• IT-Karriere:
  • Services:

One World Lab: Sicherheitsfirma von Flugzeug-Hacker meldet Insolvenz an

Die Firma One World Lab des IT-Sicherheitsforschers Chris Roberts hat finanzielle Probleme - und jetzt Gläubigerschutz beantragt. Roberts hatte wegen seiner Untersuchungen mehrfach Probleme mit dem FBI.

Artikel veröffentlicht am ,
Roberts Firma One World Lab musste Gläubigerschutz beantragen.
Roberts Firma One World Lab musste Gläubigerschutz beantragen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Die IT-Sicherheitsfirma von Chris Roberts, One World Lab, hat in der vergangenen Woche Gläubigerschutz beantragt. Das berichtet das Wall Street Journal. Das Unternehmen soll mehr als 720.000 US-Dollar an Schulden angehäuft haben. Ob die wirtschaftlichen Probleme in Verbindung mit Roberts' rechtlichen Problemen stehen, ist nicht bekannt.

Stellenmarkt
  1. Bayerisches Landesamt für Steuern, Nürnberg
  2. Medienzentrum Pforzheim-Enzkreis, Pforzheim

Der Laptop und andere Geräte von Roberts waren im April 2015 zwischenzeitlich konfisziert worden, nachdem er während eines Fluges twitterte, dass er mit seinem Rechner Zugriff auf die Bordelektronik nehmen könnte. Scherzhaft fragte er, ob er etwa die Sauerstoffmasken aktivieren solle.

FBI-Durchsuchungsbefehl gegen Roberts

Später war bekanntgeworden, dass das FBI bereits im April 2015 einen Durchsuchungsbefehl gegen Roberts beantragt hatte. Darin wird Roberts mit der Aussage zitiert, dass er 15- bis 20-mal Flugzeuge während des Fluges gehackt habe. Zugang zum System will er über ein selbstmanipuliertes Lan-Kabel erlangt haben, das er unter dem Vordersitz angeschlossen hatte. Er gab an, dass er die Triebwerkssteuerung manipuliert habe. Nach Veröffentlichung der Dokumente meinte Roberts, er sei falsch zitiert worden. Außerdem sei er frustriert, weil Firmen wie Boeing seit Jahren nicht auf seine Warnungen reagierten.

Vermutlich als Reaktion auf die Diskussion um die IT-Sicherheit von Flugzeugen hatte die betroffene Fluggesellschaft United Airlines im Mai ein Bug-Bounty-Programm angekündigt. Sicherheitsforscher dürfen jedoch nur nach Lücken im Buchungssystem oder der Webseite suchen - die Flugzeuge selbst sind tabu.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-66%) 16,99€
  2. 4,32€
  3. 11,99€

DerVorhangZuUnd... 14. Okt 2015

Ja, aber während eines Fluges mit Menschen an Board den Bord-Computer auf Fehler...

Magroll 13. Okt 2015

Also ich habe den Artikel gelesen und alles was ich lese "er hat behauptet", "er hat...

AlexanderSchäfer 13. Okt 2015

Das hat mit Blödheit doch nichts zu tun! Sie wollen nur nicht unbekannte...

Anonymer Nutzer 13. Okt 2015

1st. Er hat KEIN absturz Provoziert! Es ist nichts passiert und das Flugzeug musste nicht...

Anonymer Nutzer 13. Okt 2015

Ich bin auch dafür das man Hacker verfolgt die Lücken finden. Die machen ja alles nur...


Folgen Sie uns
       


55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test

Mit 120 Hz, 4K-Auflösung und 55-Zoll-Panel ist der AW5520qf ein riesiger Gaming-Monitor. Darauf macht es besonders Spaß, Monster in Borderlands 3 zu besiegen. Wäre da nicht die ziemlich niedrige Ausleuchtung.

55-Zoll-OLED-Monitor von Alienware - Test Video aufrufen
Weltraumsimulation: Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend
Weltraumsimulation
Die Star-Citizen-Euphorie ist ansteckend

Jubelnde Massen, ehrliche Entwickler und ein 30 Kilogramm schweres Modell des Javelin-Zerstörers: Die Citizencon 2949 hat gezeigt, wie sehr die Community ihr Star Citizen liebt. Auf der anderen Seite reden Entwickler Klartext, statt Marketing-Floskeln zum Besten zu geben. Das steckt an.
Ein IMHO von Oliver Nickel

  1. Theatres of War angespielt Star Citizen wird zu Battlefield mit Raumschiffen
  2. Star Citizen Mit der Carrack ins neue Sonnensystem
  3. Star Citizen Squadron 42 wird noch einmal verschoben

Sendmail: Software aus der digitalen Steinzeit
Sendmail
Software aus der digitalen Steinzeit

Ein nichtöffentliches CVS-Repository, FTP-Downloads, defekte Links, Diskussionen übers Usenet: Der Mailserver Sendmail zeigt alle Anzeichen eines problematischen und in der Vergangenheit stehengebliebenen Softwareprojekts.
Eine Analyse von Hanno Böck

  1. Überwachung Tutanota musste E-Mails vor der Verschlüsselung ausleiten
  2. Buffer Overflow Exim-Sicherheitslücke beim Verarbeiten von TLS-Namen
  3. Sicherheitslücke Buffer Overflow in Dovecot-Mailserver

Arbeitsklima: Schlangengrube Razer
Arbeitsklima
Schlangengrube Razer

Der Gaming-Zubehörspezialist Razer pflegt ein besonders cooles Image - aber Firmengründer und Chef Tan Min-Liang soll ein von Sexismus und Rassismus geprägtes Arbeitsklima geschaffen haben. Nach Informationen von Golem.de werden Frauen auch in Europa systematisch benachteiligt.
Ein Bericht von Peter Steinlechner

  1. Razer Blade Stealth 13 im Test Sieg auf ganzer Linie
  2. Naga Left-Handed Edition Razer will seine Linkshändermaus wieder anbieten
  3. Junglecat Razer-Controller macht das Smartphone zur Switch

    •  /