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5G: EU-Regierungen wehren sich gegen US-Druck zu Huawei

Die USA konzentrieren sich in einem technologischen Kalten Krieg derzeit auf Huawei in Europa. Doch die Regierungen wollen dem Druck der USA nicht einfach nachgeben oder sind gespalten. Huawei macht zudem der EU weitgehende Zugeständnisse.

Artikel veröffentlicht am ,
Huawei-Ausrüstung auf einem Event
Huawei-Ausrüstung auf einem Event (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Regierungen in Osteuropa hinterfragen zunehmend die Kampagne der US-Regierung, chinesische Telekommunikationsausrüster bei 5G-Netzen auszuschließen. Das berichtet das Wall Street Journal aus Regierungskreisen. Nach Ansicht von US-Vertretern konzentriert sich Washington in einem technologischen Kalten Krieg gegen China derzeit auf Huawei in Europa.

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Die USA haben Huawei bereits seit längerer Zeit im eigenen Land praktisch ausgeschlossen, ein offizielles Verbot wird offenbar vorbereitet. Viele europäische Länder, darunter Großbritannien, Deutschland und Polen, haben es Huawei jedoch ermöglicht, zu einem wichtigen Akteur auf ihrem Markt für Telekommunikationsausrüstung zu werden.

In der Tschechischen Republik will der Ministerpräsident Beschränkungen für Huawei in Betracht ziehen, aber der Präsident des Landes, Milos Zeman, hat die Zusammenarbeit mit dem Unternehmen wiederholt entschieden begrüßt.

Polnische Regierungsvertreter versicherten den USA, sie würden Huawei beschränken, während sie zugleich versuchen, schnelle Entscheidungen in dieser Angelegenheit zu vermeiden, die China verärgern könnten. Die Regierungen in der Slowakei und in Ungarn stehen dagegen offen zu Huawei, berichtet das Wall Street Journal.

Bei einem vertraulichen Treffen im vergangenen Monat hatte der US-Botschafter in Polen Premierminister Mateusz Morawiecki unter Druck gesetzt. Morawiecki hatte dabei unverbindlich zugesagt, dass seine Regierung Huawei beschränken werde, erklärten zwei Personen, die mit dem Gespräch vertraut sind. "Polen steckt zwischen den beiden Polen", sagte ein Berater von Morawiecki dem Wall Street Journal, der die wirtschaftlichen Beziehungen zu China nicht gefährden will und mit den Zusagen unzufrieden ist. Laut einem anderen Bericht sollen die USA Polen sogar drohen, dass zukünftige Einsätze von Truppen - einschließlich der Aussicht auf eine dauerhafte Basis mit der Bezeichnung Fort Trump - von der polnischen Entscheidung abhängen könnten.

Huawei offen für Aufsicht durch die EU

Laut dem Marktforschungsunternehmen Dell´Oro Group führte Huawei im 2017 den europäischen Markt für Mobilfunkausrüstung mit einem Umsatzanteil von 31 Prozent an. Das schwedische Unternehmen Ericsson folgte mit 29 Prozent, während das finnische Nokia 21 Prozent kontrolliert. Ericsson und Nokia machen beide Verluste.

Abraham Liu, Vice-President für Europa bei Huawei, sagte bei seiner Rede anlässlich des chinesischen Neujahresfestes in Brüssel laut der Nachrichtenagentur Reuters: "Cybersecurity sollte ein technisches Problem bleiben, nicht ein ideologisches. Weil technische Probleme immer gelöst werden können, während das bei ideologischen Problemen nicht möglich" sei. Man sei immer bereit, die "Aufsicht und die Vorschläge aller europäischen Regierungen, Kunden und Partner zu akzeptieren."

Huawei kann diese Zusagen machen, da es den USA nicht gelingt, ihre Vorwürfe von Hintertüren in der Netzwerkausrüstung von Huawei technisch zu belegen.



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Kommentator2019 16. Feb 2019 / Themenstart

Richtig: T-Mobile/Voicestream mit NOKIA https://www.t-mobile.com/news/nokia-5g-agreement...

Kommentator2019 12. Feb 2019 / Themenstart

Ja, die Abgesehen von Krim, Korea oder dem Pausieren des INF um nur ein paar zu nennen...

Kommentator2019 11. Feb 2019 / Themenstart

Achja, nicht zu vergessen, dass unser BIP auch größer als das der USA ist. Gut, unser...

Kommentator2019 11. Feb 2019 / Themenstart

Nein. Das ist ganz klassisch Multi-Vendor-Strategie. und weiterhin: google EU-Strafzölle...

Fuchur 11. Feb 2019 / Themenstart

"Huawei kann diese Zusagen machen, da es den USA nicht gelingt, ihre Vorwürfe von...

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