Google Now: Ich weiß, was du letzten Sommer gefragt hast

Der digitale Assistent Google Now speichert Audiosamples von Anfragen. Mit Googles Dashboard-Dienst können Nutzer die gespeicherten Dateien einsehen, anhören und auch löschen.

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Nutzer können nachhören, was sie Google alles gefragt haben.
Nutzer können nachhören, was sie Google alles gefragt haben. (Bild: Google)

Google speichert Audiosamples seiner Google-Now-Nutzer auf einem Server. Nutzer können so nachhören, mit welchen Fragen sie sich an Googles Assistenzsystem gewandt haben - und die Daten nachträglich löschen. Ein vollständiger Verzicht auf die Speicherung scheint hingegen nicht möglich zu sein.

Auf der Aktivitätsseite Sprache und Audio können Nutzer die gespeicherten Dateien abrufen und auch löschen. Darunter kann die Suche nach einem guten Restaurant ebenso fallen wie die Frage nach dem Wetter.

Manchmal sind auch Transkripte verfügbar

Wenn der digitale Assistent genügend Worte verstehen konnte, wird auch ein automatisch erstelltes Transkript angezeigt. In meinem persönlichen Account waren allerdings keine Transkripte verfügbar. Es ist nicht möglich, die Dateien über das System etwa im MP3-Format herunterzuladen.

Google speichert die Dateien, um einen Stimmabgleich vorzunehmen und so die Spracherkennung in Zukunft zu verbessern. Nutzer können die Speicherung nicht abschalten und können Google nur auffordern, die Audiodateien künftig nicht mehr unter ihrem vollen Namen, sondern stattdessen unter einer "anonymen Kennung" zu speichern.

Google bietet seit 2009 den Dashboard-Dienst an, mit dem Nutzer besser nachvollziehen können, welche Informationen das Unternehmen über sie gespeichert hat. Der Dienst wurde in den vergangenen Jahren immer wieder um neue Funktionen erweitert.

Auch andere Assistenzsysteme speichern die Fragen der Nutzer. Bei Apples Dienst Siri etwa sollen die Dateien nach Angaben einer Konzernsprecherin für 18 Monate gespeichert werden.

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