Abo
  • IT-Karriere:

Balong 5000: Huawei stellt 5G-Modem für Smartphones vor

Das in China vorgestellte Balong 5000 ist ein Multimode-Baseband für 5G sowie 4G und älter. Es wird mit dem Kirin 980 kombiniert und soll schneller sein als Qualcomms X50-Modem. Huawei will das Balong 5000 schon bald in einem faltbaren Smartphone einsetzen.

Artikel veröffentlicht am ,
Balong 5000
Balong 5000 (Bild: Huawei)

Huawei hat in einer MWC-Vorabveranstaltung in Peking das Balong 5000 angekündigt. CEO Richard Yu selbst präsentierte das 5G-Multimode-Baseband, welches schon in wenigen Wochen auf dem Mobile World Congress in Barcelona zusammen mit einem faltbaren Smartphone gezeigt werden soll. Das bisherige Balong G501 eignet sich nicht für kompakte Geräte, es ist deutlich größer und für heimische Mobilfunk-Router (CPE) ausgelegt.

Stellenmarkt
  1. über experteer GmbH, Künzelsau
  2. combine Consulting GmbH, Hamburg, München

Das Balong 5000 unterstützt neben 5G auch 4G sowie 3G und 2G, genauso wie Intels XMM 8160/8060, Mediateks Helio M70 und Samsungs Exynos 5100 - wohingegen Qualcomms Snapdragon X50 einzig 5G beherrscht. Schon Intel und Samsung wollten jeweils das weltweit erste 5G-Multimode-Baseband haben, nun auch Huawei. Geht es nach der Reihenfolge der Ankündigungen, liegt Intel vor Samsung vor Huawei. Am Ende ist aber ohnehin spannender, wann welcher Hersteller das Modem in einem Smartphone verbaut und wann dieses tatsächlich verfügbar ist.

  • CEO Richard Yu erläutert das Balong 5000. (Bild: Huawei)
  • CEO Richard Yu erläutert das Balong 5000. (Bild: Huawei)
  • CEO Richard Yu erläutert das Balong 5000. (Bild: Huawei)
  • CEO Richard Yu erläutert das Balong 5000. (Bild: Huawei)
  • CEO Richard Yu erläutert das Balong 5000. (Bild: Huawei)
  • CEO Richard Yu erläutert das Balong 5000. (Bild: Huawei)
  • CEO Richard Yu zeigt das Balong 5000. (Bild: Huawei)
CEO Richard Yu erläutert das Balong 5000. (Bild: Huawei)

Technisch vergleicht Huawei das Balong 5000 primär mit Qualcomms Snapdragon X50 und hebt die höhere Downstream- sowie Upstream-Geschwindigkeit hervor. Die soll bei 4,6 GBit/s und 2,5 GBit/s liegen, die Konkurrenz kommt laut Richard Yu auf 2,3 GBit/s und 1,25 GBit/s - Qualcomm selbst spricht allerdings von bis zu 5 GBit/s. Dem angeblich nicht unterstützten SA-Standard (Stand-Alone) beim Snapdragon X50 widerspricht die Aussage von Qualcomm, welche SA als Funktion des 5G-Modems nennt. Korrekt ist wohl, dass kein FDD-Verfahren genutzt werden kann, das beherrscht aber das Snapdragon-X24-Baseband im Snapdragon 855 und der ist für das Snapdragon X50 sowieso notwendig.

Für das Balong 5000 sieht Huawei den eigenen Kirin 980 als Partner vor, beide Chips werden im noch namenlosen faltbaren Smartphone kombiniert. Außerdem planen die Chinesen, das 5G-Multimode-Baseband im 5G Pro Router einzusetzen. Das CPE-Gerät unterstützt 802.11ax-WLAN (WiFi 6) mit bis zu 4,8 GBit/s.



Anzeige
Top-Angebote
  1. GRATIS
  2. (aktuell u. a. AMD Ryzen 7 2700X für 189,90€, Asus ROG Crosshair VIII Formula Mainboard für 499...
  3. 45,79€

Folgen Sie uns
       


Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019)

Das Ideapad S540 hat ein fast unsichtbares Touchpad, das einige Schwierigkeiten bereitet. Doch ist das Gerät trotzdem ein gutes Ryzen-Notebook? Golem.de schaut es sich an.

Lenovo Ideapad S540 - Hands on (Ifa 2019) Video aufrufen
Party like it's 1999: Die 510 letzten Tage von Sega
Party like it's 1999
Die 510 letzten Tage von Sega

Golem retro_ Am 9.9.1999 kam in den USA mit der Sega Dreamcast die letzte Spielkonsole der 90er Jahre auf den Markt. Es sollte auch die letzte Spielkonsole von Sega werden. Aber das wusste zu diesem Zeitpunkt noch niemand.
Von Martin Wolf


    Garmin Fenix 6 im Test: Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen
    Garmin Fenix 6 im Test
    Laufzeitmonster mit Sonne im Herzen

    Bis zu 24 Tage Akkulaufzeit, im Spezialmodus sogar bis zu 120 Tage: Garmin setzt bei seiner Sport- und Smartwatchserie Fenix 6 konsequent auf Akku-Ausdauer. Beim Ausprobieren haben uns neben einem System zur Stromgewinnung auch neue Energiesparoptionen interessiert.
    Ein Test von Peter Steinlechner

    1. Fenix 6 Garmins Premium-Wearable hat ein Pairing-Problem
    2. Wearable Garmin Fenix 6 bekommt Solarstrom

    Apple TV+: Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig
    Apple TV+
    Apples Videostreamingdienst ist nicht konkurrenzfähig

    Bei so einem mickrigen Angebot hilft auch ein mickriger Preis nicht: Apples Streamingdienst hat der Konkurrenz von Netflix, Amazon und bald Disney nichts entgegenzusetzen - und das wird sich auf Jahre nicht ändern.
    Eine Analyse von Ingo Pakalski

    1. Apple TV+ Disney-Chef tritt aus Apple-Verwaltungsrat zurück
    2. Apple TV+ Apples Streamingangebot kostet 4,99 Euro im Monat
    3. Videostreaming Apple TV+ startet mit fünf Serien für 10 US-Dollar monatlich

      •  /