Abo
  • Services:
Anzeige
Auf Bitcoin-Transaktionen muss keine Umsatzsteuer bezahlt werden, sagt der EuGH.
Auf Bitcoin-Transaktionen muss keine Umsatzsteuer bezahlt werden, sagt der EuGH. (Bild: KAREN BLEIER/AFP/Getty Images)

EuGH-Urteil: Keine Mehrwertsteuer auf Bitcoin-Transaktionen

Auf Bitcoin-Transaktionen muss keine Umsatzsteuer bezahlt werden, sagt der EuGH.
Auf Bitcoin-Transaktionen muss keine Umsatzsteuer bezahlt werden, sagt der EuGH. (Bild: KAREN BLEIER/AFP/Getty Images)

Gewinne mit Bitcoins müssen versteuert werden, soviel ist klar. Doch ob auf den Umtausch von Euro in die Kryptowährung Umsatzsteuer gezahlt werden muss, war bislang nicht geregelt. Jetzt hat der EuGH entschieden.

Anzeige

Auf den Umtausch von Euro in die Kryptowährung Bitcoin fällt keine Umsatzsteuer an. Das hat der Europäische Gerichtshof heute entschieden. Denn Bitcoin sei wie ein Zahlungsmittel zu behandeln und nicht wie eine Dienstleistung, so das Gericht. Digitale Währungen sollten generell wie traditionelle Zahlungsmittel behandelt werden, denn "Devisen, Banknoten und Münzen" seien von der Mehrwertsteuer auszunehmen, wenn sie als gesetzliche Zahlungsmittel verwendet werden.

Der Ursprung des Verfahrens lag in Schweden. David Hedquist wollte auf einer Online-Plattform den Tausch von Bitcoin in andere Währungen ermöglichen und fragte die zuständigen Behörden, ob er Umsatzsteuer zahlen müsse. Die schwedische Umsatzsteuerkommission vertrat die gleiche Ansicht wie jetzt der EuGH, die Steuerbehörde des Landes hingegen sah Betreiber von Bitcoin-Plattformen als umsatzsteuerpflichtig an. Der Fall ging an das Luxemburger Gericht.

Deutsche Bundesregierung vertrat andere Ansicht

Die Entscheidung dürfte unmittelbaren Einfluss auf die Rechtslage in Deutschland haben. Denn das Wirtschaftsministerium sagte in einer Eingabe zu dem Verfahren: "Beim gesetzlichen Zahlungsmittel nutzt der Staat seine hoheitliche Aufgabe, die Währung des Staates innerhalb der Währungsverfassung zu bestimmen, zu organisieren und als Zahlungsmittel vorzuschreiben." Das sei bei Bitcoin nicht gegeben - damit hatte sich das Ministerium für eine Umsatzsteuerregelung bei Bitcoin ausgesprochen.

Die Entscheidung betrifft allerdings nicht die Pflicht, Spekulationserlöse mit Bitcoin-Transaktionen zu versteuern. Für Privatanleger gilt der persönliche Einkommensteuersatz, wenn die Bitcoins innerhalb eines Jahres gekauft und verkauft wurden. Anders als bei anderen Anlagen wie etwa Aktien fällt jedoch keine Abgeltungssteuer auf Bitcoin-Gewinne an. Einnahmen und Verluste von Bitcoin-Spekulationen sind in der Steuererklärung in der Anlage SO (Sonstige Einkünfte) auszuweisen.

Nachtrag

Einstieg präzisiert.


eye home zur Startseite
Smile 22. Okt 2015

Hier findest du eine Anleitung, zwar schon 2 Jahre alt, aber damit lässt sich noch auf...

hg (Golem.de) 22. Okt 2015

Vielen Dank für die Hinweise. Das war in der Tat mißverständlich formuliert - ich habe es...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Schwieberdingen
  2. Unfallkasse Baden-Württemberg, Karlsruhe, Stuttgart
  3. GILDEMEISTER Beteiligungen GmbH, Bielefeld
  4. Birkenstock GmbH & Co. KG Services, Neustadt (Wied)


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-10%) 53,99€
  2. (u. a. Elex 44,99€, Witcher 3 GotY 19,95€)
  3. 15,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Augmented Reality

    Apple kauft Vrvana für 30 Millionen US-Dollar

  2. Lootboxen

    "Battlefront 2 ist ein Star-Wars-Onlinecasino für Kids"

  3. Stadtnetzbetreiber

    Von 55 Tiefbauunternehmen hat keines geantwortet

  4. Steuerstreit

    Irland fordert Milliardenzahlung von Apple ein

  5. Zensur

    Skype ist in chinesischen Appstores blockiert

  6. Eizo Flexscan EV2785

    Neuer USB-C-Monitor mit 4K und mehr Watt für Notebooks

  7. Glasfaser

    Telekom beginnt wieder mit FTTH für Haushalte

  8. BMW-Konzept Vision E3 Way

    Das Zweirad hebt ab

  9. Pocket Camp

    Animal Crossing baut auf Smartphones

  10. DFKI

    Forscher proben robotische Planetenerkundung auf der Erde



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

Universal Paperclips: Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
Universal Paperclips
Mit ein paar Sexdezillionen Büroklammern die Welt erobern
  1. Disney Marvel Heroes wird geschlossen
  2. Starcraft 2 Blizzard lästert über Pay-to-Win in Star Wars Battlefront 2
  3. Free to Play World of Tanks bringt pro Nutzer und Monat 3,30 Dollar ein

Smartphoneversicherungen im Überblick: Teuer und meistens überflüssig
Smartphoneversicherungen im Überblick
Teuer und meistens überflüssig
  1. Winphone 5.0 Trekstor will es nochmal mit Windows 10 Mobile versuchen
  2. Librem 5 Das freie Linux-Smartphone ist finanziert
  3. Aquaris-V- und U2-Reihe BQ stellt neue Smartphones ab 180 Euro vor

  1. Re: Ich weis ja nicht, warum man hier versucht...

    non_existent | 16:03

  2. Re: Haushalte müssen nicht für die Erschießung zahlen

    FreierLukas | 16:03

  3. Re: Tja wer billig kauft..

    ThorstenMUC | 16:01

  4. Und, hat man Leben entdeckt?

    fesc2000 | 16:01

  5. Re: Kaum einer will Glasfaser

    FreierLukas | 16:01


  1. 15:51

  2. 15:29

  3. 14:59

  4. 14:11

  5. 13:10

  6. 12:40

  7. 12:36

  8. 12:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel