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Soziales Netzwerk: Facebook testet neue Shopping-Formate

Facebook will zum Online-Shop werden. Das Unternehmen testet Kaufen-Buttons und virtuelle Schaufenster für seine Mitglieder.
/ dpa , Steve Haak
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Facebook testet seine Shopping-Funktion auch auf mobilen Geräten. (Bild: Facebook)
Facebook testet seine Shopping-Funktion auch auf mobilen Geräten. Bild: Facebook

Facebook will seinen Nutzern mehr Möglichkeiten geben, direkt auf der Plattform des weltgrößten Online-Netzwerks einzukaufen. Mit ersten Partnern wie der Modemarke Michael Kors und der Supermarkt-Kette Carrefour probiert Facebook ein neues Anzeigen-Format aus(öffnet im neuen Fenster) , bei dem auf Smartphones und Tablets ein Produktangebot durchgeblättert werden kann. Zudem wird Shopping als neue Kategorie zum Favoriten-Menü hinzugefügt. In den USA führte Facebook bereits einen Kaufen-Button ein.

Die Marken hoffen mit Blick auf die gewaltige Nutzer-Basis von rund 1,5 Milliarden Mitgliedern, bei Facebook leichter Käufer für ihre Produkte zu finden. Außerdem stehen sie vor der Herausforderung, dass Menschen mehr Zeit mit Apps wie Facebook verbringen – und damit weniger Zeit der Werbung etwa auf Websites ausgesetzt sind.

Kaufen-Button auch bei Instagram, Twitter und Pinterest

Auch Facebooks Foto-Plattform Instagram mit über 300 Millionen Nutzern testet bereits Kaufen-Buttons, ebenso wie andere Online-Netzwerke wie Twitter(öffnet im neuen Fenster) oder der Fotodienst Pinterest , bei dem Nutzer oft gezielt nach Modetrends oder Einrichtungsideen suchen. Die neuen Funktionen werden zumeist in den USA ausprobiert und kommen mit zum Teil deutlicher Verzögerung nach Europa.

Bei Facebooks neuem Werbe-Format Canvas sehen die Anzeigen im Newsstream der Nutzer zwar wie gewohnt aus. Tippt man sie jedoch an, füllen sie den ganzen Bildschirm aus, und man kann sich durch seitliche Bewegungen verschiedene Produkte ansehen. Carrefour testet die Anzeigen zunächst in Spanien. Außerdem dabei sind der US-Einzelhändler Mr. Porter und die Getränkemarke Gatorade.

Die neue Shopping-Rubrik kommt ebenfalls zunächst nur in den USA. Dort sollen Angebote von Händlern vorgestellt werden, die eine Einkaufsfunktion in ihren Facebook-Seiten aktiviert haben. Als weiteren Kanal für E-Commerce will Facebook auch seinen Kurzmitteilungsdienst Messenger nutzen: Unternehmen sollen ihn zum Beispiel für Kundendienstkommunikation verwenden können.


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