Abo
  • IT-Karriere:

Wirtschaftsminister: Nordrhein-Westfalens Landesregierung gegen Huawei-Boykott

Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart hält wenig von einem Ausschluss von Huawei vom Netzausbau. Der Ausrüster sei ein wichtiger Partner für Mobilfunk- und Festnetze.

Artikel veröffentlicht am ,
Andreas Pinkwart (FDP)
Andreas Pinkwart (FDP) (Bild: Sean Gallup/Getty Images)

Der sich verschärfende Streit zwischen den USA und Huawei beunruhigt die Landesregierung von Nordrhein-Westfalen. Das sagte Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) der Rheinischen Post. Die Sicherheit der Netze sei zwar "in der sich entwickelnden digitalen Welt von entscheidender Bedeutung". Doch Pinkwart hält wenig davon, sich dem Boykott der USA gegen Huawei-Technik anzuschließen.

Stellenmarkt
  1. DKV MOBILITY SERVICES Business Center, Ratingen bei Düsseldorf
  2. LÖWEN ENTERTAINMENT GmbH, Bingen am Rhein

Pinkwart erklärte: "Umso mehr schauen wir aufmerksam und auch mit Sorge auf diese Diskussion, denn Huawei ist ein wichtiger Partner beim Ausbau der Mobilfunk- und Festnetze in Nordrhein-Westfalen."

In Düsseldorf sind die Europa-Zentralen von Huawei und Vodafone Deutschland, in Bonn ist die Konzernzentrale der Deutschen Telekom. Europa würde laut einem Medienbericht um Jahre hinter die USA und China zurückfallen, wenn der Ausrüster Huawei vom Ausbau der 5G-Netze ausgeschlossen würde. Das berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg unter Berufung auf ein vertrauliches internes Briefing des Managements der Deutschen Telekom. Der Rückfall beim Ausbau der neuen Mobilfunknetze betrage mindestens zwei Jahre.

Huawei hatte im November im Beisein des BSI-Präsidenten Arne Schönbohm (Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik) in Bonn sein Security Lab eröffnet, in dem deutsche Kunden unter anderem den Quellcode von Huawei-Produkten prüfen können. Ähnliche Einrichtungen, erklärte Schönbohm, wünsche er sich auch von anderen Herstellern. Später sagte er dem Wall Street Journal (Paywall), man "ermutigt alle Ausrüster, Laboratorien zur Verifizierung von Technologien in Bonn zu eröffnen". Sie sollten so beschaffen sein wie das Lab von Huawei.

Beim Bundeswirtschaftsministerium findet am 30. Januar 2019 eine nichtöffentliche Anhörung zu Huawei mit den drei Mobilfunkbetreibern Telekom, Vodafone und Telefónica statt. Der chinesische Konzern und die Presse sind nicht eingeladen. Sie wird geleitet von Staatssekretär Ulrich Nussbaum.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 399€ (Wert der Spiele rund 212€)
  2. (u. a. Grafikkarten, Monitore, Mainboards)
  3. für 229,99€ vorbestellbar

as112 31. Jan 2019

Fragt sich nur wer hier die verzerrte Realitätswahrnehmung hat. Die Idioten sind immer...

Kommentator2019 30. Jan 2019

Zitat: Sie sind der erste NRW-Digitalminister. Wie digital sind Sie selbst? Pinkwart Ich...


Folgen Sie uns
       


Energizer Power Max P18K Pop - Hands on (MWC 2019)

Ein Smartphone wie ein Ziegelstein: das Energizer Power Max P18K Pop hat einen 18.000 mAh starken Akku.

Energizer Power Max P18K Pop - Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Adblock Plus: Adblock-Filterregeln können Code ausführen
Adblock Plus
Adblock-Filterregeln können Code ausführen

Unter bestimmten Voraussetzungen können Filterregeln für Adblocker mit einer neuen Funktion Javascript-Code in Webseiten einfügen. Adblock Plus will reagieren und die entsprechende Funktion wieder entfernen. Ublock Origin ist nicht betroffen.
Von Hanno Böck


    Falcon Heavy: Beim zweiten Mal wird alles besser
    Falcon Heavy
    Beim zweiten Mal wird alles besser

    Die größte Rakete der Welt fliegt wieder. Diesmal mit voller Leistung, einem Satelliten und einer gelungenen Landung im Meer. Die Marktbedingungen sind für die Schwerlastrakete Falcon Heavy in nächster Zeit allerdings eher schlecht.
    Von Frank Wunderlich-Pfeiffer und dpa

    1. SpaceX Dragon-Raumschiff bei Test explodiert
    2. SpaceX Raketenstufe nach erfolgreicher Landung umgekippt
    3. Raumfahrt SpaceX zündet erstmals das Triebwerk des Starhoppers

    Passwort-Richtlinien: Schlechte Passwörter vermeiden
    Passwort-Richtlinien
    Schlechte Passwörter vermeiden

    Groß- und Kleinbuchstaben, mindestens ein Sonderzeichen, aber nicht irgendeins? Viele Passwort-Richtlinien führen dazu, dass Nutzer genervt oder verwirrt sind, aber nicht unbedingt zu sichereren Passwörtern. Wir geben Tipps, wie Entwickler es besser machen können.
    Von Hanno Böck

    1. Acutherm Mit Wärmebildkamera und Mikrofon das Passwort erraten
    2. Datenschutz Facebook speicherte Millionen Passwörter im Klartext
    3. Fido-Sticks im Test Endlich schlechte Passwörter

      •  /