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Fraunhofer und Lantiq: VDSL und G.fast können nebeneinander arbeiten

Ab 2016 soll der Roll-out von G.fast, einer Gigabit-Kupfer-Breitbandtechnologie der nächsten Generation, in Deutschland erfolgen. Fraunhofer und Lantiq wollen eine Lösung für einen gleichzeitigen Betrieb gefunden haben.

Artikel veröffentlicht am ,
G.fast-Testlabor von Lantiq in München
G.fast-Testlabor von Lantiq in München (Bild: Lantiq)

Ein Fraunhofer-Institut hat zusammen mit der Intel-Tochter Lantiq daran gearbeitet, dass VDSL und G.fast im vorhandenen Kupferkabel vom Verteilerkasten bis zum Modem im Haus nebeneinander existieren können. Das gab das Fraunhofer-Institut für Eingebettete Systeme und Kommunikationstechnik (ESK) bekannt. Dabei wurde zugelassen, dass sich beide Technologien im unteren Frequenzbereich überlagern.

  • Lantiq-G.fast-Labor (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Markus Kratz, Achim Sawall, Hans-Peter Trost (v. l. n. r.) (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Mehrere Kilometer Festnetzkabel, um realistische Tests durchführen zu können (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Breitbandmodems im G.fast-Labor - hohe Datenraten können in Verbindung mit G.fast mit Vectoring realisiert werden. (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Kupferkabel im G.fast-Labor (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • G.fast-Labor (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Achim Sawall, Hans-Peter Trost, Markus Kratz (v. l. n. r.) (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
  • Achim Sawall, Hans-Peter Trost, Thomas Heuken, Markus Kratz (v. l. n. r.) (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
Lantiq-G.fast-Labor (Foto: Christoph von Schierstädt/Lantiq)
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Dies würde eigentlich zu deutlichen Störungen und somit Verlusten bei beiden Systemen führen. Jedoch fallen aufgrund der physikalischen Eigenschaften in den unteren Frequenzbereichen Dämpfung und Störungen durch Nebensprechen weniger stark aus. Dies wurde durch den Einsatz von Algorithmen verstärkt, die das jeweilige Sendesignal optimal anpassen. Sie sind in Kooperation mit der Technischen Universität München entstanden.

Die Problemstellung

Beide Technologien arbeiten in unterschiedlichen Frequenzbereichen und stören sich durch gegenseitige Wechselwirkungen der Signale im Kabelbündel, zum Beispiel durch das Nebensprechen. Die Datenübertragung dauert länger, die Qualität von Echtzeitdiensten wie Videostreaming oder Voice over IP lässt deutlich nach. Zur Analyse und Bewertung der Wechselwirkungen, die beim parallelen Betrieb beider Technologien auftreten können, hat das Fraunhofer ESK gemeinsam mit der Intel-Firma Lantiq Simulationen und Messungen durchgeführt. Simuliert wurden im Labor von Lantiq realistische Kabelmodelle, die die Projektpartner zusammen erarbeitet haben. "Die Modelle wurden mit den über die vergangenen Jahre gesammelten Messdaten des ESK abgeglichen und angereichert. Die Daten dienen zur Nachbildung der Übertragungseigenschaften von Kabeln, wie sie typischerweise in Deutschland vorzufinden sind", erklärte das Fraunhofer-Institut.

Obwohl die Netzbetreiber hier noch keine Aussagen machen, wissen Fraunhofer und Lantiq, dass im Jahr 2016 voraussichtlich der Roll-out von G.fast in Deutschland erfolgen soll.



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iNyxzoR 21. Okt 2015

wohl eher 2018 oder 2020

Th3Br1x 21. Okt 2015

Das klingt irgendwie nach dem typischen "Das ist unmöglich, das kann nicht klappen."-und...


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