Auf dem Land gibt es in den USA viele Mobilfunk-Netzwerke, die Huawei-Technik nutzen. Die Betreiber verlangen Beweise für Hintertüren statt Angstmache.
Sich mehrmals täglich ein Smartphone ans Ohr zu halten und damit zu telefonieren kann aufgrund der verwendeten hochfrequenten elektromagnetischen Felder ab einem gewissen Wert bedenklich sein. Der SAR-Wert erlaubt eine Einordnung - und die zeigt, dass besonders Samsung-Smartphones wenig strahlen.
Die USA konzentrieren sich in einem technologischen Kalten Krieg derzeit auf Huawei in Europa. Doch die Regierungen wollen dem Druck der USA nicht einfach nachgeben oder sind gespalten. Huawei macht zudem der EU weitgehende Zugeständnisse.
Nach der Einigung um Huawei sehen der Bitkom und ein Geheimdienstexperte der Grünen die Änderung des Gesetzes kritisch. Anders als Huawei ließen sich US- und europäische Unternehmen nicht auf ein No-Spy-Abkommen ein.
Die Bundesregierung hat dem massiven Druck aus den USA nicht nachgegeben, Huawei auszuschließen. Merkel und das Auswärtige Amt haben sich der Argumentation der Telekom angeschlossen.
Die Netzbetreiber wollen eine schnelle Entscheidung über den Einsatz von Huawei-Technik. Heute wird auf höchster Regierungsebene beraten, ob dem Druck der USA nachgegeben wird.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat bei einem Staatsbesuch einen Weg zur Zusammenarbeit mit Huawei bei 5G aufgezeigt. Man will offenbar zusätzlich zur Quellcode-Offenlegung eine Zusicherung der chinesischen Regierung.
Im Zuge der Diskussion um Huawei und den Bau von 5G-Netzen fordert die Free Software Foundation Europe (FSFE) die Veröffentlichung des Quellcodes kritischer Infrastruktur unter einer freien Lizenz - unabhängig davon, aus welchem Land der Hersteller stammt.
Die Netzbetreiber und Bundesministerien haben sich grob darauf verständigt, dass alle Ausrüster künftig einer Zertifizierung und Offenlegung der Quellcodes unterliegen. Dem Bundesinnenministerium geht das bei 5G nicht weit genug.
Ein früherer deutscher Spionagechef und gegenwärtiger Lobbyist behauptet, dass Huawei einen geheimen Knopf habe, um das künftige 5G-Netz abzuschalten. Die Netzbetreiber sehen das anders.
Die Telekom will ihre erprobte Zusammenarbeit mit Huawei weiterführen. Bei einem Treffen im Bundeswirtschaftsministerium am Mittwoch wurde von allen Anbietern die Prüfung des Quellcodes gefordert. Huawei ist einverstanden.
Der Smartphone-Markt im Jahr 2018 ist weltweit leicht geschrumpft, was auch Apple und Samsung zu spüren bekommen haben. Huawei und Xiaomi hingegen vermelden dennoch zweistellige Wachstumszahlen - Huawei ist Apple weiterhin auf den Fersen.
Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hält wenig von einem Ausschluss von Huawei vom Netzausbau. Der Ausrüster sei ein wichtiger Partner für Mobilfunk- und Festnetze.
Die Deutsche Telekom sieht laut einem vertraulichen internen Briefing in einem Ausschluss von Huawei bei 5G vor allem einen Vorteil der USA und China. Europa würde technologisch mindestens zwei Jahre verlieren.
Die US-Regierung hat ihr Anklagepaket gegen Huawei offiziell vorgelegt. Huawei werden Verstöße gegen Iran-Sanktionen, Geldwäsche, Betrug, Verschwörung zur Behinderung der Justiz und Industriespionage vorgeworfen.
Die US-Regierung setzt machtpolitisch alles ein, um Huawei daran zu hindern, weltweit Technik für 5G-Netzwerke zu liefern. In Polen wird sogar mit einer Militärbasis gepokert. Doch die Regierungen beginnen, die US-Interessen zu hinterfragen.
Das in China vorgestellte Balong 5000 ist ein Multimode-Baseband für 5G sowie 4G und älter. Es wird mit dem Kirin 980 kombiniert und soll schneller sein als Qualcomms X50-Modem. Huawei will das Balong 5000 schon bald in einem faltbaren Smartphone einsetzen.
Internetverbindungen mit bis zu 6,5 GBit/s für Festnetzkunden unterstützt ein neuer 5G-Router von Huawei. Das Gerät läuft mit einem eigenen Chipsatz des Ausrüsters.
Vodafone hat jahrelang mit Huawei verhandelt, bis es zur ersten Zusammenarbeit kam. Am Anfang war man wegen der chinesischen Herkunft eher misstrauisch, erzählt ein Insider.
Das neue Honor View 20 kommt mit einer im Display verbauten Frontkamera, einer 48-Megapixel-Kamera und einem leistungsfähigen SoC. Huaweis Tochterunternehmen will 570 Euro dafür haben - angesichts der Hardware kein schlechter Preis.
Der Gründer von Huawei sieht die Zukunft des Ausrüsters nicht mehr so positiv wie bisher und spricht über Stellenabbau. Doch im Unternehmen sieht man seine Worte mehr als Warnung vor einem Worst-Case-Szenario zu 5G.
Die Deutsche Telekom hält die Aufregung in der Branche über die G.fast-Entscheidung der Bundesnetzagentur für überzogen. Es komme bei G.fast nur zu einem geringen Verlust von Datenraten. Das sieht auch die Bundesnetzagentur so.
Wenn G.fast das Vectoring-Signal stört, darf die Telekom die andere Technologie ausschalten, oder der Betreiber muss durch Ausblenden der Frequenz die eigene Datenrate drosseln. Das hat die Bundesnetzagentur entschieden, obwohl G.fast besser als Vectoring ist.
Eine Entscheidung der Bundesregierung ist noch nicht gefallen. Doch die Grüne Katharina Dröge drängt weiter auf einen Ausschluss von Huawei vom 5G-Ausbau. Belege für Hintertüren hat sie keine.
Polen prüft als Verbündeter der USA Beschränkungen für Huawei. Ein Beschäftigter von Huawei war zusammen mit einem Orange-Mitarbeiter wegen des Verdachts der Spionage für China verhaftet worden.
Huaweis Tochterunternehmen Honor bringt mit dem 10 Lite ein neues Smartphone nach Deutschland, das eine gute Mittelklasseausrüstung für einen guten Preis mit sich bringt. Die Notch ist extra klein gehalten, das Display hat einen schmalen Rahmen.
Ein Geheimdienstsprecher in Polen hat erklärt, dass die Vorwürfe gegen den verhafteten Huawei-Manager nichts mit dem Unternehmen zu tun hätten. Huawei hat den Verdächtigen entlassen.
Huawei hätte beinahe bestimmte Smartphones nicht mehr in Deutschland verkaufen dürfen. Um das zu verhindern, wurde eine Lizenzvereinbarung unterzeichnet.
Der Kabelnetz-Betreiberverband Anga begrüsst die Ankündigungen zu 10 GBit/s im HFC-Netz. Das werde auch Endkunden angeboten, die Testläufe beginnen 2020.
Die Kabelnetzbetreiber in den USA haben eine Kampagne mit dem Logo 10G gestartet. Eine Datenrate von 10 GBit/s in beide Richtungen ist technisch in den Koaxialnetzen tatsächlich möglich. Eine Verwechslung mit 5G ist beabsichtigt.
Einige Huawei-Angestellte müssen Gehaltskürzungen hinnehmen. Der Grund: Sie waren verantwortlich für Twitter-Feeds, die von einem iPhone im Namen Huaweis verschickt wurden. Das gefiel dem chinesischen Hersteller gar nicht.
Die Telekom muss den neuen Hybrid-Router Speedport Pro weiter optimieren. Die spätere Auslieferung ist jetzt offiziell, ein neuer Termin steht jedoch noch nicht fest.
Huawei nutzt den anstehenden Jahreswechsel, um vermutlich das letzte neue Smartphone in diesem Jahr vorzustellen. Das P Smart 2019 ist fast randlos, das Display nimmt entsprechend viel Fläche ein. Bereits Anfang Januar nächsten Jahres kommt es auf den Markt.
"Gelinde gesagt, war es ein ereignisreiches Jahr", sagte der Huawei-Chef, nachdem die USA eine Kampagne gegen den chinesischen Konzern gestartet haben. Dennoch stieg der Umsatz um über 20 Prozent.
Apple hat der chinesische Konzern Huawei bereits hinter sich gelassen. 200 Millionen Smartphones hat das Unternehmen dieses Jahr verkaufen können. Das nächste Ziel: Samsung einholen.
Huawei meint, kein chinesisches Gesetz könne den Netzwerkausrüster zwingen, seine Kunden auszuspionieren. Mit dem deutschen BSI will man Security-Standards für 5G und die gesamten Branche erarbeiten. Daran sollen alle Ausrüster teilnehmen.
Insgesamt fünf Smartphones von Huawei erhalten aktuell die jüngste Android-Version 9 alias Pie. Mit dabei sind das P20 Pro und das Mate 10 Pro. Neben den Neuerungen von Android selbst gibt es unter anderem eine neue Version des GPU Turbos.
Nach Samsung und der eigenen Tochterfirma Honor hat auch Huawei ein Smartphone veröffentlicht, das die Frontkamera im sichtbaren Bereich des Displays verbaut hat. Das Nova 4 hat zudem eine 48-Megapixel-Kamera mit zusätzlichem Superweitwinkelobjektiv.
Eine Offenlegung des Quellcodes wie durch Huawei wünscht sich BSI-Chef Schönbohm auch von anderen Herstellern. Derweil besorgt sich das BSI Huawei-Bauteile auf der ganzen Welt, um sie auf Hintertüren zu untersuchen. Alles ohne Ergebnis.
Smartphones mit einem Preis von mehr als 600 Euro sind mittlerweile nur noch schwer von günstigeren Geräten zu unterscheiden. Wir haben dennoch ein paar interessante Geräte gefunden. Mehr als 800 Euro braucht heute aber wirklich niemand mehr für ein Top-Android-Smartphone auszugeben.
Das kommende Honor View 20 soll mit schmalem Display-Rahmen, aber ohne Notch erscheinen. Die Frontkamera ist direkt in den Bildschirm integriert, die Öffnung dafür sitzt in der linken oberen Ecke. Die Hauptkamera soll einen 48-Megapixel-Sensor haben.
Nach der Festnahme in Kanada drohen Meng Wanzhou, der Finanzchefin von Huawei, offenbar bis zu 30 Jahre Haft. Die USA fordern die Auslieferung der Managerin, deren Antrag auf Kaution vorerst abgelehnt wurde.