Kurznachrichtendienst: Entlassungswelle bei Twitter-Entwicklern

Der neue ständige Unternehmenschef Jack Dorsey soll noch in dieser Woche eine größere Entlassungswelle ankündigen. Zumeist seien Entwickler unter den 4.100 Beschäftigten bei Twitter betroffen.

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Twitter-Mitgründer Jack Dorsey
Twitter-Mitgründer Jack Dorsey (Bild: Rebecca Cook/Reuters)

Twitter soll in dieser Woche eine Entlassungswelle ankündigen. Das hat das Onlinemagazin Recode aus informierten Kreisen erfahren. Wie viele Beschäftigte gekündigt würden, sei noch unklar. Jedoch seien die meisten oder alle Firmenbereiche betroffen. Unter den bald Entlassenen sollen viele Entwickler sein.

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Dies sei auch der Grund, warum der Mitgründer und amtierende Chef Jack Dorsey zum ständigen Unternehmenschef ernannt worden sei. Er habe als Gründer keine Skrupel, Mitarbeiter zu kündigen, berichtet Recode.

Das Unternehmen reagierte auf Anfrage mit der Standardformel, dass "Gerüchte und Spekulationen nicht kommentiert" würden.

Der Kurznachrichtendienst hatte im vergangenen Berichtszeitraum 4.100 Beschäftigte. Rund die Hälfte der Twitter-Beschäftigten sind Entwickler. Im Jahr 2012 nach dem Börsengang hatte Twitter rund 2.000 Mitarbeiter. Viele der neuen Mitarbeiter kamen durch Übernahmen in das Unternehmen.

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Dorsey hatte in den vergangenen vier Monaten wiederholt erklärt, dass Twitter sich mehr auf das Wesentliche konzentrieren müsse.

Investoren sind unzufrieden

Dorsey führte Twitter zuvor kommissarisch, nachdem der langjährige Firmenchef Dick Costolo Ende Juni 2015 den Posten aufgegeben hatte. Er gilt als ein zentraler Erfinder des Twitter-Konzepts und war bereits Chef in den Anfangsjahren. Die Investoren sind unzufrieden mit dem Wachstumstempo des Twitter-Geschäfts.

Twitter ist eine Mikroblogging-Plattform, die 2006 gegründet wurde. Der Dienst hatte im vergangenen Jahr nach eigenen Angaben 248 Millionen Nutzer. Das Unternehmen veröffentlicht keine eindeutigen Angaben zu monatlich aktiven Nutzerzahlen.

Das Unternehmen hat die Entlassungen bestätigt. Gefeuert werden rund acht Prozent der Belegschaft, das wären maximal 336 Stellen.

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