cloud einsetzen.
Die Behörden des UK können Collabora Govoffice auf dem Desktop und als Cloud einsetzen. (Bild: Collabora)

Seit mehr als einem Jahr sind die offenen Dateiformate PDF und ODF als Standard für Regierungsangelegenheiten im UK vorgesehen. Zum Verfassen derartiger Dokumente können die Behörden des Vereinigten Königreiches künftig auf Govoffice von Collabora zugreifen, das eine speziell an die Bedürfnisse der öffentlichen Verwaltung angepasste Version von Libreoffice ist. Die Vereinbarung hat Collabora mit dem Crown Commercial Service (CCS) des UK getroffen. Der CCS ist eine Art oberste Einkaufsbehörde für die gesamte öffentliche Verwaltung, wodurch möglichst günstige Konditionen ausgehandelt werden sollen.

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Das heißt, falls sich Behörden für die Erweiterung oder den Ersatz ihrer bisherigen Office-Suite entscheiden, können diese auf die Lizenzvereinbarung zwischen dem CCS und Collabora zurückgreifen. So könnten weitgehend einheitliche Programme genutzt werden und die Behörden könnten aus Sicht des CCS finanzielle Einsparungen vornehmen. Auch Collabora hebt die Kostenersparnis in seiner Ankündigung als einen der wichtigsten Punkte für die Regierung hervor. Eine zwingende Verpflichtung zum Wechsel zu dem kommerziellen Libreoffice bedeutet der Vertrag jedoch nicht.

Lizenz für Desktop und Cloud

Für die Verwaltung ergibt sich damit die Möglichkeit, Collaboras Govoffice auf Desktops einzusetzen. Das umfasst Textverarbeitung, Tabellenkalkulation, Präsentationssoftware und weitere Bestandteile der freien Office-Suite sowie den Support durch Collabora. Das Unternehmen bietet Aktualisierungen über einen Zeitraum von fünf Jahren, wobei die Patches inkrementell eingespielt werden können. Ebenso ist damit eine zentralisierte Verwaltung der Installationen möglich.

Zusätzlich zu den Desktop-Clients betrifft die Vereinbarung auch die Nutzung des kommenden Libreoffice-Cloudangebots von Collabora. Damit können die IT-Abteilungen der Behörden in ihrem lokalen Netz eine Cloud-Instanz aufsetzen, um die Ansicht und Bearbeitung von Dokumenten auch auf Mobilgeräten sowie im Webbrowser zu gewährleisten.

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spiderbit 21. Okt 2015

das laeuft aber wieder unter Service, nicht die software selbst. wenn dir nen Proxy...

janoP 21. Okt 2015

Das erste, was mir aufgefallen ist. KDE erobert die Welt!

mingobongo 20. Okt 2015

In UK sind die wohl weiter als wir? Mir war so als gäbe es auch eine Vereinbarung in der...



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