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Instant Messaging: Tor-Messenger soll sichere Kommunikation vereinfachen

Das Tor-Projekt stellt seit langem das Tor-Browser-Bundle für einfaches anonymes Surfen im Internet bereit. Jetzt gibt es auch eine Chatsoftware, die sich automatisch über Tor verbindet. Noch ist das Projekt aber im Beta-Stadium.

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Der neue Tor-Messenger soll die anonyme Kommunikation vereinfachen.
Der neue Tor-Messenger soll die anonyme Kommunikation vereinfachen. (Bild: Tor)

Das Tor-Projekt hat eine Beta-Version seines Tor-Messengers vorgestellt. Mit dem neuen Messenger will das Projekt eine unkomplizierte, anonyme Kommunikation ermöglichen. Der Tor-Messenger baut auf der Software Instantbird auf und unterstützt zahlreiche Kommunikationsprotkolle.

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Nutzer können ihre vorhandenen Accounts von Diensten wie Jabber/XMPP, Facebook Chat, IRC, Twitter und Yahoo weiterhin nutzen - sind dann aber unter Umständen nicht mehr anonym. Der Tor-Messenger aktiviert automatisch Off-the-Record-Messaging (OTR) und deaktiviert die Log-Funktion für Chats. Die Nutzeroberfläche ist nach Angaben des Tor-Projektes in zahlreichen Sprachen verfügbar.

Metadaten werden nicht abgesichert

Die Tor-Entwickler weisen darauf hin, dass weiterhin Metadaten der Kommunikationspartner, insbesondere die Beziehungen einzelner Kontakte untereinander, von den jeweiligen Servern der Dienste gespeichert werden können. Der Standort des Nutzers werde durch Tor aber verschleiert. In dem Blogpost empfehlen die Entwickler, alternative Systeme wie Pond oder Ricochet auszuprobieren.

Tor hat sich nach eigenen Angaben für Instantbird als Software-Grundlage entschieden, weil die Transportprotokolle in Javascript geschrieben sind, die Software eine etablierte GUI mit vielen Übersetzungen hat, und es sich um eine XUL-Applikation (XML User Interface Language) handelt. Das ermögliche es, auf die Erfahrungen mit der Entwicklung des Tor-Browser-Bundles zurückzugreifen, sagten die Entwickler.

Zunächst setzt Tor nach eigenen Angaben auf Sicherheit, Robustheit und User Experience. In der Zukunft sollen Features wie Sandboxing, automatische Updates, OTR für Twitter-Direktnachrichten, sichere Multi-Party-Kommunikation (np1sec) und verschlüsselte Datentransfers ausprobiert werden. Reproduzierbare Builds gibt es bislang nur für Linux - diese Funktion soll aber auch für Windows-Nutzer entwickelt werden. Da das System erst als Beta-Version vorliegt, sollte die Software nicht im Produktivbetrieb eingesetzt werden - und hat auch hinsichtlich Sicherheit und Anonymität sicher noch Fehler.



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EvronLevine 30. Okt 2015

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Wahrheitssager 30. Okt 2015

Jetzt ist aber eine erste brauchbare Version als Beta erschienen.

BeruntoSchmidt 30. Okt 2015

Stimmt, aber das ist ja egal. Sie hier aber eher, dass im Hintergrund irgendwelche...

h31nz 30. Okt 2015

"Der Facebook-Messenger aktiviert automatisch Off-the-Record-Messaging (OTR) und...


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