Huawei: USA setzen "langen Arm über Grenzen ein"

Huawei-Deutschlandchef Zuo hat Spionage-Anschuldigungen aus den USA zurückgewiesen. Dies sei der Stil der USA.

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Netzausbau bei der Telekom
Netzausbau bei der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Der chinesische Mobilfunkausrüster Huawei wehrt sich gegen Spionagevorwürfe aus den USA. Das Unternehmen sei unabhängig, und es habe niemals einen Zugriff des chinesischen Staates gegeben, sagte Deutschlandchef Dennis Zuo dem Handelsblatt. "China sind nicht die USA. Dort setzt die Regierung vielleicht ihren langen Arm über Grenzen hinweg ein."

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Zudem werde Huawei in den kommenden fünf Jahren rund zwei Milliarden US-Dollar investieren, um die Netzwerksicherheit zu erhöhen.

"Die Sicherheit der Netze hat für uns oberste Priorität", sagte Zuo. Das genossenschaftlich organisierte Unternehmen gehöre zu 100 Prozent der Belegschaft. "Der Staat hält keinen Anteil an Huawei. Und er hält sich aus unseren Geschäften raus." Künftig werde Huawei weiter daran arbeiten, sich offen und transparent in die Debatte um die Sicherheit der Mobilfunknetze einzubringen.

Regierungen hinterfragten zunehmend die Kampagne der US-Regierung, chinesische Telekommunikationsausrüster bei 5G-Netzen auszuschließen, berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf Regierungskreise. Nach Ansicht von US-Vertretern konzentriert sich Washington in einem technologischen Kalten Krieg gegen China derzeit auf Huawei in Europa.

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Der britische Geheimdienst sieht das Risiko für den Einsatz von Netzwerkausrüstung von Huawei als kalkulierbar an, wie die britische Financial Times unter Berufung auf zwei informierte Personen berichtet, die mit der Entscheidung vertraut sind. Das sei ein schwerer Schlag für die US-Bemühungen, die Verbündeten davon zu überzeugen, den chinesischen Ausrüster zu verbieten.

Die NSA (National Security Agency) hatte zuvor mehr Informationen mit Verbündeten und Partnern ausgetauscht, um die behaupteten Risiken zu verdeutlichen. Mehrere europäische Länder, darunter Großbritannien und Deutschland, sind jedoch nicht überzeugt, dass ein Verbot gerechtfertigt sei.

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