Google Domains: Beinahe-Käufer von Google.com bekommt Belohnung

Google hat dem Mann, der für einen Moment die Domain Google.com in seinem Einkaufswagen hatte, eine Belohnung angeboten. Doch der spendete das Geld, um ein Zeichen zu setzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Googles European Engineering Center in Zürich
Googles European Engineering Center in Zürich (Bild: Arnd Wiegmann/Reuters)

Der ehemalige Google-Beschäftigte Sanmay Ved, der durch einen Fehler kurzzeitig für nur 12 US-Dollar die Domain Google.com kaufen konnte, bekam von dem Konzern eine Belohnung von rund 10.000 US-Dollar angeboten. Das berichtet das Onlinemagazin Businessinsider. Doch Ved, ein Freund des Unternehmens, lehnte eine persönliche Belohnung ab und bat Google darum, stattdessen eine Spende für das soziale Projekt The Art of Living India zu leisten, das Schulunterricht für arme Kinder in Indien organisiert.

Google habe daraufhin den Betrag verdoppelt, meldet Androidheadlines.

"Es ging nicht um das Geld", sagte Ved Business Insider. "Ich war nie auf das Geld aus. Ich wollte auch ein Zeichen setzen, dass Menschen Bugs finden möchten und es dabei nicht immer um Geld geht."

Keine Änderung bei Whois

Ved konnte die Domain Google.com kurzzeitig bei Google Domains in den Einkaufswagen legen und bezahlen und dies mit Screenshots belegen.

"Ich dachte, es wäre ein Fehler, aber ich konnte tatsächlich den Kauf abschließen. Das Erschreckende war, dass ich für eine Minute Zugang zu den Webmaster-Tools hatte", sagte Ved. Doch danach teilte ihm Google Domains mit, dass der Verkauf storniert wurde. Jemand anderes habe vor ihm die Domain registriert, hieß es. Seine 12 US-Dollar, die bereits abgebucht waren, bekam er zurückerstattet.

Laut Whois hatte sich aber nichts an den Besitzverhältnissen von Google.com geändert. Dort ist als Registrant Dns Admin Google Inc. verzeichnet: "Created on..............: 1997-09-15. Expires on..............: 2020-09-13. Record last updated on..: 2013-02-28."

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GeroflterCopter 16. Okt 2015

Was für ein Unsinn. Das ist ja echt Kleinkinder-Niveau: "Du wolltest mir keinen Bonbon...

sotix 14. Okt 2015

Er bekam Geld, weil er es nicht ausgenutzt, sondern gemeldet hat. Das soll einen Anreiz...

Anonymer Nutzer 13. Okt 2015

Richtig, dazu ergänzend: https://de.wikipedia.org/wiki/Erkl%C3%A4rungsirrtum (ich denke...

elgooG 12. Okt 2015

Kaum drückt man sich nicht genau aus kommt schon ein Dreimalkluger geflogen. Davon, dass...



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