Offenbar diskutiert das für JPEG zuständige Gremium die native Umsetzung von DRM in dem Bildformat. Die Electronic Frontier Foundation (EFF) ist erwartungsgemäß gegen diese Idee und schlägt praktikable Alternativen vor.
In zwei Wochen dürften bei den großen Telekom-Firmen die Sektkorken knallen: Der EU-Kompromiss zur Netzneutralität lässt viele Schlupflöcher für kostenpflichtige Dienste im Internet zu. Beschlossen wird er trotzdem.
Die RIAA hat nur wenige Tage nach dem Start von Aurous, dem Popcorn Time für Musik, eine Schadensersatzklage über 3 Millionen US-Dollar eingereicht. Doch das Aurous-Team reagiert völlig unbeeindruckt.
Leser von Golem.de können sich über die Veröffentlichung neuer Artikel jetzt auch per Whatsapp benachrichtigen lassen. Zum Start des Dienstes sind drei Themenbereiche verfügbar.
Der digitale Assistent Google Now speichert Audiosamples von Anfragen. Mit Googles Dashboard-Dienst können Nutzer die gespeicherten Dateien einsehen, anhören und auch löschen.
Eine neue Ransomware für Android tut sich nicht durch innovative Verbreitungswege hervor, sondern durch ein besonderes Design. Bei der Entwicklung der Malware wurde auf Open-Source-Komponenten zurückgegriffen.
Im neuen Asterix-Band streiten sich die Gallier mit den Römern auf publizistische Weise. Selbst über ein schnurrbärtiges WLAN-Netz verfügen die Gallier.
Im Streit über die Anzeige von Werbung greift der Axel-Springer-Verlag zu einem drastischen Schritt. Alle Nutzer von Adblockern werden auf Bild.de ausgesperrt. Das Portal bietet nun ein "nahezu" werbefreies Abo an.
Zwei Kino.to-Uploader müssen zum Teil hohe Geldstrafen zahlen, kommen aber mit Haftstrafen auf Bewährung davon. Beide haben gestanden und auf eine Revision verzichtet.
Die Regierungskoalition aus CDU/CSU und SPD plant offenbar, die Vorratsdatenspeicherung noch diese Woche durchs Parlament zu bringen. Am Mittwoch soll der Rechtsausschuss beraten, vermutlich am Freitag soll dann der Bundestag entscheiden.
Die Firma One World Lab des IT-Sicherheitsforschers Chris Roberts hat finanzielle Probleme - und jetzt Gläubigerschutz beantragt. Roberts hatte wegen seiner Untersuchungen mehrfach Probleme mit dem FBI.
Warum ist jeder, der ein Bücherregal sortieren kann, schon ein Algorithmiker? Die Antwort darauf gibt der Mathematiker Sebastian Stiller in seinem Buch "Planet der Algorithmen - Versteht sie, bevor sie euch verstehen", das ab heute erhältlich ist. Ein Auszug.
Eine Sicherheitslücke in Netgear-Routern soll administrativen Fernzugriff durch nicht autorisierte Nutzer erlauben. Der Hersteller arbeitet offenbar bereits an einem Patch - hat aber noch kein Datum genannt.
Die Abkürzung "bro" für die Brotli-Kompression halten die Beteiligten von Google und Mozilla für unangemessen, da diese einige Menschen verärgern könnte. Mit der neuen Abkürzung "br" wird Brotli auch mehr Erfolg bei der Standardisierung zugetraut.
Google hat dem Mann, der für einen Moment die Domain Google.com in seinem Einkaufswagen hatte, eine Belohnung angeboten. Doch der spendete das Geld, um ein Zeichen zu setzen.
Ein dezentrales, zensurfreies Netz: Das will Ethereum mit Hilfe der Blockchain aufbauen. Doch das Projekt leidet nicht nur unter dem rapiden Kursverfall von Bitcoin.
IT-Firmen in den USA werden nun doch nicht gezwungen, Hintertüren in Verschlüsselung einzubauen. Doch FBI und NSA bohren weiter Löcher in gesicherte Kommunikation.
Der neue ständige Unternehmenschef Jack Dorsey soll noch in dieser Woche eine größere Entlassungswelle ankündigen. Zumeist seien Entwickler unter den 4.100 Beschäftigten bei Twitter betroffen.
Auch bei Youtube kommt Google auf den Geschmack neuronaler Netzwerke: Diese unterstützen künftig die automatische Generierung von Vorschaubildern der hochgeladenen Videos. Dies soll zu ansprechenderen und interessanteren Thumbnails führen.
Im Juli 2015 konnten Reddit-Nutzer dem Physiker Stephen Hawking Fragen stellen, jetzt hat die Internetseite die Antworten veröffentlicht. Viele Fragen drehen sich um Hawkings Meinung zu künstlicher Intelligenz, aber auch um seinen Musik- und Filmgeschmack.
Golem-Wochenrückblick Microsoft hat uns diese Woche mit Innovationen überrascht, Safe Harbor wurde für ungültig erklärt und Linux-Kernel-Entwickler hatten die Nase voll vom Streiten. Sieben Tage und viele Meldungen im Überblick.
Das Bundeskabinett hat die Bedenken des Bundesrates zur Abschaffung des Routerzwanges zurückgewiesen. Die Regierung sieht keinen Bedarf, den Gesetzentwurf anzupassen. Nun wird sich der Bundestag mit dem Entwurf befassen. Dem Gesetz zur freien Routerwahl dürfte jetzt nichts mehr im Wege stehen.
Google will die Wartezeiten für den Aufruf mobiler Webseiten verkürzen. Dazu wurde das Projekt Accelerated Mobile Pages gegründet. Auch Betreiber von Webseiten machen dabei mit.
Millimeterarbeit im All: Die Pluto-Raumsonde New Horizons funkt beinahe täglich Bilder des Zwergplaneten zur Erde. Ein kleines technisches Wunder, denn die Sonde muss sich in einem Raum orientieren, in dem es kein Oben und Unten gibt.
Zwei der wenigen Parallelen zwischen Erde und Pluto: Über beiden kann der Himmel blau aussehen - und auf beiden gibt es Wassereis. Die Nasa hat nun eine Aufnahme veröffentlicht, auf der die dünne Atmosphäre des Zwergplaneten gut zu erkennen ist.
Google hat sich die ungewöhnliche URL abcdefghijklmnopqrstuvwxyz.com gesichert. Die Domain gehörte bisher einem Privatmann. Das deutsche Pendant befindet sich derzeit nicht im Besitz von Googles Muttergesellschaft Alphabet.
Huawei hat mit dem Mobilfunkbetreiber Docomo aus Japan erfolgreich ein Video in einem 5G-Testnetz übertragen. Getestet wurden auch MU-MIMO, F-OFDM und SCMA.
Wie säubert man seine Uni von geheimen Snowden-Dokumenten, die der US-Journalist Barton Gellman dort gezeigt hat? Ganz klar: Alles löschen und den benutzten Beamer vernichten! Aber halt ...
Ärgerlich, traurig oder überrascht: Facebook testet derzeit das Gegenstück zum Like-Button. Mehr als sechs Gefühle darf der Nutzer aber nicht ausdrücken.
Neue Funktionen bei Whatsapp: Wichtige Nachrichten lassen sich - vorerst nur auf dem iPhone - mit einem Stern markieren und leichter wiederfinden. Android-Nutzer können dafür ihre Chats künftig mit Google Drive speichern.
Augenärzte warnen: Zu viel künstliches Licht durch Smartphones und Tablets kann die Netzhaut schädigen. Betroffen sind vor allem Kinder - und eine ganz besondere Gruppe von Erwachsenen.
Eine Jury in Sacramento hat den US-Journalisten Matthew Keys des Hackings für schuldig befunden. Er soll Mitgliedern des Anonymous-Kollektivs Zugangsdaten für die Webseite der Los Angeles Times gegeben haben, damit diese dort Schaden anrichten. Sein Anwalt will gegen das Urteil in Berufung gehen.
Eine neue Android-Malware nutzt zahlreiche Verfahren, um das Gerät der Nutzer zu rooten. Verbreitet wird sie über aggressive Werbenetzwerke und In-App-Werbeanzeigen.
Googles Antwort auf Instant Articles von Facebook: Mit einer Open-Source-Initiative will Google das Laden von Webseiten beschleunigen. Große Verlage weltweit unterstützen das Projekt.
Outlook-Web-Access wird von vielen Firmenkunden eingesetzt, um Mitarbeitern von unterwegs einen einfachen Zugriff auf Mails zu ermöglichen. In einem konkreten Fall ist es Angreifern jetzt gelungen, über eine mit Malware infizierte DLL mehr als 11.000 Zugangsdaten zu kopieren.
Die Regel der GPL zu befolgen, habe einige direkte Vorteile für Unternehmen, darunter auch finanzielle, erklärt Bradley Kuhn auf der Linuxcon. Die Verfügbarkeit des Codes sorge letztlich sogar für Hackernachwuchs.
Das Safe-Harbor-Urteil des Europäischen Gerichtshofs hat weitreichende Konsequenzen für die Internetwirtschaft, so viel ist klar. Doch wie genau es sich auswirken wird, ist auch für Experten noch nicht absehbar. Facebook will aber nicht betroffen sein.
Gerne behaupten Abmahner, dass die Verjährungsfrist für Filesharing bei zehn Jahren liege. Doch das entspreche nicht der Rechtslage, klärt eine Verbraucherzentrale auf.
Keine Science-Fiction: Deep Learning bringt Maschinen das Denken bei. Fast jeder hat bereits ein Gerät zu Hause, das diese Technik nutzt. Sie ist sehr komplex - und hat großes Potenzial.
Erfolg für Max Schrems: Der Europäische Gerichtshof hat das Safe-Harbor-Abkommen zwischen der EU und den USA für ungültig erklärt. Das Urteil könnte vor allem für kleine und mittelständische Unternehmen in der EU Probleme verursachen.
IMHO Googles neuer Mutterkonzern Alphabet kehrt vom Motto "Don't Be Evil" ab. Wird Google nun böse? Nein, denn der Spruch wurde ohnehin schon immer falsch verstanden.
Atomkraftwerke gelten nicht erst seit dem Reaktorunglück in Fukushima als Sicherheitsrisiko - eine Untersuchung zeigt jetzt gravierende Sicherheitslücken im Bereich IT-Sicherheit auf.
Der als Übergangslösung eingesprungene Twitter-Mitgründer Jack Dorsey wird ständiger Chef des Unternehmens. Er wird weiterhin an der Spitze des Bezahldienstes Square stehen.
Der Rechteinhaber eines Pornos gibt nach einer Niederlage in einem Filesharing-Prozess nicht auf und zieht vor das Landgericht. Ein Amtsgericht hatte die Klage abgewiesen und die mögliche Schadensumme nur mit rund 2 Euro angegeben.
Die Spendenseite Patreon nutzte falsch konfigurierte Debugging-Umgebungen - diese ermöglichten den umfangreichen Hack in der vergangenen Woche. Tausende weiterer Webseiten sollen den gleichen Fehler machen und weisen ähnliche Sicherheitslücken auf.