Abo
  • Services:
Anzeige
Frühere Homepage von Kino.to
Frühere Homepage von Kino.to (Bild: Kino.to)

Streaming-Portal: Geld- und Bewährungsstrafe für Kino.to-Helfer

Frühere Homepage von Kino.to
Frühere Homepage von Kino.to (Bild: Kino.to)

Zwei Kino.to-Uploader müssen zum Teil hohe Geldstrafen zahlen, kommen aber mit Haftstrafen auf Bewährung davon. Beide haben gestanden und auf eine Revision verzichtet.

Anzeige

Zwei Helfer des illegalen Film-Streaming-Portals Kino.to sind vom Amtsgericht Leipzig zu Bewährungsstrafen verurteilt worden. Die beiden 29 und 32 Jahre alten Angeklagten wurden wegen gemeinschaftlicher Urheberrechtsverletzung zu jeweils einem Jahr und neun Monaten verurteilt, wie Amtsrichter Mathias Winderlich am 13. Oktober 2015 sagte. Die Männer hatten gestanden, für Kino.to illegal kopierte Filme und Serien auf einem eigenen Filehoster gespeichert und verbreitet zu haben. Der 32-Jährige lud auf den eigenen und auf fremde Filehoster 50.000 Kopien hoch.

Der 29-Jährige muss zudem 75.000 Euro Strafe zahlen, der 32-Jährige 1.500 Euro. Die Haftstrafen wurden zur Bewährung ausgesetzt. Weil sowohl die Angeklagten als auch die Staatsanwaltschaft auf Rechtsmittel verzichten, ist das Urteil rechtskräftig. Ursprünglich sollte der Prozess am Dienstag weitergehen. Weil die Männer die Taten jedoch umfassend gestanden haben, sprachen Winderlich und zwei Schöffen schon am Montagnachmittag das Urteil.

Kino.to: Milde Strafe auch für den Gründer

Im Juni 2011 wurden Kino.to und sein Netzwerk aus Sharehostern offline genommen und die Betreiber verhaftet. Der Gründer und Chef von Kino.to, Dirk B., wurde am 14. Juni 2012 vom Landgericht Leipzig zu vier Jahren und sechs Monaten Haft verurteilt. Das Gericht blieb damit im untersten Strafrahmen. Dirk B. musste zudem an den Staat bis zu 3,7 Millionen Euro abführen, die er über meist betrügerische Werbung wie Abofallen, Adware zum Unterschieben von Trojanern, Sportwetten und Onlineglücksspiele über seine spanische Firma eingenommen hatte.

Der Europäische Gerichtshof hatte in einer Klage zu Kino.to geurteilt, dass Internetsperren gegen illegale Angebote zulässig sind.


eye home zur Startseite
crazypsycho 13. Okt 2015

Naja die 1500¤ sind aber nur die strafrechtliche Bestrafung. Die Urheber können noch...

ibsi 13. Okt 2015

besonders schwer: mind 5 Jahre "normal": mind 2 Jahre minderschwerer: mind 1 Jahr Quelle...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Kassenzahnärztliche Vereinigung Baden-Württemberg, Freiburg
  2. über 3C - Career Consulting Company GmbH, Frankfurt am Main
  3. Deutsche Bundesbank, Frankfurt am Main
  4. Consilia GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Passau


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (u. a. Hobbit Trilogie Blu-ray 43,89€ und Batman Dark Knight Trilogy Blu-ray 17,99€)
  2. 61,99€

Folgen Sie uns
       


  1. Vodafone

    Callya-Flex-Tarife bekommen mehr Datenvolumen

  2. Elektromobilität

    Lithium ist genug vorhanden, aber es wird teurer

  3. Indiegames-Rundschau

    Krawall mit Knetmännchen und ein Mann im Fass

  4. Microsoft

    Surface Book 2 mit 15 Zoll kommt nach Deutschland

  5. Patent

    Huawei untersucht alternative Smartwatch-Bedienung

  6. AirSpaceX

    Lufttaxi Mobi-One kann fliegen und fahren

  7. NGSFF alias M.3

    Adata zeigt seine erste SSD mit breiterer Platine

  8. Ransomware

    Krankenhaus zahlt 60.000 US-Dollar trotz Backups

  9. Curie

    Google verlegt drei neue Seekabel

  10. Auto

    Ferrari plant elektrischen Supersportwagen



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Sgnl im Hands on: Sieht blöd aus, funktioniert aber
Sgnl im Hands on
Sieht blöd aus, funktioniert aber
  1. Displaytechnik Samsung soll faltbares Smartphone auf CES gezeigt haben
  2. Vuzix Blade im Hands on Neue Datenbrille mit einem scharfen und hellen Bild
  3. Digitale Assistenten Hey, Google und Alexa, mischt euch nicht überall ein!

EU-Urheberrechtsreform: Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
EU-Urheberrechtsreform
Abmahnungen treffen "nur die Dummen"
  1. Leistungsschutzrecht EU-Kommission hält kritische Studie zurück
  2. Leistungsschutzrecht EU-Staaten uneins bei Urheberrechtsreform

Security: Das Jahr, in dem die Firmware brach
Security
Das Jahr, in dem die Firmware brach
  1. Wallet Programmierbare Kreditkarte mit ePaper, Akku und Mobilfunk
  2. Fehlalarm Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii
  3. Asynchronous Ratcheting Tree Facebook demonstriert sicheren Gruppenchat für Apps

  1. Re: Es gibt gute Gründe, seine Nachbarn...

    Lagganmhouillin | 14:12

  2. Re: Wieviel bekommt der Redakteur für den Artikel?

    Trollversteher | 14:12

  3. Re: Preise pro kW/H

    stiGGG | 14:11

  4. Re: Kein Backup? Kein Mitleid!

    lestard | 14:10

  5. Re: Zweifle an dem Nutzen solcher Studien

    PearNotApple | 14:10


  1. 13:25

  2. 12:30

  3. 12:00

  4. 11:48

  5. 11:20

  6. 10:45

  7. 10:25

  8. 09:46


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel