Ein kleiner schwarzer Kasten aus Berlin soll freies Radio in Krisengebiete wie Syrien bringen. Im kommenden Jahr sollen die Baupläne für den robusten Radiosender auf Basis eines Raspberry Pi veröffentlicht werden - Bastler können also gespannt sein. Golem.de hat sich das Gerät angeschaut.
UpdateIMHO Die Gratislizenz der VG Media für Google steht offenbar auf der Kippe. Doch die Verlage verhalten sich im Streit über das Leistungsschutzrecht so konspirativ wie die Regierung in Sachen BND.
Der Routerzwang könnte in wenigen Monaten Geschichte sein. Die schwarz-rote Koalition will den Gesetzentwurf der Regierung praktisch unverändert übernehmen.
Der private Modus in Firefox 42 enthält einen Trackingschutz, der laut Firefox-Chef Mark Mayo "alles blocken" soll, was Nutzer verfolgen kann. Die neue Browser-Version vereinfacht den Umgang mit Passwörtern, kann Tabs stumm schalten und bietet einen halb-offiziellen 64-Bit-Build für Windows.
Der Cloud-Speicherplatz bei Microsoft wird zum Teil recht deutlich verringert. Das gilt nicht nur für zahlende Abonnenten, sondern auch für diejenigen, die ein kostenloses Konto verwenden. Grund sind einige Kunden, die 75 TByte auslagerten, was wohl ein Problem für Microsofts Mischkalkulation war.
Über den Dienst Pagefair sollen Websitebetreiber die Adblocker-Rate messen und unaufdringliche Werbung ausspielen. Was passiert, wenn solche Dienste selbst gehackt werden, mussten zahlreiche Nutzer nun erleben.
Alles wird verschlüsselt übertragen, behaupten GMX, Web.de, T-Online und Freenet in ihrer Kampagne "E-Mail made in Germany". Doch die Verschlüsselung hat eine Lücke.
Mit einem Jailbreak für iOS 9.1 und iOS 9.2 , der über den Browser ausgeführt werden kann, haben findige Hacker eine Million US-Dollar abgestaubt. Die Prämie hatte das IT-Sicherheitsunternehmen Zerodium ausgelobt. Veröffentlicht werden soll der Jailbreak nicht.
"Keine Details!", "Dazu nur nichtöffentlich". Wer im NSA-Ausschuss sitzt, hört immer die Stimme von Philipp Wolff. Dem Mann, der über die Geheimnisse der Regierung wacht.
Die britische Regierung will Internetprovider angeblich verpflichten, für ein Jahr zu speichern, wer wann welche Website besucht und nach welchen Begriffen googelt.
Zur Aufklärung, zum Transport und als Hobbyobjekt: Drohnen sind dabei, den Alltag zu verändern. Doch so vielfältig die Anwendung, so unterschiedlich sind auch die Betriebssysteme. Dabei würde eine vernetzte und offene Plattform für alle Geräte einiges erleichtern.
Im Gespräch mit einer Tageszeitung bekräftigt Amazons Deutschland-Chef Ralf Kleber, dass es über den Tag hinweg bei vielen Produkten starke Preisschwankungen gibt. Dass Produkte aber unterschiedlich teuer sind, je nachdem, mit welchem Endgerät sie aufgerufen werden, streitet er ab.
In seinem Selektoren-Bericht erhebt der Jurist Kurt Graulich schwere Vorwürfe gegen die NSA - jetzt fordert André Hahn Ermittlungen des Generalbundesanwaltes gegen BND- und NSA-Mitarbeiter.
Golem-Wochenrückblick Das EU-Parlament hat für die Umgehung der Netzneutralität gestimmt. Die finanziell angeschlagene Firma HTC stellte ihr vielleicht letztes Topsmartphone vor und im Halo-Universum weht ein neuer Wind. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Kinox.to wird weiter aktualisiert, weil die Inhaber des Passworts untergetaucht sind. Der Verteidiger eines der mutmaßlichen Mitbetreiber hat die Plattform heute mit einem Bus verglichen, der Menschen zu einer Videothek fahre, wo sie Filme ansähen.
Der Verpflichtungstext für den Vectoring-Ausbau, wodurch laut Telekom knapp 80 Prozent der Haushalte 100 MBit/s bekommen, liegt jetzt vor. Die Bundesnetzagentur arbeitet "mit Hochdruck an einem Entscheidungsentwurf".
Die Opposition kritisiert den von Graulich vorgelegten Selektoren-Bericht. Das Papier sei methodisch fragwürdig und Graulich fehle der technische Hintergrund. Verwundert zeigen sich die Abgeordneten darüber, dass Graulich wohl an einigen Stellen vertrauliche Informationen preisgegeben hat.
Der Selektoren-Sonderermittler hat seinen Abschlussbericht vorgelegt. Darin kritisiert er die NSA-Spionage als rechtswidrig. Außerdem will er in den Selektoren Hinweise auf weitere ausspionierte Unternehmen gefunden haben.
Das Tor-Projekt stellt seit langem das Tor-Browser-Bundle für einfaches anonymes Surfen im Internet bereit. Jetzt gibt es auch eine Chatsoftware, die sich automatisch über Tor verbindet. Noch ist das Projekt aber im Beta-Stadium.
Um die Freiheit des Internets ist es in vielen Staaten der Welt nicht gut bestellt. Auch zwei europäische Länder haben im vergangenen Jahr deutlich Minuspunkte gesammelt. Deutschland verschlechterte sich ebenfalls.
Egal ob sie online erscheinen oder gedruckt, nach Ansicht des Deutschen Journalisten-Verbandes (DJV) brauchen Zeitungen eine Haushaltsabgabe wie beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk.
Bei Adobe werden wieder Lücken gestopft: Dieses Mal beim Shockwave Player. Ein Memory-Corruption-Fehler soll die Ausführung fremden Codes ermöglicht haben.
LTE-Netzwerke galten bislang als deutlich sicherer als GSM- und 3G-Netzwerke. Anfang der Woche hat ein Team von Forschern jetzt verschiedene praktische Angriffe vorgestellt, die mit geringen Kosten und kommerzieller Hardware funktionieren sollen.
Für eine Beteiligung am Umsatz will die Telekom Spezialdienste von Startups privilegieren. Möglich werde dies durch die Verordnung der Europäischen Union zur Netzneutralität, freut sich der Konzernchef. Das Modell hatte sein Pressesprecher schon im März vorformuliert.
Update Seit 2010 ist das Plündern von Geldautomaten per USB-Stick bekannt. In Deutschland wurde nun erstmals ein Täter dabei gefilmt, wie er zwei Automaten an einem Tag ausräumte.
Symantec hatte im September mehrere Tausend unberechtigte TLS-Zertifikate ausgestellt, verschweigt aber zunächst das Ausmaß des Vorfalls. Google zeigt dafür wenig Verständnis und stellt einige Bedingungen für den Verbleib der Symantec-Rootzertifikate im Chrome-Browser.
Schnelles Internet im Dschungel: Zusammen mit drei lokalen Mobilfunkanbietern will der Internetkonzern Alphabet Menschen auf entlegenen Inseln Indonesiens Internetzugänge bieten. Die Daten kommen aus der Luft - von Ballons.
Laut der Verordnung der EU-Kommission ist der britische Pornofilter nicht mehr zulässig. Jetzt will die Regierung die Internetsperren irgendwie fortsetzen.
Update Der Streit zwischen Google und den deutschen Verlegern um das Leistungsschutzrecht dürfte in die nächste Runde gehen - vor Gericht. Das Deutsche Patent- und Markenamt hat das Schiedsverfahren zwischen den beiden Parteien jetzt endgültig für gescheitert erklärt.
Mitarbeiter eines globalen Internetunternehmens, die nur mit 56 KBit/s surfen können? Ganz so schlimm ist es bei Facebook nicht - doch die Mitarbeiter sollen trotzdem aus erster Hand erfahren, wie sich Facebook in Gebieten mit schlechter Netzabdeckung anfühlt.
Die Nutzer haben genug von den MBit/s-Versprechungen der Internet-Provider. 81 Prozent wollen eine Entschädigung, wenn der Anschluss dauerhaft nicht hält, was der Betreiber verspricht.
Mehr Freiheit für Autohacker: In den USA wurden neue Ausnahmeregelungen für den Digital Millennium Copyright Act veröffentlicht. Sicherheitsforscher dürfen jetzt unter bestimmten Voraussetzungen den Quellcode von Autos testen. Bis die Regelungen in Kraft treten, dauert es aber noch ein bisschen.
Russische U-Boote könnten im Kriegsfall die transatlantischen Glasfaserkabel zerstören, befürchten US-Militärs. Der Journalist Andrew Blum hält das für abwegig.
Mit dem sogenannten Shadow DOM lassen sich Teile von Webseiten voreinander verstecken, damit sich diese nicht beeinflussen können. Dieser wichtige Teil der Web Components ist jetzt auch in Webkit verfügbar und damit später auch in Safari.
Wie erwartet hat das EU-Parlament für Schlupflöcher zur Umgehung der Netzneutralität gestimmt. Trotz vieler Appelle aus der Netzgemeinde fanden Änderungsvorschläge keine Mehrheit.
Update David gegen Goliath: Der Youtuber Tobias Richter nimmt den juristischen Kampf mit Bild.de um die Adblockersperre auf. Er will weder eine Unterlassungserklärung abgeben, noch Abmahnkosten zahlen.
Überwachungskameras schränken nicht nur die Privatsphäre vorbeilaufender Menschen ein - sie können auch als Basis für DDoS-Angriffe missbraucht werden. Dazu nutzen Kriminelle in einem aktuellen Fall mehr als 900 unsicher konfigurierte Geräte aus, wie eine Sicherheitsfirma jetzt bekanntgegeben hat.
Am Dienstag stimmt das EU-Parlament darüber ab, ob es Überholspuren im Internet geben darf. Sir Tim Berners-Lee appelliert an die Abgeordneten, das Gesetz zu korrigieren.
Für anfangs 20 Euro bekommen Neukunden von M-net einen FTTH- und FTTB-Internetzugänge mit 100 MBit/s. Später können sie sich für eine niedrigere Datenrate entscheiden oder 45 Euro bezahlen.
Mit einem speziellen Unterstützerprogramm möchte Mozilla einige Projekte finanziell besser ausstatten, von denen die Firefox-Macher abhängen. Zunächst soll dafür bis Dezember 1 Million US-Dollar bereitgestellt werden.
Das Gesetz zur Abschaffung der Störerhaftung könnte neue Anforderungen an die WLAN-Router stellen. Hersteller verfügen schon über erschwingliche Produkte mit Captive Portal, für die Fritzbox ist es geplant.
Beim Refugee Hackathon haben Entwickler und Designer gemeinsam mit Flüchtlingen Apps entwickelt. Ziel ist ein besserer Dialog zwischen Einheimischen und Neuankömmlingen. Doch auch mit ausgefeilter Technologie lässt sich die große Politik nicht korrigieren.
Uber braucht nach nur wenigen Monaten schon wieder eine Milliarde US-Dollar. Es werden sich sicher Investoren für eine Höchstbewertung von 70 Milliarden US-Dollar zum wertvollsten privaten Startup finden.
Für die von der Telekom und von Vodafone gewollte Einschränkung der Netzneutralität zahlen am Ende die Nutzer. Das wurde auf den Medientagen München besprochen.
Die Tor-Entwickler wollen bald eine gehärtete Version ihres Browser-Bundles für Linux veröffentlichen. Dabei kommt Address Sanitizer zum Einsatz. Dieses Feature verhindert zahlreiche Sicherheitslücken, allerdings um den Preis erheblicher Performanceeinbußen.
Update Die Betreiber von Adblock Plus haben Inhalte ihres Forums entfernen müssen. Bild.de behauptet vor Gericht, durch dort veröffentlichte Filterbefehle könne eine "Softwareverschlüsselung" der Seite umgangen werden. Die Codes sollen von Eyeo-Mitarbeitern stammen.
Golem-Wochenrückblick Bild.de will jeden abmahnen, der seine Adblocker-Sperre umgeht und weitere Seiten wollen Adblocker aussperren. Youtube hat jetzt auch ein werbefreies Abomodell. Und heute startet die Formel E in die neue Saison. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.