• IT-Karriere:
  • Services:

Security: Ein Botnetz aus Überwachungskameras

Überwachungskameras schränken nicht nur die Privatsphäre vorbeilaufender Menschen ein - sie können auch als Basis für DDoS-Angriffe missbraucht werden. Dazu nutzen Kriminelle in einem aktuellen Fall mehr als 900 unsicher konfigurierte Geräte aus, wie eine Sicherheitsfirma jetzt bekanntgegeben hat.

Artikel veröffentlicht am ,
Viele Überwachungskameras sind unsicher konfiguriert.
Viele Überwachungskameras sind unsicher konfiguriert. (Bild: Matt Cardy/Getty Images News)

Aktivisten und Bürgerrechtler kritisieren seit langem die Installation von Überwachungskameras an öffentlichen Plätzen - eine Studie von Sicherheitsforschern liefert ihnen nun neue Argumente. Denn die Sicherheitsfirma Imperva Incapsula hat nach eigenen Angaben ein Botnetz aus Überwachungskameras entdeckt.

Stellenmarkt
  1. Allianz Partners Deutschland GmbH, Aschheim bei München
  2. Hannoversche Informationstechnologien AöR (hannIT), Hannover

Ein Kunde der Firma wurde mit massenhaften Http-Get-Anfragen angegriffen. Die Angreifer nutzen laut der Sicherheitsfirma schlecht konfigurierte Kameras, um ein Botnetz zu erstellen - zumeist soll es sich um Standard-Logins gehandelt haben.

Kameras mit Linux-Distribution

Alle infizierten Geräte liefen nach Angaben der Forscher mit einem Embedded-Linux und nutzten die Busybox-Tools. Die installierte Malware wird als eine Variante von ELF_BASHLITE beschrieben. Ist die Software installiert, scannt diese im Netzwerk nach anderen Geräten mit Busybox und sucht nach offenen Telnet/SSH-Diensten. In einer bestimmten Variante der Malware fanden die Forscher den Code, um die DDoS-Angriffe durchzuführen.

Die Kameras sendeten Imperva zufolge bis zu 20.000 Http-Get-Anfragen pro Sekunde an einige Ziele. Bei der Analyse der Kameras fanden die Forscher außerdem eine IP-Adresse ganz in ihrer Nähe. Bei der Auswertung des Kamera-Bilds entdeckten sie, dass das Gerät an einem Laden in der Nähe ihres Büros angebracht war. Nachdem sie den Ladenbesitzer aufgeklärt hatten, hatte das Botnetz immerhin einen Teilnehmer weniger.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 5,86€
  2. (-67%) 7,59€
  3. (u. a. FIFA 20 für 27,99€, Dragon Ball Z Kakarot für 46,89€, Rainbow Six: Siege Deluxe für 8...

hg (Golem.de) 27. Okt 2015

Das stimmt, danke für den Hinweis. Ist korrigiert.

Lala Satalin... 27. Okt 2015

Warm anziehen muss man sich spätestens ende November sowieso.


Folgen Sie uns
       


Mechwarrior 5 - 8 Minuten Gameplay

In Mechwarrior 5 setzen wir uns einmal mehr in einen tonnenschweren Kampfroboter und schmelzen die gegnerischen Metallungetüme. Zuvor rüsten wir unseren stampfenden Mech aber mit entsprechenden Waffen aus.

Mechwarrior 5 - 8 Minuten Gameplay Video aufrufen
Dell Ultrasharp UP3218K im Test: 8K ist es noch nicht wert
Dell Ultrasharp UP3218K im Test
8K ist es noch nicht wert

Alles fing so gut an: Der Dell Ultrasharp UP3218K hat ein schön gestochen scharfes 8K-Bild und einen erstklassigen Standfuß zu bieten. Dann kommen aber die Probleme, die beim Spiegelpanel anfangen und bis zum absurd hohen Preis reichen.
Von Oliver Nickel

  1. Dell Anleitung hilft beim Desinfizieren von Servern und Clients
  2. STG Partners Dell will RSA für 2 Milliarden US-Dollar verkaufen
  3. Concept Duet und Concept Ori Dells Dualscreen-Geräte machen Microsoft Konkurrenz

Coronavirus: Spiele statt Schule
Coronavirus
Spiele statt Schule

Wer wegen des Coronavirus mit Kindern zu Hause ist, braucht einen spannenden Zeitvertreib. Unser Autor - selbst Vater - findet: Computerspiele können ein sinnvolles Angebot sein. Vorausgesetzt, man wählt die richtigen.
Von Rainer Sigl

  1. CCC "Contact Tracing als Risikotechnologie"
  2. Coronapandemie Robert Koch-Institut sammelt Gesundheitsdaten von Sportuhren
  3. Google Chrome rollt Regeln für Same-Site-Cookies vorerst zurück

Buglas: Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser
Buglas
Corona-Pandemie zeigt Notwendigkeit der Glasfaser

Mehr Datenupload und Zunahme der Sprachtelefonie bringe die Netze unter Druck. FTTB/H-Betreiber bleiben gelassen.
Eine Exklusivmeldung von Achim Sawall

  1. Coronavirus Österreich diskutiert verpflichtendes Tracking
  2. Coronavirus Funktion zur Netflix-Drosselung war längst geplant
  3. Coronakrise China will Elektroautoquote vorübergehend lockern

    •  /