Abo
  • Services:

Spezialdienste: Telekom will Startup-Umsatz für schnellere Datendienste

Für eine Beteiligung am Umsatz will die Telekom Spezialdienste von Startups privilegieren. Möglich werde dies durch die Verordnung der Europäischen Union zur Netzneutralität, freut sich der Konzernchef. Das Modell hatte sein Pressesprecher schon im März vorformuliert.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Vorstandschef Timotheus Höttges
Telekom-Vorstandschef Timotheus Höttges (Bild: Telekom)

Der Chef der Deutschen Telekom, Timotheus Höttges, hat bereits ein erstes Geschäftsmodell nach der Abschaffung der Netzneutralität ausformuliert. In einem Beitrag im Blog des Unternehmens erklärte Höttges, das EU-Parlament habe einen Kompromiss gebilligt, der durchaus ausgewogen sei: "Gegen unseren Wunsch gibt es Regeln zur Netzneutralität und damit mehr Regulierung. Gleichzeitig bleibt es aber möglich, auch in Zukunft innovative Internetdienste zu entwickeln, die höhere Qualitätsansprüche haben. Das sind die so genannten Spezialdienste."

Stellenmarkt
  1. Mineralölraffinerie Oberrhein GmbH & Co. KG, Karlsruhe
  2. Statistisches Bundesamt, Wiesbaden

Gerade Startups brauchten "Spezialdienste, um mit den großen Internetanbietern überhaupt mithalten zu können". Google und andere könnten sich weltweite Serverparks leisten, um die Inhalte näher zu den Kunden zu bringen und die Qualität ihrer Dienste so verbessern. "Das können sich Kleine nicht leisten. Wollen sie Dienste auf den Markt bringen, bei denen eine gute Übertragungsqualität garantiert sein muss, brauchen gerade sie Spezialdienste. Nach unseren Vorstellungen bezahlen sie dafür im Rahmen einer Umsatzbeteiligung von ein paar Prozent. Das wäre ein fairer Beitrag für die Nutzung der Infrastruktur", führte der Konzernchef aus.

Die Aussagen der Telekom sind nicht neu: Bereits im März 2015 hatte Konzernsprecher Philipp Blank in einem Gastbeitrag für das Kundenmagazin der Weberbank in dieselbe Richtung argumentiert. "Ein staatlich diktiertes Einheitsnetz" dürfe es nicht geben. Der Logik der Befürworter der Netzneutralität folgend, müsse auch ein Expressversand für Pakete, die 1. Klasse in der Bahn sowie First und Business Class bei Flugreisen abgeschafft werden, und alle Hotels dürften nur einheitliche Standardzimmer anbieten, schrieb Blank.



Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Metal Gear Solid V 5,75€, For Honor 8,99€, Mad Max 4,25€)
  2. 19,49€
  3. 699€ (PCGH-Preisvergleich ab 755€)

Ovaron 01. Nov 2015

Tut er doch, weil Du im Zweifelfall auf einen späteren Flug umgebucht wirst. Was...

Trollversteher 30. Okt 2015

Jepp, so sieht's aus... https://scontent.xx.fbcdn.net/hphotos-xfp1/v/t1.0-9...

otraupe 30. Okt 2015

Priorisierungen sind doch nicht das Problem. Manchmal muss es halt schneller gehen, egal...

NativesAlter 30. Okt 2015

Na, warum auch nicht. Schließlich muß ja auch, aus technisch zwingenden Gründen, auf der...

Anonymer Nutzer 30. Okt 2015

Ich mag mich da jetz nich so tief und speziell reinhängen und warte es einfach mal ab...


Folgen Sie uns
       


Dark Rock Pro TR4 - Test

Der Dark Rock Pro TR4 von Be quiet ist einer der wenigen Luftkühler für AMDs Threadripper-Prozessoren. Im Test schneidet er sehr gut ab, da die Leistung hoch und die Lautheit niedrig ausfällt. Bei der Montage und der RAM-Kompatibilität gibt es leichte Abzüge, dafür ist der schwarze Look einzigartig.

Dark Rock Pro TR4 - Test Video aufrufen
Red Dead Online angespielt: Schweigsam auf der Schindmähre
Red Dead Online angespielt
Schweigsam auf der Schindmähre

Der Multiplayermodus von Red Dead Redemption 2 schickt uns als ehemaligen Strafgefangenen in den offenen Wilden Westen. Golem.de hat den handlungsgetriebenen Einstieg angespielt - und einen ersten Onlineüberfall gemeinsam mit anderen Banditen unternommen.

  1. Spielbalance Updates für Red Dead Online und Battlefield 5 angekündigt
  2. Rockstar Games Red Dead Redemption 2 geht schrittweise online
  3. Games US-Spielemarkt erreicht Rekordumsätze

Drahtlos-Headsets im Test: Ohne Kabel spielt sich's angenehmer
Drahtlos-Headsets im Test
Ohne Kabel spielt sich's angenehmer

Sie nerven und verdrehen sich in den Rollen unseres Stuhls: Kabel sind gerade bei Headsets eine Plage. Doch gibt es so viele Produkte, die darauf verzichten können. Wir testen das Alienware AW988, das Audeze Mobius, das Hyperx Cloud Flight und das Razer Nari Ultimate - und haben einen Favoriten.
Ein Test von Oliver Nickel

  1. Sieben Bluetooth-Ohrstöpsel im Test Jabra zeigt Apple, was den Airpods fehlt
  2. Ticpods Free Airpods-Konkurrenten mit Touchbedienung kosten 80 Euro
  3. Bluetooth-Ohrstöpsel im Vergleichstest Apples Airpods lassen hören und staunen

Requiem zur Cebit: Es war einmal die beste Messe
Requiem zur Cebit
Es war einmal die beste Messe

Nach 33 Jahren ist Schluss mit der Cebit und das ist mehr als schade. Wir waren dabei, als sie noch nicht nur die größte, sondern auch die beste Messe der Welt war - und haben dann erlebt, wie Trends verschlafen wurden. Ein Nachruf.
Von Nico Ernst

  1. IT-Messe Die Cebit wird eingestellt

    •  /