• IT-Karriere:
  • Services:

5G-Ausbau: Bitkom erwartet Ablehnung von No-Spy-Abkommen durch USA

Nach der Einigung um Huawei sehen der Bitkom und ein Geheimdienstexperte der Grünen die Änderung des Gesetzes kritisch. Anders als Huawei ließen sich US- und europäische Unternehmen nicht auf ein No-Spy-Abkommen ein.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch Cisco bietet 5G-Komponenten an
Auch Cisco bietet 5G-Komponenten an (Bild: Cisco)

Das Vorhaben der Bundesregierung, ausländische Ausrüster, die sich am Aufbau des 5G-Mobilfunknetzes beteiligen, zu einer Art No-Spy-Abkommen zu verpflichten, stößt auf Kritik. "Das hat schon damals bei Edward Snowden nicht geklappt", sagte der Geheimdienstexperte der Grünen im Bundestag, Konstantin von Notz, dem Spiegel. US-amerikanische Unternehmen würden ein solches Übereinkommen vermutlich nicht eingehen.

Stellenmarkt
  1. Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. Landesverband Hessen/Rheinland-Pfalz/Saar, Butzbach/Nieder-Weisel
  2. Kaufland Dienstleistung GmbH & Co. KG, Heilbronn

Beim IT-Branchenverband Bitkom ist man nach Spiegel-Informationen irritiert, dass sich die Debatte ausschließlich auf Huawei konzentriert. "Huawei bemüht sich in Sicherheitsfragen sehr um Transparenz", sagte Bitkom-Präsident Bernhard Rohleder. Andere Unternehmen wehrten sich kategorisch dagegen, ihre Software offenzulegen. "Wenn die Regierung dies jetzt gesetzlich festschreiben will, könnte ein Kollateralschaden sein, dass sie damit die Anbieter in Amerika und Europa trifft."

Eine Bundeministerrunde stimmte in dieser Woche einem Sicherheitskatalog, erstellt von der Bundesnetzagentur und dem Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), sowie Zertifizierungsregeln und einem No-Spy-Abkommen mit ausländischen Staaten zu. Das BSI wird ein Zertifizierungs- und Lizenzsystem für Produkte schaffen, mit denen das 5G-Netz aufgebaut werden darf.

Huawei hatte im November im Beisein des BSI-Präsidenten Arne Schönbohm sein Security Lab in Bonn eröffnet, in dem deutsche Kunden unter anderem den Quellcode von Huawei-Produkten prüfen können. Ähnliche Einrichtungen, erklärte Schönbohm, wünsche er sich auch von anderen Herstellern. Später sagte er dem Wall Street Journal, man ermutige "alle Ausrüster, Laboratorien zur Verifizierung von Technologien in Bonn zu eröffnen". Sie sollten so beschaffen sein wie das Lab von Huawei.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. MSI GeForce RTX 3060 VENTUS 3X OC 12G für 589€)
  2. Heute um 18 Uhr Release der RTX 3060

koelnerdom 11. Feb 2019

Nein, aber es wurde darüber verhandelt. Ich schätze, deshalb steht auch im Artikel, dass...

mark.wolf 11. Feb 2019

Das ist die Denke von BWLern, einer Sekte die einer Pseudo-Wissenschaft anhängt. Du...

mark.wolf 11. Feb 2019

Warum nicht? Oder anders gefragt, warum sollte man rückständige technik aus Europa oder...

mark.wolf 11. Feb 2019

Das ist völlig irrelevant, weil Detailergebnisse sowieso nie das Licht der...

schnedan 10. Feb 2019

genau so würde ich es mir vorstellen


Folgen Sie uns
       


Knights of the Old Republic (2003) - Golem retro_

Diverse Auszeichnungen zum Spiel des Jahres, hohe Verkaufszahlen und Begeisterung nicht nur unter reinen Star-Wars-Anhängern - wir spielen Kotor im Golem retro_.

Knights of the Old Republic (2003) - Golem retro_ Video aufrufen
IT-Unternehmen: Die richtige Software für ein Projekt finden
IT-Unternehmen
Die richtige Software für ein Projekt finden

Am Beginn vieler Projekte steht die Auswahl der passenden Softwarelösung. Das kann man intuitiv machen oder mit endlosen Pro-und-Contra-Listen, optimal ist beides nicht. Ein Praxisbeispiel mit einem Ticketsystem.
Von Markus Kammermeier

  1. Anzeige Was ITler tun können, wenn sich jobmäßig nichts (mehr) tut
  2. IT-Jobs Lohnt sich ein Master in Informatik überhaupt?
  3. Quereinsteiger Mit dem Master in die IT

Star auf Disney+: Erstmal sollten Fehler korrigiert werden
Star auf Disney+
Erstmal sollten Fehler korrigiert werden

Statt zunächst Fehler zu beheben, bringt Disney+ lieber neue Inhalte - und damit auch neue Fehler.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. Neue Profile von Disney+ im Hands-on Gelungener PIN-Schutz und alte Fehler
  2. Netflix-Konkurrenz Disney+ noch zum günstigeren Abopreis zu bekommen
  3. Raya und der letzte Drache Zweiter VIP-Film kostet bei Disney+ 22 Euro zusätzlich

Wissen für ITler: 11 tolle Tech-Podcasts
Wissen für ITler
11 tolle Tech-Podcasts

Die Menge an Tech-Podcasts ist schier unüberschaubar. Wir haben ein paar Empfehlungen, die die Zeit wert sind.
Von Dennis Kogel


      •  /