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Regierung: Huawei droht in Polen eine Verkaufseinschränkung

Polen prüft als Verbündeter der USA Beschränkungen für Huawei. Ein Beschäftigter von Huawei war zusammen mit einem Orange-Mitarbeiter wegen des Verdachts der Spionage für China verhaftet worden.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei-Niederlassung in Polen
Huawei-Niederlassung in Polen (Bild: Huawei)

Polnische Regierungskreise prüfen eine Beschränkung für Huawei, in dem Land Netzwerkausrüstung zu verkaufen. Das berichtet das Wall Street Journal. Laut den Informationen wurde am Wochenende erklärt, Sicherheitsprobleme im Zusammenhang mit der Verwendung von Huawei-Ausrüstungen würden bereits seit einiger Zeit untersucht.

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Ein Huawei-Beschäftigter und ein ehemaliger polnischer Sicherheitsbeamter waren laut Reuters am 8. Januar wegen Vorwürfen der Spionage für die chinesische Regierung verhaftet worden. Das Wall Street Journal berichtet, dass der polnische Verdächtige für Orange gearbeitet habe. Planungen für Sanktionen gegen Orange sind indes nicht bekannt. "Die Informationen und Signale, die wir von der NATO erhalten, veranlassen uns dazu, in naher Zukunft eine Empfehlung ausgeben zu wollen", sagte Karol Okoński, Polens oberster Cybersecurity-Vertreter, am Wochenende den polnischen Medien.

Hintergrund ist eine außergewöhnliche internationale Kampagne der US-Regierung unter Donald Trump, bei der verbündete Länder davon überzeugt werden sollen, Sanktionen gegen Huawei besonders in Bezug auf 5G einzuführen. Nach den USA und Australien verhängte auch Neuseeland einen Bann gegen den chinesischen Ausrüster. Belege zu angeblichen Hintertüren in den Produkten können die USA jedoch nicht liefern. Stanislaw Zaryn, Sprecher der Internal Security Agency (ISA), hatte jedoch über den chinesischen Verdächtigen gesagt: "Diese Angelegenheit hat mit seinen Taten zu tun, es hat nichts mit der Firma zu tun, für die er arbeitet."

Beschränkungen für Huawei hätten für Polen erhebliche Konsequenzen. Laut einigen Schätzungen kontrolliert Huawei fast 50 Prozent des polnischen Marktes für Telekommunikationsinfrastruktur. Der Hersteller verkauft Router, Mobilfunkausrüstung und Netzwerksicherheitsdienste an die vier Telekommunikationsbetreiber des Landes.



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flauschi123 16. Jan 2019

Blabla. Ericsson 5G mag zwar teurer sein, aber nicht schlechter. Ericsson hatte auch...


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