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Atlas 950 SuperPoD: Huawei bietet seinen Nvidia-Konkurrenten weltweit an

MWC 2026
Noch in diesem Jahr gibt es den Atlas 950 SuperPoD auch im Ausland. Huawei will den Weltmarkt für die KI-Computing-Einheiten nicht Nvidia überlassen.
/ Achim Sawall
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Huawei zeigt seine neuen KI-Produkte auf dem MWC 2026 in Barcelona. (Bild: Huawei)
Huawei zeigt seine neuen KI-Produkte auf dem MWC 2026 in Barcelona. Bild: Huawei

Huawei Technologies bietet seinen Atlas 950 Superpod erstmals auch im Ausland an. Das gab der Technologiekonzern am 1. März 2026 bekannt(öffnet im neuen Fenster) . Die KI-Computing-Einheit (Supernode) soll die Dominanz von Nvidia im Bereich des Trainings extrem großer Sprachmodelle (LLMs ) brechen.

Der SuperPoD wurde erstmals im September 2026 vorgestellt und wird nun auf dem Mobile World Congress (MWC) in Barcelona der Weltöffentlichkeit präsentiert. Der SuperPoD wird im vierten Quartal 2026 erhältlich sein.

Huawei kündigte an, in diesem Jahr mehrere neue KI-Chips auf den Markt zu bringen, darunter den Ascend 950PR und den Ascend 950DT. Die neuesten Ascend-Chips werden mit der neuen Prozesstechnologie N+3 von Semiconductor Manufacturing International Corp. (SMIC) gefertigt, wie das Nachrichtenmagazin Nikkei Asia aus informierten Quellen(öffnet im neuen Fenster) erfuhr.

Superpod dürfte größer als Nvidias Konkurrenzprodukt sein

Laut Huawei wird der Atlas 950 SuperPoD in seiner vollen Größe 128 Rechenschränke und 32 Kommunikationsschränke umfassen. Alle Server sind über optische Leitungen verbunden. Huawei hat für den SuperPoD sein neues Verbindungsprotokoll UnifiedBus entwickelt, das mit Nvidias NVLink konkurriert.

Der neue Huawei-Supercomputer benötigt laut Unternehmensangaben im aufgebauten Zustand 1.000 Quadratmeter. Huaweis rotierender Vorsitzender Eric Xu erklärte im September, dass das Unternehmen zwar aufgrund von Einschränkungen bei fortschrittlichen Chipfertigungsanlagen und dem Zugang zu ausländischen Produktionspartnern die Rechenleistung von Nvidia auf Chip-Ebene möglicherweise nicht erreichen werde, den amerikanischen Konkurrenten aber bei Rechenclustern, die eine große Anzahl von Chips integrieren, übertreffen könne.

Offenlegung: Die Reisekosten nach Barcelona und die Übernachtungen wurden von Huawei übernommen. Unsere Berichterstattung ist davon nicht beeinflusst und bleibt gewohnt neutral und kritisch. Der Artikel ist, wie alle anderen auf unserem Portal, unabhängig verfasst und unterliegt keinerlei Vorgaben seitens Dritter.


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