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Elektromagnetische Felder: Samsung-Smartphones haben sehr niedrige SAR-Werte

Sich mehrmals täglich ein Smartphone ans Ohr zu halten und damit zu telefonieren kann aufgrund der verwendeten hochfrequenten elektromagnetischen Felder ab einem gewissen Wert bedenklich sein. Der SAR-Wert erlaubt eine Einordnung - und die zeigt, dass besonders Samsung-Smartphones wenig strahlen.

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Besonders beim Telefonieren kann der SAR-Wert hoch sein.
Besonders beim Telefonieren kann der SAR-Wert hoch sein. (Bild: Pixabay/CC0 1.0)

Das Statistikportal Statista hat die Datenbank des Bundesamtes für Strahlenschutz nach aktuellen Smartphone-Modellen durchsucht und eine Auflistung der stärker strahlenden und weniger strahlenden Geräte erstellt. Dafür wird der sogenannte SAR-Wert verwendet: SAR steht für Spezifische Absorptionsrate, je höher der Wert, desto größer ist die Gefahr von körperlichen Folgen.

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Der SAR-Wert gibt Auskunft darüber, wie viel der Energie der von Smartphones genutzten hochfrequenten elektromagnetischen Felder an den Nutzer weitergegeben wird. Beim Vergleich von Modellen der Hersteller Apple, Blackberry, Google, HTC, Huawei, LG, Motorola (Lenovo), Oneplus, Samsung, Sony, Xiaomi und ZTE zeigt sich, dass die chinesischen Hersteller die Smartphones mit den höchsten SAR-Werten im Portfolio haben. Samsung hingegen liegt mit seinen Geräten am anderen Ende des Spektrums.

ModellSAR-Wert in Watt pro Kilogramm
Xiaomi Mi A11,75
Oneplus 5T1,68
Xiaomi Mi Max 31,58
Oneplus 6T1, 55
HTC U12 Life1,48
Xiaomi Mi Mix 31,45
Google Pixel 3 XL1,39
Oneplus 51,39
iPhone 71,38
Sony Xperia XZ1 Compact1,36
HTC Desire 12/12+1,34
Google Pixel 31,33
Oneplus 61,33
iPhone 81,32
Xiaomi Redmi Note 51,29
ZTE Axon 7 Mini1,29
Smartphones mit hohem SAR-Wert (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz/Zusammenstellung: Statista.com)

Das Mi A1 von Xiaomi gehört mit einem SAR-Wert von 1,75 (Watt pro Kilogramm) während eines Telefongespräches zu den stärker strahlenden Geräten. Zwar liegt das Smartphone noch unter dem zulässigen Grenzwert von 2 Watt pro Kilogramm, der Vergleich mit dem am wenigsten strahlenden Gerät weist aber einen großen Abstand auf: Samsungs Galaxy Note 8 kommt nur auf 0,17 Watt pro Kilogramm.

Xiaomi ist mit dem Mi Max 3 und dem Redmi Note 5 mit zwei weiteren Modellen in der Top 15 der am stärksten strahlenden Geräte der untersuchten Hersteller vertreten. Ebenfalls weit vorne liegt Oneplus mit den Modellen 5T und 6T. Googles Pixel 3 XL liegt mit einem SAR-Wert von 1,39 in der Auflistung auf dem 7. Platz, gefolgt vom Oneplus 5 und dem iPhone 7, das auf 1,38 Watt pro Kilogramm kommt. Auch das Pixel 3 hat mit 1,33 Watt pro Kilogramm einen verhältnismäßig hohen SAR-Wert, ebenso das iPhone 8 mit 1,32 Watt pro Kilogramm.

In der Liste der 15 Modelle mit den geringsten SAR-Werten ist Samsung gleich acht Mal vertreten. Dazu kommen Geräte von ZTE, sowie LG, Motorola und HTC.

ModellSAR-Wert in Watt pro Kilogramm
Samsung Galaxy Note 80,17
ZTE Axon Elite0,17
LG G7 Thinq0,24
Samsung Galaxy A80,24
Samsung Galaxy S8+0,26
Samsung Galaxy S7 Edge0,26
HTC U11 Life0,28
LG Q6/Q6+0,28
Samsung Galaxy S9+0,29
Motorola Moto G5 Plus0,30
Motorola Moto Z0,30
Samsung Galaxy J6+0,31
ZTE Blade A6100,31
Samsung Galaxy J4+0,32
Samsung Galaxy S80,32
ZTE Blade V90,32
Smartphones mit niedrigem SAR-Wert (Quelle: Bundesamt für Strahlenschutz/Zusammenstellung: Statista.com)

Das Bundesamt für Strahlenschutz hat eine Reihe von Hinweisen veröffentlicht, die zu mehr Sicherheit bei der Verwendung von Smartphones führen sollen. So können Nutzer beispielsweise darauf achten, keine E-Mails abzurufen, während sie telefonieren. Auch die generelle Verwendung eines Headsets ist aus gesundheitlicher Sicht ratsam.



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Heldbock 18. Feb 2019 / Themenstart

Danke! :-)

nixidee 14. Feb 2019 / Themenstart

Es geht nicht nur um das generelle Erwärmen. Auch wenn die Studienlage sehr ambivalent...

einglaskakao 13. Feb 2019 / Themenstart

Die sogenannten "Striche" sagen aber ncihts zum eigentlichen Empfang aus. Ich frage mich...

einglaskakao 13. Feb 2019 / Themenstart

Also mal ganz ehrlich, schon in den 90ern gab es große Strahlenpanik bei Handys. Trotz...

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