Abo
  • Services:

NSA-Affäre: Sonderermittler Graulich erhebt schwere Vorwürfe gegen NSA

Der Selektoren-Sonderermittler hat seinen Abschlussbericht vorgelegt. Darin kritisiert er die NSA-Spionage als rechtswidrig. Außerdem will er in den Selektoren Hinweise auf weitere ausspionierte Unternehmen gefunden haben.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Hauptquartier der NSA in Fort Meade
Das Hauptquartier der NSA in Fort Meade (Bild: Trevor Paglen/CC0 1.0)

Der in der Selektorenaffäre eingesetzte Sonderermittler Kurt Graulich hat in seinem Abschlussbericht schwere Vorwürfe gegen die NSA erhoben. Vor allem europäische Regierungseinrichtungen seien Ziel der NSA-Spionage gewesen, berichtet Spiegel Online.

Inhalt:
  1. NSA-Affäre: Sonderermittler Graulich erhebt schwere Vorwürfe gegen NSA
  2. Weitere Unternehmen ausspioniert

Der Jurist kommt in dem Bericht nach Angaben von Spiegel Online zu dem Schluss, dass die US-Amerikaner damit klar gegen vertragliche Vereinbarungen verstoßen hätten. Denn auch Ziele in Deutschland, die einen besonderen grundrechtlichen Schutz genießen, sind laut Graulich "in überraschend großer Zahl" auf der Selektorenliste der NSA zu finden. Eine für die Öffentlichkeit bestimmte, 263-seitige Version des Berichts wurde am Freitag auf den Seiten des Bundestags veröffentlicht.

39.000 Selektoren untersucht

Graulich hat in den vergangenen fünf Monaten rund 39.000 Suchbegriffe der NSA analysiert, die der BND in den Jahren 2005 bis 2015 in einer Ablehnungsliste gesammelt hat. Bei den meisten Suchbegriffen soll es sich um E-Mail-Adressen gehandelt haben. Die überwiegende Anzahl der Begriffe soll aussortiert worden sein, bevor sie in die Überwachungssysteme eingespeist wurden. Einige der Begriffe sollen jedoch mehr als 100 Tage lang im System aktiv gewesen sein.

Fast 70 Prozent der aussortierten Selektoren sollen Regierungsstellen von EU-Ländern betroffen haben. Bei rund zwei Dritteln der EU-Mitgliedsstaaten soll es Treffer gegeben haben. Die Spionageversuche sollen sich nicht nur gegen Regierungschefs und Minister gerichtet haben, sondern auch gegen "ganze Mitarbeiterstäbe", wie Spiegel Online schreibt. 16 Prozent der Selektoren hingegen hätten Telekommunikationspartner in Deutschland betroffen. Diese sind eigentlich durch das G-10-Gesetz vor Ausspähung geschützt. Nach Angaben von Graulich seien die meisten dieser Selektoren herausgefiltert worden, bevor sie im System aktiv wurden.

Weitere Unternehmen ausspioniert 
  1. 1
  2. 2
  3.  


Anzeige
Blu-ray-Angebote
  1. (2 Monate Sky Ticket für nur 4,99€)
  2. 4,25€

xabcd 30. Okt 2015

...ist auf Seite 1 des 263-seitigen Berichtes. Drei Ausführungen, eine davon nur für das...

redsumuk 30. Okt 2015

http://tinyurl.com/oq96rlo

theWhip 30. Okt 2015

Wie es so schön heißt, Ergebniss offen ermittelt

theWhip 30. Okt 2015

Es wurde als Grund wohl bad guys finden genannt und nicht erwähnt das man mit einem...


Folgen Sie uns
       


Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test

Das Honor 10 unterbietet den Preis des Oneplus 6 und bietet dafür ebenfalls eine leistungsfähige Ausstattung.

Honor 10 gegen Oneplus 6 - Test Video aufrufen
Segelschiff: Das Vindskip steckt in der Flaute
Segelschiff
Das Vindskip steckt in der Flaute

Hochseeschiffe gelten als große Umweltverschmutzer. Neue saubere Antriebe sind gefragt. Der Norweger Terje Lade hat ein futuristisches Segelschiff entwickelt. Doch solch ein neuartiges Konzept umzusetzen, ist nicht so einfach.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. Energy Observer Toyota unterstützt Weltumrundung von Brennstoffzellenschiff
  2. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  3. Kreuzschifffahrt Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Hasskommentare: Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?
Hasskommentare
"Wie würde es im Netz aussehen, wenn es uns nicht gäbe?"

Hannes Ley hat vor rund anderthalb Jahren die Online-Initiative #ichbinhier gegründet. Die Facebook-Gruppe schreibt Erwiderungen auf Hasskommentare und hat mittlerweile knapp 40.000 Mitglieder. Im Interview mit Golem.de erklärt Ley, wie er die Idee aus dem Netz in die echte Welt bringen will.
Ein Interview von Jennifer Fraczek

  1. Nutzungsrechte Einbetten von Fotos muss nicht verhindert werden
  2. Bundesnetzagentur UKW-Abschaltung abgewendet
  3. Drupalgeddon 2 115.000 Webseiten mit Drupallücken übernommen

Raumfahrt: Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa
Raumfahrt
Boeing und SpaceX kämpfen mit dem Regulierungschaos der Nasa

Die neuen Raumschiffe von Boeing und SpaceX verspäten sich und werden wohl erst 2020 mit Crew fliegen. Die Aufsichtsbehörde der US-Regierung sieht einen Teil der Schuld beim Chaos im Nasa-Management.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa-Teleskop Überambitioniert, überteuert und in dieser Form überflüssig
  2. Nasa Forscher entdecken Asteroiden, bevor er die Erde erreicht
  3. Nasa 2020 soll ein Helikopter zum Mars fliegen

    •  /