Abo
  • Services:

Tim Höttges: Telekom will zu 5G "ihr Ding durchziehen"

Die Telekom beklagt sich zwar über die Auflagen zu 5G, will aber auf jeden Fall ein starkes und flächendeckendes Netz aufbauen. Dabei gebe es auch keinen Grund, nicht mit Huawei zusammenzuarbeiten, sagte Höttges.

Artikel veröffentlicht am ,
Telekom-Chef Tim Höttges bei der Vorstellung des Quartalsberichts
Telekom-Chef Tim Höttges bei der Vorstellung des Quartalsberichts (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom will nach eigenen Aussagen in jedem Fall ein hochwertiges 5G-Netzwerk aufbauen und damit bis zum Jahr 2025 einen Anteil von 99 Prozent der Kunden versorgen. "Wir machen unser Ding, und wir ziehen es durch", sagte der Chef der Deutschen Telekom, Tim Höttges, zur Frage der Auflagen für die 5G-Auktion im Gespräch mit N-TV nach Bekanntgabe der Quartalsergebnisse.

Stellenmarkt
  1. Franke Coffee Systems GmbH, Grünsfeld
  2. opta data Abrechnungs GmbH, Essen

"Dass die Rahmenbedingen dafür politisch nicht ideal gesetzt sind, das muss ich kritisieren", betonte der Konzernchef. Das bedeute aber keine Abstriche am Aufbau. Da habe die Telekom "auch noch viele Hausaufgaben zu machen", weil die Technik sich kontinuierlich verändere, betonte Höttges.

Der Netzbetreiber habe eine Multivendor-Strategie und mache sich von keinem Ausrüster abhängig. Partnerschaften bestünde mit Cisco, Ericsson und Nokia, die in unterschiedlichen Bereichen zum Einsatz kämen. "Im Moment gibt es keinen Grund, mit Huawei nicht zusammenzuarbeiten. Wir haben die entsprechenden Sicherheitsfunktionalitäten da. Und es ist jetzt ein politischer Entscheidungsprozess, wie jetzt mit chinesischen Ausrüstern umgegangen wird", sagte Höttges.

In Deutschland errichte die Telekom jedes Jahr 2.000 neue große Mobilfunkantennen. In den Städten installiere man zusätzlich 10.000 Small Cells.

Höttges erklärte, in Deutschland plane der Konzern für die Zeit bis zum Jahr 2021 im Durchschnitt jährlich mehr als 2.000 neue Mobilfunkstandorte. "In Darmstadt bauen wir mit Ericsson das dritte Testfeld für 5G auf. Aber nicht nur dort: Bis 2025 wollen wir 99 Prozent der Bevölkerung in Deutschland mit 5G versorgen", sagte Höttges.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 32,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie (Release 26.02.)
  3. 24,99€
  4. (-68%) 15,99€

spezi 24. Feb 2019 / Themenstart

Die Aussage der Telekom zum geplanten 5G-Ausbau bis 2025 ist noch etwas umfangreicher...

Kommentieren


Folgen Sie uns
       


Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019)

Samsung hat seine neue Galaxy-S10-Serie auf mehrere Bildschirmgrößen aufgeteilt. Besonders das "kleine" Galaxy S10e finden wir im Vorabtest interessant.

Galaxy S10e, Galaxy S10 und Galaxy S10 im Hands on (MWC 2019) Video aufrufen
Geforce GTX 1660 im Test: Für 230 Euro eine faire Sache
Geforce GTX 1660 im Test
Für 230 Euro eine faire Sache

Die Geforce GTX 1660 - ohne Ti am Ende - rechnet so flott wie AMDs Radeon RX 590 und kostet in etwa das Gleiche. Der klare Vorteil der Nvidia-Grafikkarte ist die drastisch geringere Leistungsaufnahme.

  1. EC2 G4 AWS nutzt Nvidias Tesla T4 für Inferencing-Cloud
  2. Zotac Geforce GTX 1660 Ti im Test Gute 1440p-Karte für unter 300 Euro
  3. Nvidia Turing OBS unterstützt Encoder der Geforce RTX

Uploadfilter: Voss stellt Existenz von Youtube infrage
Uploadfilter
Voss stellt Existenz von Youtube infrage

Gut zwei Wochen vor der endgültigen Abstimmung über Uploadfilter stehen sich Befürworter und Gegner weiter unversöhnlich gegenüber. Verhandlungsführer Voss hat offenbar kein Problem damit, wenn es Plattformen wie Youtube nicht mehr gäbe. Wissenschaftler sehen hingegen Gefahren durch die Reform.

  1. Uploadfilter Koalition findet ihren eigenen Kompromiss nicht so gut
  2. Uploadfilter Konservative EVP will Abstimmung doch nicht vorziehen
  3. Uploadfilter Spontane Demos gegen Schnellvotum angekündigt

Fido-Sticks im Test: Endlich schlechte Passwörter
Fido-Sticks im Test
Endlich schlechte Passwörter

Sicher mit nur einer PIN oder einem schlechten Passwort: Fido-Sticks sollen auf Tastendruck Zwei-Faktor-Authentifizierung oder passwortloses Anmelden ermöglichen. Golem.de hat getestet, ob sie halten, was sie versprechen.
Ein Test von Moritz Tremmel

  1. E-Mail-Marketing Datenbank mit 800 Millionen E-Mail-Adressen online
  2. Webauthn Standard für passwortloses Anmelden verabschiedet
  3. Studie Passwortmanager hinterlassen Passwörter im Arbeitsspeicher

    •  /