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GCHQ: Britischer Ex-Geheimdienstchef unterstützt Huawei

Die jahreslange Prüfung von Huawei-Technik in Großbritannien ergab nie einen Hinweis auf Hintertüren, betont der ehemalige Chef des britischen Geheimdiensts GCHQ. Er rät Nerven zu behalten und zu technischem Sachverstand in der Bewertung von Huawei.

Artikel veröffentlicht am ,
Robert Hannigan
Robert Hannigan (Bild: Royal United Services Institute)

Robert Hannigan, der ehemalige Chef des britischen Geheimdiensts GCHQ, hat sich gegen einen Ausschluss chinesischer Telekommunikationsausrüster gewandt. Das britische National Cyber Security Centre (NCSC) habe bei seinen langjährigen Untersuchungen nie Beweise für bösartige chinesische staatliche Cyberaktivitäten durch Huawei gefunden. "Das NCSC ist nicht naiv", betonte Hannigan in einem Beitrag in der britischen Financial Times.

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Das Security Center habe "auf das Ausmaß der staatlich unterstützten chinesischen Cyberspionage mit Angriffe auf Managed Service Provider rund um die Welt hingewiesen. Aber die Tatsache, dass diese Angriffe nicht die Manipulation souveräner chinesischer Unternehmen wie Huawei erforderten, unterstreicht lediglich, wie ineffizient ein pauschales Sicherheitsverbot auf der Grundlage von nationalen Firmenflaggen sein dürfte."

Laut dem Jahresbericht des HCSEC, des Huawei Security Evaluation Centers in Großbritannien, das seit dem Jahr 2010 arbeitet, hat die Regierung gemeinsam mit dem NCSC Zugang zum Quellcode von Huawei. "Jede einzelne Technik, die im Netz verbaut oder genutzt wird, muss durch diese Zertifizierung. In dem Dokument ist beschrieben, dass Ernst & Young dort regelmäßig Audits macht und das überprüft. Und jetzt kann ich auch aus meiner Sicht sagen, damals war es ganz klar, dass dies eine Bedingung war für Huawei, um überhaupt mit Vodafone ins Geschäft zu kommen", berichtete der langjährigen Technikchef von Vodafone Deutschland, Hartmut Kremling Golem.de im Januar 2019. Durch alle diese Evaluierungen, Tests, Audits und offengelegten Quellcodes sei nirgendwo ein Nachweis einer Sabotagehandlung erfolgt.

"Großbritannien und andere europäische Länder sollten die Nerven behalten und Entscheidungen über die Beteiligung Chinas an künftigen Telekommunikationsnetzen auf technische Expertise und rationelle Risikobewertung stützen, und nicht auf eine politische Mode oder Handelskriege", erklärte Hannigan, der gegenwärtig Fellow am Belfer Center for Science and International Affairs an der Harvard University in Cambridge, USA ist.

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deutscher_michel 14. Feb 2019

Ja nee is klar..genau so war es.. :D

schnedan 13. Feb 2019

mit dem bilateralen Handelsabkommen mit den USA... da muss man gut auf Donald hören

Lebenszeitverme... 13. Feb 2019

Die Briten sitzen sowieso mit der chinesischen Staatsführung in einem Boot, zumal man...


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