Abo
  • IT-Karriere:

Mobilfunk: Vier Konzerne wollen für 5G-Frequenzen bieten

Die Beteiligten an der 5G-Frequenzauktion im März stehen fest. Die kurzwelligen Frequenzen sind laut Telekom nur für städtische Gebiete geeignet.

Artikel veröffentlicht am ,
Mobilfunkmast der Telekom
Mobilfunkmast der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

An der Auktion der neuen Mobilfunkfrequenzen wollen sich vier Unternehmen beteiligen. Das erfuhr das Handelsblatt aus Kreisen der Bundesnetzagentur. Für die 5G-Frequenzen bieten demnach die Deutsche Telekom, Vodafone, Telefónica und United Internet. Die Antragsfrist auf Zulassung zur Auktion endete am Freitag um 15 Uhr. Die IT-Branchenorganisation Bitkom bestätigte die Anzahl von vier Bietern.

Stellenmarkt
  1. ViGEM GmbH, Karlsruhe
  2. Lidl Dienstleistung GmbH & Co. KG, Neckarsulm

Die Telekom wird sich an der Frequenzauktion im März beteiligen, erklärte das Unternehmen Golem.de. "Die Frequenzen, die versteigert werden, sind eine wichtige Grundlage für den Aufbau von 5G-Netzen in städtischen Gebieten und für industrielle Anwendungen. 5G ist dafür eine zentrale Zukunftstechnologie. Wir wollen mit einem Milliarden-Investitionsprogramm in 5G digitale Teilhabe ermöglichen."

Wegen fehlender "Rechtssicherheit und angemessener Rahmenbedingungen" habe die Telekom jedoch gegen die Vergabebedingungen der Bundesnetzagentur geklagt. "Mit unserer Klage versuchen wir zu erreichen, dass diese Bedingungen nachträglich verbessert werden", sagte Telekom-Sprecher Andras Middel.

Telekom: Freiwillige Zusammenarbeit mit MVNOs hat sich bewährt

Die Telekom sei für Roaming, aber auf der Basis freiwilliger Vereinbarungen. Es gebe viele gute Gründe, beim Netzausbau zu kooperieren, insbesondere auf dem Land. "In der Praxis haben sich vielfältige Varianten der gemeinsamen Nutzung von Netzinfrastruktur herausgebildet. Auch wir öffnen unser Netz für andere Anbieter, so wie beispielsweise mit Telefónica O2 vereinbart", erklärte Middel. Was man nicht wolle sei, dass Vereinbarungen zum Zugang zu bereits errichteter Netzinfrastruktur angeordnet würden.

Deutschland habe mit 23 Prozent bereits den höchsten Marktanteil an Wiederverkäufern in Europa, damit sind Mobile Virtual Network Operator (MVNO) gemeint. "Freiwillige Diensteangebote haben sich in der Vergangenheit bewährt, und sie sollten auch in Zukunft beibehalten werden", sagte Middel. Die in den Auktionsbedingungen vorgesehene Eingriffsbefugnis des Regulierers zugunsten von Diensteanbietern sei daher nicht gerechtfertigt.

Die ambitionierten Versorgungsauflagen, die die Netzagentur festgelegt habe, würden sich aber "mit den im aktuellen Auktionsverfahren bereitgestellten kurzwelligen Frequenzen nicht erfüllen lassen", erklärte Middel. "Diese sind nur für städtische Gebiete geeignet. Gelingen kann dies nur mit den langwelligen Frequenzen, die bereits in den Auktionen 2010 und 2015 versteigert wurden." Nachträgliche Auflagen für zuvor ersteigertes Spektrum seien aus Sicht der Telekom nicht zulässig.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 31,99€
  2. 139,00€ (Bestpreis!)
  3. (aktuell u. a. Speedlink Velator Gaming-Tastatur für 9,99€, Deepcool New Ark Gehäuse für 249...
  4. 104,90€

Kondom 28. Jan 2019

So wie man halt große Projekte finanziert, mit Krediten und Risikokapital. Und beides hat...

katze_sonne 28. Jan 2019

Selbstverständlich ist mir die Absurdität des Ganzen klar. Aber die Telekom weist ja...

marcometer 27. Jan 2019

Wenn das das Mindestgebot abgibst wirst du in der Runde darauf wahrscheinlich von wem...

marcometer 27. Jan 2019

Zwar Troll, aber trotzdem eine vernünftige Antwort: Die nächste Auktion wird wohl in...


Folgen Sie uns
       


Möve Franklin E-Fly Komfort Pedelec - Test

Ein Pedelec, zwei Technologien: geht das gut?

Möve Franklin E-Fly Komfort Pedelec - Test Video aufrufen
Ryzen 7 3800X im Test: Der schluckt zu viel
Ryzen 7 3800X im Test
"Der schluckt zu viel"

Minimal mehr Takt, vor allem aber ein höheres Power-Budget für gestiegene Frequenzen unter Last: Das war unsere Vorstellung vor dem Test des Ryzen 7 3800X. Doch die Achtkern-CPU überrascht negativ, weil AMD es beim günstigeren 3700X bereits ziemlich gut meinte.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Agesa 1003abba Microcode-Update taktet Ryzen 3000 um 50 MHz höher
  2. Agesa 1003abb Viele ältere Platinen erhalten aktuelles UEFI für Ryzen 3000
  3. Ryzen 5 3400G und Ryzen 3 3200G im Test Picasso passt

Serielle Hybride: Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?
Serielle Hybride
Unterschätzte Zwischenlösung oder längst überholt?

Die reine E-Mobilität kommt nicht so schnell voran, wie es Klimaziele und Luftreinhaltepläne erfordern. Doch viele Fahrzeughersteller stellen derweil eine vergleichsweise simple Technologie auf die Räder, die für eine Zukunft ohne fossile Kraftstoffe Erkenntnisse liefern kann.
Von Mattias Schlenker

  1. ADAC Keyless-Go bietet Autofahrern keine Sicherheit
  2. Gesetzentwurf beschlossen Regierung verlängert Steuervorteile für Elektroautos
  3. Cabrio Renault R4 Plein Air als Elektro-Retroauto

Elektrautos auf der IAA: Die Gezeigtwagen-Messe
Elektrautos auf der IAA
Die Gezeigtwagen-Messe

IAA 2019 Viele klassische Hersteller fehlen bei der IAA oder zeigen Autos, die man längst gesehen hat. Bei den Elektroautos bekommen alltagstaugliche Modelle wie VW ID.3, Opel Corsa E und Honda E viel Aufmerksamkeit.
Ein Bericht von Dirk Kunde

  1. Elektromobilität Stromwirtschaft will keine Million öffentlicher Ladesäulen
  2. Umfrage Kunden fühlen sich vor Elektroautokauf schlecht beraten
  3. Batterieprobleme Auslieferung des e.Go verzögert sich

    •  /