Abo
  • Services:

Angebliche Anonymous-Verbindung: Matthew Keys in den USA verurteilt

Eine Jury in Sacramento hat den US-Journalisten Matthew Keys des Hackings für schuldig befunden. Er soll Mitgliedern des Anonymous-Kollektivs Zugangsdaten für die Webseite der Los Angeles Times gegeben haben, damit diese dort Schaden anrichten. Sein Anwalt will gegen das Urteil in Berufung gehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Screenshot der gehackten Seite der LA-Times
Screenshot der gehackten Seite der LA-Times (Bild: Morgan Little)

Der Journalist Matthew Keys ist von einem US-Gericht in Sacramento des Hackings für schuldig befunden worden. Der ehemalige Mitarbeiter von Reuters soll Hackern des Anonymous-Kollektivs geholfen haben, die Webseite der Los Angeles Times zu defacen.

Stellenmarkt
  1. Polytec GmbH, Waldbronn
  2. Hochschule RheinMain, Wiesbaden

Keys wurde in allen drei Anklagepunkten verurteilt: Verschwörung, um Schaden an einem geschützten Computersystem zu verursachen, Übertragung bösartigen Codes und versuchte Übertragung bösartigen Codes. Das Strafmaß soll am 20. Januar festgelegt werden und könnte bis zu 25 Jahre Haft betragen. Beobachter rechnen mit etwa 5 Jahren. Außerdem könnte das Gericht eine Geldstrafe von bis zu 250.000 US-Dollar verhängen.

Anklage basiert auf Aussage des FBI-Informanten Sabu

Die Anschuldigungen gegen Keys basieren auf Aussagen von Hector Sabu Monsgeur, der im Lulzsec/Antisec/Anonymous-Umfeld aktiv war und als FBI-Informant bekanntwurde. Er beschuldigt Keys, in einem IRC-Chat unter den Nicknamen "AESCracked" Passwörter für die Webseite der Los Angeles Times herausgegeben zu haben. Damit soll er die Aufforderung verbunden haben, dort möglichst großen Schaden anzurichten.

Tatsächlich wurde die Webseite der Los Angeles Times kurzzeitig defaced. Bei einem Artikel wurden Überschrift, der Teaser und der Autor ausgetauscht. Innerhalb von 40 Minuten gelang es den Betreibern der Webseite, den Schaden wieder zu beheben.

Keys bestreitet die Vorwürfe heute. Zwischenzeitlich hatte er diese in der Vernehmung durch die Polizei zugegeben. Keys' Anwalt Leiderman hat über Twitter bereits angekündigt, gegen das Urteil in Berufung gehen zu wollen.



Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. 4 Blu-rays für 20€, 2 TV-Serien für 20€)

gaym0r 09. Okt 2015

Danke für deinen aufschlussreichen Beitrag!


Folgen Sie uns
       


Amazons Echo Plus (2018) - Test

Der neue Echo Plus von Amazon liefert einen deutlich besseren Klang als alle bisherigen Echo-Lautsprecher. Praktisch ist außerdem der eingebaute Smart-Home-Hub. Der integrierte Temperatursensor muss aber noch bessser in Alexa integriert werden. Der neue Echo Plus ist zusammen mit einer Hue-Lampe von Philips für 150 Euro zu haben.

Amazons Echo Plus (2018) - Test Video aufrufen
Athlon 200GE im Test: Celeron und Pentium abgehängt
Athlon 200GE im Test
Celeron und Pentium abgehängt

Mit dem Athlon 200GE belebt AMD den alten CPU-Markennamen wieder: Der Chip gefällt durch seine Zen-Kerne und die integrierte Vega-Grafikeinheit, die Intel-Konkurrenz hat dem derzeit preislich wenig entgegenzusetzen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. AMD Threadripper erhalten dynamischen NUMA-Modus
  2. HP Elitedesk 705 Workstation Edition Minitower mit AMD-CPU startet bei 680 Euro
  3. Ryzen 5 2600H und Ryzen 7 2800H 45-Watt-CPUs mit Vega-Grafik für Laptops sind da

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


    Neuer Kindle Paperwhite im Hands On: Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display
    Neuer Kindle Paperwhite im Hands On
    Amazons wasserdichter E-Book-Reader mit planem Display

    Amazon bringt einen neuen Kindle Paperwhite auf den Markt und verbessert viel. Der E-Book-Reader steckt in einem wasserdichten Gehäuse, hat eine plane Displayseite, mehr Speicher und wir können damit Audible-Hörbücher hören. Noch nie gab es so viel Kindle-Leistung für so wenig Geld.
    Ein Hands on von Ingo Pakalski


        •  /