• IT-Karriere:
  • Services:

Ausrüster: Huawei entlässt Manager in Polen nach Spionagevorwürfen

Ein Geheimdienstsprecher in Polen hat erklärt, dass die Vorwürfe gegen den verhafteten Huawei-Manager nichts mit dem Unternehmen zu tun hätten. Huawei hat den Verdächtigen entlassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei-Niederlassung in Polen
Huawei-Niederlassung in Polen (Bild: Huawei)

Huawei Technologies hat einen Sales Director entlassen, nachdem er in Polen wegen Spionagevorwürfen festgenommen wurde. Er habe den chinesischen Telekommunikationsausrüster "in Verruf gebracht", hieß es zur Begründung. Huawei halte sich an die Gesetze in den Ländern, in denen man tätig sei und verlange von allen Mitarbeitern dasselbe.

Stellenmarkt
  1. Justus-Liebig-Universität Gießen, Gießen
  2. Dataport, Altenholz bei Kiel, Hamburg

W. Weijing (Stanislaw W.) sei zusammen mit einem ehemaligen polnischen Sicherheitsbeamten am 8. Januar 2019 wegen Spionagevorwürfen für die chinesische Regierung verhaftet worden. Gegen die beiden Männer werde Anklage erhoben und sie würden drei Monate festgehalten, sagte Stanislaw Zaryn, Sprecher der Internal Security Agency (ISA), der Nachrichtenagentur Reuters. "Diese Angelegenheit hat mit seinen Taten zu tun, es hat nichts mit der Firma zu tun, für die er arbeitet", erklärte Zaryn über den Chinesen.

Die Verhaftung erfolgte zeitgleich mit einer außergewöhnlichen internationalen Kampagne der US-Regierung unter Donald Trump, bei der verbündete Länder davon überzeugt werden sollen, Sanktionen gegen Huawei einzuführen. Nach den USA und Australien verhängte auch Neuseeland einen Bann gegen den chinesischen Ausrüster. Belege zu angeblichen Hintertüren in den Produkten können die USA jedoch nicht liefern.

Die Sicherheitsbelange konzentrieren sich offiziell auf das 2017 verabschiedete chinesische National Intelligence Law, das besagt, dass chinesische "Organisationen und Bürger gemäß dem Gesetz die nationale Geheimdienstarbeit unterstützen, zusammenarbeiten und daran mitarbeiten müssen".

Huawei hatte darauf reagiert und erklärt: "Das chinesische Gesetz gibt der Regierung nicht die Befugnis, Telekommunikationsunternehmen zu zwingen, Hintertüren oder Abhörgeräte zu installieren oder sich an einem Verhalten zu beteiligen, das die Telekommunikationsanlagen anderer Länder gefährden könnte."

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 599€ (Bestpreis mit Alternate. Vergleichspreis ab ca. 660€)
  2. (u. a. The Crew 2 für 10,49€, Mount & Blade II - Bannerlord für 33,99€ und Mortal Kombat 11...
  3. (u. a. I See You, Broken City, Attraction & Attraction 2, Amundsen: Wettlauf zum Südpol, Coma, Red...

Ipa 14. Jan 2019

Das arme unschuldige Land China würde sowas ja nie tun... Ja die USA sind scheiße und...

Desertdelphin 14. Jan 2019

Es gibt keinen Beweis. Das ist es doch was mich stutzig macht. Klar kann es sein das...


Folgen Sie uns
       


Patrick Schlegels Visitenkarte spielt Musik und würfelt

Eine Visitenkarte muss nicht immer aus langweiligem Papier sein. Patrick Schlegels Visitenkarte hat einen USB-Speicher, spielt Musik und kann würfeln.

Patrick Schlegels Visitenkarte spielt Musik und würfelt Video aufrufen
5G: Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen
5G
Neue US-Sanktionen sollen Huawei in Europa erledigen

Die USA verbieten ausländischen Chipherstellern, für Huawei zu arbeiten und prompt fordern die US-Lobbyisten wieder einen Ausschluss in Europa.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Smartphone Huawei wählt Dailymotion als Ersatz für Youtube
  2. Android Huawei bringt Smartphone mit großem Akku für 150 Euro
  3. Android Huawei stellt kleines Smartphone für 110 Euro vor

Minecraft Dungeons im Test: Diablo im Quadrat
Minecraft Dungeons im Test
Diablo im Quadrat

Minecraft Dungeons sieht aus wie ein Re-Skin von Diablo, ist viel einfacher aufgebaut - und fesselt uns trotzdem an den Bildschirm.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Mojang Studios Mehr als 200 Millionen Einheiten von Minecraft verkauft
  2. Minecraft RTX im Test Klötzchen klotzen mit Pathtracing
  3. Raytracing Beta von Minecraft RTX startet am 16. April

Energieversorgung: Wasserstoff-Fabrik auf hoher See
Energieversorgung
Wasserstoff-Fabrik auf hoher See

Um überschüssigen Strom sinnvoll zu nutzen, sollen in der Nähe von Offshore-Windparks sogenannte Elektrolyseure installiert werden. Der dort produzierte Wasserstoff wird in bestehende Erdgaspipelines eingespeist.
Ein Bericht von Wolfgang Kempkens

  1. Industriestrategie EU plant Allianz für sauberen Wasserstoff
  2. Energie Dieses Blatt soll es wenden
  3. Energiewende Grüner Wasserstoff aus der Zinnschmelze

    •  /