XG.Fast: BT und Alcatel-Lucent erreichen 5 GBit/s im Kupferkabel

In einem frühen Laborversuch hat BT einen Rekord im Kupferkabelnetz geschafft. BT setzt beim Netzausbau stark auf G.fast, in Deutschland wird der Start 2016 erwartet.

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G.Fast im Netz der BT mit Huawei-Technik
G.Fast im Netz der BT mit Huawei-Technik (Bild: Huawei/ Screenshot: Golem.de)

Mit XG.fast, einer möglichen Weiterentwicklung von G.fast, ist im Kupferkabelnetz eine Datenübertragungsrate von 5 GBit/s erreicht worden. Das gab BT bekannt. Der Test wurde im Labor von BT und dem Netzwerkausrüster Alcatel Lucent durchgeführt.

G.fast ist vergleichbar mit DSL, wobei aber wesentlich höhere Frequenzen für die Übertragung der Daten genutzt werden. Das heute handelsübliche VDSL2 der Deutschen Telekom nutzt Frequenzen bis 17 MHz, bei G.fast geht es um Frequenzen bis 212 MHz. Um bei hohen Frequenzen auf ungeschirmten Leitungen das Problem des Übersprechens zu lösen, braucht G.fast Vectoring.

Alcatel Lucent teilte Golem.de am 15. September 2015 zu Datenraten für G.fast mit: Bis zu 150 MBit/s würden bei 250 Metern erreicht, bis zu 500 MBit/s bei 100 Metern und bis zu 1 GBit/s unter 100 Metern. Der Netzwerkbetreiber Swisscom erreichte in einem Test mit Kunden in der Gemeinde Biberen in einem "realen Umfeld" zwischen 285 und 402 MBit/s im Downstream und 85 und 109 MBits/s im Upstream.

Bis Ende 2020 zehn Millionen Haushalte erreichen

BT will mit seinem Programm Openreach, dessen Kern G.fast sei, bis zum Jahresende 2020 eine Anzahl von zehn Millionen Grundstücken erreichen. Bis zum Jahr 2025 sollen die meisten Haushalte in Großbritannien so erschlossen werden.

G.fast wird derzeit in Huntingdon und Gosforth mit Huawei getestet. Testhaushalte würden bis zu 330 MBit/s erhalten. Mit dem zunehmenden Glasfaserausbau sollen 500 MBit/s erreicht werden.

XG.Fast sei noch im frühen Teststadium in einem Labor in Adastral Park. Die Datenrate von 5,6 GBit/s wurde allerdings nur auf einer Strecke von 35 Metern erreicht. Auf 100 Metern sei eine Übertragungsgeschwindigkeit von 1,8 GBit/s geschafft worden. Durch die Netztopologie in Großbritannien könnten so laut BT die meisten Haushalte versorgt werden.

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