• IT-Karriere:
  • Services:

Material Design: Schöner erpresst werden von neuer Android-Ransomware

Eine neue Ransomware für Android tut sich nicht durch innovative Verbreitungswege hervor, sondern durch ein besonderes Design. Bei der Entwicklung der Malware wurde auf Open-Source-Komponenten zurückgegriffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eine neue Ransomware nutzt Googles Vorgaben für Material Design.
Eine neue Ransomware nutzt Googles Vorgaben für Material Design. (Bild: Symantec)

Über Geschmack lässt sich ja bekanntlich streiten. Doch dass viele Malware-Entwickler nicht zuerst an eine schöne Benutzeroberfläche denken, ist bekannt. Bis jetzt: Die Sicherheitsforscher von Symantec haben eine neue Variante der Ransomware Android.Lockdroid.E entdeckt, die sich an Googles Designvorgaben für Material Design orientiert.

Stellenmarkt
  1. Karlsruher Institut für Technologie (KIT) Campus Nord, Karlsruhe
  2. sepp.med gmbh, Forchheim

Ansonsten unterscheidet sich die Malware nur wenig von anderer Ransomware. Auch in diesem Fall müssten Nutzer also die üblichen Sicherheitswarnungen ignorieren und Apps installieren, die nicht aus Googles Play-Store stammen. Ein weiterer Verbreitungsweg: Nutzer installieren auf ihrem PC ein bestimmtes kostenfreies Softwarepaket, das wiederum den Browser der Nutzer manipuliert und auf Seiten leitet, die die Android-Ransomware hosten.

Stylischer Erpresserbildschirm aus Open-Source-Quellen

Ist die Malware erst einmal auf dem Gerät, bekommt der Nutzer einen modern gestalteten Hinweis angezeigt, der ihn über die Sperrung des Gerätes informiert. Wie in solchen Fällen üblich, sammelt die Malware verschiedene Nutzerdaten und bindet sie in die Erpressungsnotiz ein, um glaubwürdiger zu wirken.

Die Benutzeroberfläche wurde unter Verwendung des Open-Source-Projektes MaterialDrawer entwickelt. Eine Verbindung der Malware-Entwickler zu dem Open-Source-Projekt besteht nach Angaben von Symantec nicht. Die Richtlinien zum Material Design wurden von Google im Jahr 2014 eingeführt und beinhalten Vorgaben für Layout, Animationen und Tiefeneffekte.

In dem Blogpost von Symantec gibt es leider keine Details zu den App-Namen, mit denen sich die Ransomware tarnt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 34,99€/49,99€ (mit/ohne Spezialangebote)
  2. (u. a. Acer KG241P 144-Hz-Monitor für 159€)
  3. (aktuell u. a. Mushkin Pilot-E 2 TB für 219,90€ + Versand)
  4. (u. a. GTA 5 - Premium Online Edition für 12,99€ und Devil May Cry 5 für 20,99€)

TrashFan 14. Okt 2015

Oder gleich das: https://www.youtube.com/watch?v=b2pD0B9Rfps Wobei die all zu offen...


Folgen Sie uns
       


Golem.de hackt Wi-Fi-Kameras per Deauth

WLAN-Überwachungskameras lassen sich ganz einfach ausknipsen - Golem.de zeigt, wie.

Golem.de hackt Wi-Fi-Kameras per Deauth Video aufrufen
DSGVO: Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail
DSGVO
Kommunen verschlüsseln fast nur mit De-Mail

Die Kommunen tun sich weiter schwer mit der Umsetzung der Datenschutz-Grundverordnung. Manche verstehen unter Daten-Verschlüsselung einen abschließbaren Raum für Datenträger.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Datenschmuggel US-Gericht schränkt Durchsuchungen elektronischer Geräte ein
  2. Digitale Versorgung Viel Kritik an zentraler Sammlung von Patientendaten
  3. Datenschutz Zahl der Behördenzugriffe auf Konten steigt

Need for Speed Heat im Test: Temporausch bei Tag und Nacht
Need for Speed Heat im Test
Temporausch bei Tag und Nacht

Extrem schnelle Verfolgungsjagden, eine offene Welt und viel Abwechslung dank Tag- und Nachtmodus: Mit dem Arcade-Rennspiel Heat hat Electronic Arts das beste Need for Speed seit langem veröffentlicht. Und das sogar ohne Mikrotransaktionen!
Von Peter Steinlechner

  1. Electronic Arts Need for Speed Heat saust durch Miami

Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test: Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen
Surface Laptop 3 (15 Zoll) im Test
Das 15-Zoll-Macbook mit Windows 10 und Ryzen

Was passiert, wenn ein 13-Zoll-Notebook ein 15-Zoll-Panel erhält? Es entsteht der Surface Laptop 3. Er ist leicht, sehr gut verarbeitet und hat eine exzellente Tastatur. Das bereitet aber nur Freude, wenn wir die wenigen Anschlüsse und den recht kleinen Akku verkraften können.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Surface Laptop 3 mit 15 Zoll Microsoft könnte achtkernigen Ryzen verbauen

    •  /