Abo
  • Services:

Umfrage: Nutzer wollen Entschädigung bei langsamem Internet

Die Nutzer haben genug von den MBit/s-Versprechungen der Internet-Provider. 81 Prozent wollen eine Entschädigung, wenn der Anschluss dauerhaft nicht hält, was der Betreiber verspricht.

Artikel veröffentlicht am ,
Multifunktionsgehäuse
Multifunktionsgehäuse (Bild: Telekom)

In einer Umfrage befürworten 81 Prozent der Befragten eine Erstattung vom Anbieter, wenn das Internet langsamer ist als beworben. Das zeigt eine Erhebung des Meinungsforschungsinstituts TNS Emnid im Auftrag des Verbraucherzentrale Bundesverbands (VZBV), die am 28. Oktober vorgelegt wurde.

Stellenmarkt
  1. b.i.t.s. GmbH über Schörghuber Stiftung & Co. Holding KG, München
  2. Bosch Sicherheitssysteme GmbH, Grasbrunn bei München

"Wenn der Anschluss ständig langsamer ist, als vom Anbieter versprochen, müssen Verbraucher eine Entschädigung bekommen. Wenn der Zug oder das Flugzeug zu spät kommen, erhalten Verbraucher auch Geld zurück", sagte VZBV-Vorstand Klaus Müller.

Deutsche-Telekom-Konzernsprecher Philipp Blank hatte Golem.de im August 2015 über die 50-MBit/s-Anschlüsse des Konzerns gesagt: "Davon bekommen einige tatsächlich die 50 MBit/s, die meisten allerdings nicht." Dies liege an der Dämpfungsproblematik von Kupfer, erläuterte Blank. Die Aussage bezog sich ausschließlich auf die Nahbereiche, nicht auf alle Anschlüsse, betonte Blank heute.

Laut einer bundesweiten Messkampagne der Bundesnetzagentur aus dem Jahr 2014 erreichen gut 75 Prozent der Nutzer mindestens die Hälfte der versprochenen maximalen Datenrate. Bei der vorangegangenen Messung waren es knapp 70 Prozent. Der Anteil der Benutzer, die die volle vermarktete Datenrate oder mehr erreichten, nahm mit 15,9 gegenüber 19,5 Prozent im Jahr zuvor jedoch ab.

80 Prozent der Verbraucherinnen und Verbraucher sind zudem dafür, dass jeder ein Recht auf einen schnellen Internetanschluss haben sollte.

Eine Studie im Auftrag der EU-Kommission vom Oktober 2015 ergab, dass in Deutschland für mehr als 3 Prozent der Verbraucher in ländlichen Regionen nicht einmal 2 MBit/s zur Verfügung stehen.

"Breitband-Internet gehört zur Grundversorgung wie Wasser oder Strom. Wir fordern einen Rechtsanspruch auf schnelles Internet, auch und gerade in ländlichen Regionen", erklärte Müller.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Deadpool, Alien Covenant, Assassins Creed)
  2. 4,99€
  3. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)

Bautz 03. Nov 2015

Meiner ja, ich habe da kein Telefon dran hängen.

consulting 30. Okt 2015

An den meisten Antworten an den Themenstarter kann man ablesen, wie sehr viele Menschen...

consulting 30. Okt 2015

!&1 hatte mir über eine lange Zeit die vereinbarte Leistung vorenthalten. Statt bis zu xx...

neocron 30. Okt 2015

die Farbe ist auch Teil einer Produktbeschreibung ... deshalb ist ein und die selbe...

ap (Golem.de) 29. Okt 2015

Und auch hier wird geschlossen, bevor es weiter geht.


Folgen Sie uns
       


Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM)

Mit einer neuen Plattform will Microsoft noch einmal ARM-basierte Geräte als Notebook-Alternative auf den Markt bringen. Dieses Mal können auch zahlreiche alte Programme ausgeführt werden.

Always Connected PCs angesehen (Windows 10 on ARM) Video aufrufen
Grenzenloser Datenzugriff: Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet
Grenzenloser Datenzugriff
Was der Cloud-Act für EU-Bürger bedeutet

Neue Gesetze in den USA und der EU könnten den Weg für einen ungehinderten und schnellen weltweiten Datenzugriff von Ermittlungsbehörden ebnen. Datenschützer und IT-Wirtschaft sehen die Pläne jedoch sehr kritisch.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Elektronische Beweise EU-Kommission fordert weltweiten Zugriff auf Daten
  2. Panera Bread Café-Kette exponiert Millionen Kundendaten im Netz
  3. Soziale Netzwerke Datenschlampereien mit HIV-Status und Videodateien

Coradia iLint: Alstoms Brennstoffzellenzug ist erschreckend unspektakulär
Coradia iLint
Alstoms Brennstoffzellenzug ist "erschreckend unspektakulär"

Ein Nahverkehrszug mit Elektroantrieb ist eigentlich keine Erwähnung wert, dieser jedoch schon: Der vom französischen Konzern Alstom entwickelte Coradia iLint hat einen Antrieb mit Brennstoffzelle. Wir sind mitgefahren.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Alternativer Antrieb Toyota zeigt Brennstoffzellenauto und Bus
  2. General Motors Surus bringt Brennstoffzellen in autonome Lkw
  3. Alternative Antriebe Hyundai baut Brennstoffzellen-SUV mit 580 km Reichweite

Ryzen 7 2700X im Test: AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel
Ryzen 7 2700X im Test
AMDs Zen+ zieht gleich mit Intel

Der neue Ryzen 7 2700X gehört zu den schnellsten CPUs für 300 Euro. In Anwendungen schlägt er sich sehr gut und ist in Spielen oft überraschend flott. Besonders schön: die Abwärtskompatibilität.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Ryzen 2400GE/2200GE AMD veröffentlicht sparsame 35-Watt-APUs
  2. AMD-Prozessor Ryzen-Topmodell 7 2700X kostet 320 Euro
  3. Spectre v2 AMD und Microsoft patchen CPUs bis zurück zum Bulldozer

    •  /