Zum Hauptinhalt Zur Navigation

Statt Dislike-Button: Facebook schenkt uns sechs neue Gefühle

Ärgerlich, traurig oder überrascht: Facebook testet derzeit das Gegenstück zum Like-Button. Mehr als sechs Gefühle darf der Nutzer aber nicht ausdrücken.
/ Steve Haak
4 Kommentare News folgen (öffnet im neuen Fenster)
Kein Dislike-Button bei Facebook, dafür Emojis (Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images)
Kein Dislike-Button bei Facebook, dafür Emojis Bild: Lionel Bonaventure/AFP/Getty Images

Der Like-Button bei Facebook bekommt Unterstützung: Das soziale Netzwerk testet(öffnet im neuen Fenster) bei einem kleinen Nutzerkreis(öffnet im neuen Fenster) Alternativen zum "Gefällt mir"-Knopf: Emojis. Emojis sind bei Messengern wie Whatsapp oder Skype beliebt, weil ihre Nutzer damit Gefühle ohne Worte ausdrücken können. Es gibt Hunderte Emojis(öffnet im neuen Fenster) , sechs davon will Facebook seinen Mitgliedern künftig zusätzlich zum Like-Button zur Verfügung stellen – Liebe, Lachen, Freude, Überraschung, Trauer und Wut.

Der Test der Emojis kommt wenige Wochen, nachdem Facebook-Chef Mark Zuckerberg bei einer Fragerunde mitgeteilt hat , dass sein Unternehmen an etwas Ähnlichem wie einem Dislike-Button arbeite. Die Pläne für die Emojis reichen zurück bis ins Jahr 2013. Ein Patentantrag von Facebook(öffnet im neuen Fenster) beschreibt genau das, was das soziale Netzwerk jetzt testet.

Zuckerberg sagte, gerade bei traurigen Ereignissen wie einer Flüchtlingskrise oder dem Tod eines Familienmitglieds sei es schwierig, einen "Gefällt mir"-Button zu drücken. Deshalb sei es wichtig, den Nutzern mehr Optionen zu geben.

Facebook hatte bisher erklärt, man sehe keinen Bedarf an einem universell einsetzbaren Dislike-Button – weil das für viel negative Stimmung sorgen könnte. Zuletzt kam die Frage in Deutschland allerdings unter anderem im Zusammenhang mit fremdenfeindlichen Kommentaren im weltgrößten Onlinenetzwerk auf.

Wann Facebook die Emojis einführen wird, ist nicht bekannt.

Facebook testet Funktionen, die sich in der Entwicklung befinden, öfter mal bei einem kleinen Kreis seiner Nutzer. Wenige Zeit später werden die Funktionen dann meist für alle Mitglieder des Netzwerks eingeführt.


Relevante Themen