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5G: Trump könnte Lösung in Kampagne gegen Huawei anbieten

Mangels Beweisen kommen die USA mit ihrer Hintertürenkampagne gegen Huawei nicht weiter. Jetzt könnte Trump eine Kehrtwende machen.

Artikel veröffentlicht am ,
Beschäftigte von Huawei USA im Jahr 2011
Beschäftigte von Huawei USA im Jahr 2011 (Bild: Huawei)

US-Präsident Donald Trump könnte eine Lösung in der laufenden Verbotskampagne gegen Huawei anbieten. Auf Twitter schrieb er: "Ich möchte, dass die Vereinigten Staaten durch Wettbewerb gewinnen, nicht indem sie derzeit fortschrittlichere Technologien blockieren."

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Ken Hu, Rotating Chief Operating Officer bei Huawei, erwiderte: "Unser Unternehmen ist stets bereit, echtes 5G im Wettbewerb in den USA aufzubauen."

Die USA gehen seit Ende Januar gerichtlich gegen Huawei vor. Dem weltgrößten Telekommunikationsausrüster werden Verstöße gegen Iran-Sanktionen, Geldwäsche, Betrug, Verschwörung zur Behinderung der Justiz und Industriespionage vorgeworfen. Einige Vertreter der Regierung haben auf einen Präsidialerlass gedrängt, der chinesische Netzwerkausrüster komplett verbieten will.

Experten glauben laut Financial Times jedoch, dass der Tweet des Präsidenten darauf hindeute, er könnte den Kurs ändern, möglicherweise um mit der chinesischen Regierung ein breiteres Handelsabkommen abzuschließen. Pekings führender Handelsunterhändler, Liu He, sollte den US-Handelsvertreter Robert Lighthizer am Donnerstag in Washington treffen.

Kehrtwende bei Trump immer möglich

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Eine ähnliche Wende vollzog Trump im vergangenen Jahr mit ZTE, einem anderen chinesischen Telekommunikationsanbieter, den der US-Präsident unerwartet vor US-Sanktionen gerettet hatte. Es ist aber auch möglich, dass Trumps Tweets wie so oft keine Konsequenzen haben.

In einem weiteren Tweet betonte Trump: "Ich möchte so schnell wie möglich 5G- und sogar 6G-Technologie in den Vereinigten Staaten. Sie sind weitaus leistungsfähiger, schneller und intelligenter als der derzeitige Standard. Amerikanische Unternehmen müssen ihre Anstrengungen verstärken oder sie fallen zurück. Es gibt keinen Grund, warum wir hinterherhinken sollten."

Tatsächlich haben die USA keinen führenden Mobilfunkausrüster mehr, besonders im Bereich Radio. Lucent Technologies fusionierte im Jahr 2006 mit der französischen Alcatel. Das Gemeinschaftsunternehmen wurde von Nokia gekauft. Das Mobilfunknetzgeschäft von Motorola Solutions wurde im Jahr 2010 von Nokia Siemens Networks übernommen.

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Kommentator2019 23. Feb 2019

gerüchten zurfolge sind diese 'bugs' in den ersten huawei routern dringewesen, während...

Umaru 22. Feb 2019

Ist mir völlig klar. Ich bin gegen jegliche Interventionen, die nicht eindeutig der...

JouMxyzptlk 22. Feb 2019

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Anonymer Nutzer 22. Feb 2019

...erstmal andere Staaten fast schon nötigen mitzuziehen um diesen dann die lange nase...

Citadelle 22. Feb 2019

Ja, bitte mehr #covfefe :D


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