MWC 2016 Es wird 4,5 G, LTE Evolution oder LTE Advanced + genannt. Gemeint sind mehrere Erweiterungen für den LTE-Standard, der maximal 1 GBit/s in die Funkzelle bringt. Ericsson hat heute sein Software-Update angekündigt.
Zehn Minuten können durchaus kostbar sein: Das dürften heute einige O2- und E-Plus-Kunden gemerkt haben, als ihr Wecker im Smartphone zu spät Alarm schlug. Beide Mobilfunknetze zeigten eine falsche Uhrzeit an, die dann an die Smartphones der Kunden übertragen wurden.
Im Smartphone-Markt gab es im zurückliegenden Jahr einige Bewegung. Während Samsung Marktanteile einbüßte, legte Apple weiter zu. Bis auf Samsung konnten alle großen Hersteller direkt von der gesteigerten Nachfrage nach Smartphones profitieren.
Verizon Communications will alle anderen Netzbetreiber in den USA beim Ausbau von 5G übertreffen. Der 4G-Nachfolgestandard kommt offiziell bis zum Jahr 2020 und soll 10 GBit/s bringen. Um führend zu sein, dürfte Verizon Vor-Standard-Technik einsetzen.
Die Deutsche Bahn ist etwas hartleibig, wenn es um die Technik für freies S-Bahn-WLAN geht. Die Öffentlichkeit darf noch nicht wissen, was in Stuttgart zum Einsatz kommt.
Die Swisscom führt DSL+LTE-Bonding ein. Ein neuer LTE-Empfänger arbeitet per WLAN mit dem DSL-Router zusammen. Zum Einstieg ist die Datenrate aber nicht beeindruckend.
Der Chef von T-Mobile in den USA hat sich von seinen Beleidigungen und Unterstellungen gegen die Electronic Frontier Foundation distanziert. Zugleich bekannte er sich entschieden zur Netzneutralität und stellte sich so gegen die Deutsche Telekom.
British Telecom (BT) will mit der Telekom gemeinsam Firmen gründen. Auch eine spätere Übernahme durch den größten Aktionär schließt der Konzern nicht aus.
Stuttgart testet als erste deutsche Großstadt freies WLAN in der S-Bahn. Im Echtzeitbetrieb soll herausgefunden werden, welches System zur Übertragung der Mobilfunk-Signale die Anforderungen erfüllen kann.
Die Telekom verlegt ihre 5G-Aktivitäten nach Dresden an die TU. Gesucht werden "neue, disruptive Konzepte für die Weiterentwicklung des Mobilfunks, der Netze und der Cloud." Dabei soll eng mit dem Konzern zusammengearbeitet werden.
T-Mobile-Chef John Legere dreht in einer Videobotschaft durch. Kritiker des Streamings im mobilen Internet, bei dem das Datenvolumen nicht berechnet wird, seien Trottel, die diese Innovation nicht verstanden hätten.
Vodafone will ein britisches Gesetz verhindern, das Hintertüren im Mobilfunknetzwerk und in den Endgeräten der Nutzer ermöglichen soll. Verschlüsselung soll umgangen werden und Polizei und Geheimdienste erhalten Zugriff auf das Instant Messaging. Davon wäre auch Deutschland betroffen.
Ericsson hat für das Internet of Things Software vorgestellt, die Narrowband-IoT ins bestehende LTE-Netz bringen soll. Basis ist Low-Power-Wide-Area-Technologie (LPWA).
T-Mobile Binge On rechnet Videostreams gar nicht auf 480p herunter. Tests der Electronic Frontier Foundation haben ergeben, dass alles schlicht auf 1,5 MBit/s gedrosselt wird.
Im mobilen Internet haben Vodafone-Kunden in der Silvesternacht fast 40 Prozent mehr Daten erzeugt als je zuvor. Mit bis zu rund 60 GBit/s wurden so viele TV-Serien und Filme über Netflix gestreamt wie nie vorher.
Die Telekom kann über drei Millionen Magenta-Eins-Kunden in Europa vermelden, davon zwei Millionen in Deutschland. Telekom-Chef van Damme meint, diese Kunden seien loyaler.
Apple hat die Preise von iPhones und iPads wegen Urheberabgaben angehoben. Allerdings dürfte der Aufschlag zu verkraften sein. Er liegt bei 4,95 beziehungsweise 6,95 Euro pro Smartphone und Tablet.
Aus Bayern kommt Kritik an den Breitbandplänen der Bundesregierung. Wer in wenigen Jahren nur das Ziel von 50 MBit/s habe, sorge dafür, dass Menschen sowie Arbeitsplätze an die ohnehin überfüllten Städte verloren gingen.
Youtube sieht sich von T-Mobile durch den Service Binge On für kostenloses Streaming gedrosselt, von dem die Google-Plattform ausgenommen ist. Doch die Telekom-Tochter wehrt sich gegen den Vorwurf.
An Werktagen wird bei Vodafone viel mehr mobil telefoniert als zu Weihnachten, dennoch gab es mehr Anrufe als im Vorjahr. Auch die Datennutzung war stark: In Spitzenzeiten generierte während der Weihnachtstage Netflix knapp 50 GBit/s in Vodafones Mobilfunknetz.
T-Mobile drosselt bei seinem kostenlosen Streamingangebot Binge On, indem die Auflösung der Filme reduziert wird, meinen Kritiker. Doch der Mobilfunkbetreiber erlaubt jedem, Binge On abzuschalten und verteidigt sich gegen Kritik, auch von Youtube.
1&1 kann weiter kein eigenes Hybrid-Produkt im Netz der Telekom anbieten. Die Bundesnetzagentur sieht kein missbräuchliches Verhalten der Telekom, die die Technik nicht öffnet. Das könnte sich aber ändern.
Vodafone hat bei seiner bundesweiten Netzerneuerung jetzt den Umbau in Frankfurt abgeschlossen. Doch dort überragen Hochhäuser deutlich die Ebene der Funkzellen. Vodafone musste das mit Inhouse-Versorgung lösen.
In Norwegen hat Huawei in einem 4G-Mobilfunknetz ohne Erweiterungen 1 GBit/s erreicht. Der Standard 4,5G soll ab dem Jahr 2016 überall kommerziell verfügbar sein. Vodafone Deutschland plant den Einsatz. Um die hohe Datenrate zu erreichen, wurden die Frequenzen 800 MHz, 1800 MHz, 2100 MHz und 2600 MHz gebündelt.
Statt Kunden genauere Informationen zu den Abbuchungen von Drittanbietern zu liefern, drohten viele Mobilfunkanbieter damit, die SIM-Karte zu sperren. Das hat das Landgericht Potsdam E-Plus jetzt untersagt.
Message+ wird ab sofort von der Telekom angeboten. Das RCS-Messaging läuft aber noch nicht in allen Netzen und Prepaidkunden der Telekom können es nicht kostenlos nutzen.
Vodafone wird in Kürze die Mobilfunktechnologie 4.5G von Huawei in Deutschland einführen. Livebetrieb mit 1,2 GBit/s ist nach Angaben des Unternehmens bereits 2017 geplant.
Hersteller und Verwertungsgesellschaften haben sich nach jahrelangem Streit auf die Abgaben für Smartphones und Tablets geeinigt. Rückwirkend sind diese Beträge schon bezahlt und bleiben künftig Teil der Preisgestaltung.
Das E-Plus-Netz von Telefónica hat sich im Bereich Daten verschlechtert. Die Telekom ist wieder Testsieger bei Connect, wird aber in der Kategorie Sprache von Vodafone überholt, weil Voice over LTE fehlt.
Im kommenden Jahr will die Telefónica einen Großteil der Integration ihrer Netze von O2 und E-Plus abschließen. Mitte 2016 soll auch eine gemeinsame LTE-Nutzung ermöglicht werden.
Die Telekom bietet mit Data Start einen Mobilfunktarif, der auch als Tagesflatrate nutzbar ist. Für 24 Stunden fallen 2,95 Euro an. Doch einmalig müssen 10 Euro bezahlt werden.
Der Mobilfunkausrüster Ericsson misst weltweit den Datenverkehr in Kommunikationsnetzen der bedeutendsten Regionen der Welt. Demnach werden 20 neue mobile Internetzugänge pro Sekunde in Betrieb genommen, am schnellsten ist das Wachstum in Afrika.
Die Einführung von 5G rückt immer näher. Golem.de hat mit dem Chef des Bereichs Radio Research bei Nokia Networks darüber gesprochen, welche Datenrate wirklich beim Nutzer ankommt und warum immer noch gedrosselt wird, obwohl der Übertragungspreis pro Bit immer günstiger wird.
Im nächsten Jahr kommt die eSIM-Card auf den Markt, heute hat die Deutsche Telekom in Berlin die Technik vorgeführt. Das Unternehmen erklärte, es wolle die Möglichkeit des Anbieterwechsels dabei nicht vorantreiben.
Drosselung und Netzneutralität sind vorbei. Die Telekom-Tochter T-Mobile hat in den USA Binge On vorgestellt. Wer für mindestens 3 GByte pro Monat zahlt, kann unter 24 Streamingdiensten wählen. Doch die Auflösung der Serien und Filme wird begrenzt.
Die Stadt Los Angeles baut 100 LED-Straßenlaternen auf. Darin steckt LTE-Mobilfunktechnik von Ericsson, die direkt ans Glasfasernetz der Stadt angeschlossen ist.
Ericsson und Cisco wollen Patente austauschen und Produkte gemeinsam vermarkten. Es geht um 5G, Cloud, Internet of Things und auch gänzlich neue Netzwerkprodukte.
Weil E-Plus sein UMTS-Netz besser ausgebaut hat als O2, sind mehr Nutzer in der Berliner U-Bahn auf das Roaming angewiesen. Doch das führt zu Problemen.
Für Huawei ist der wichtigste Grund für neue Mobilfunktechnik die höhere Datenrate. Die Einführung von 5G werde im Jahr 2020 geschafft, doch als Evolution, nicht als Revolution.
"Ohne die Netzwerkbetreiber bliebe der Bildschirm für die Nutzer dunkel", sagte Google-Manager Mike Blanche in Hongkong. Er bemühe sich um eine Partnerschaft mit den Gegnern und Huawei.
Mit unbegrenzten Datenflats lässt sich nach Erfahrungen eines Mobilfunkbetreibers kein Geld verdienen. Der Grund: Ein großer Teil der Daten seien Videos, und die Kunden verlangten immer höhere Datenübertragungsraten.
Der Betreiber der Netze O2 und E-Plus macht konkrete Schritte für den Aufbau von Mobilfunknetzen der 5. Generation. Auch den Backbone will die spanische Telefónica massiv ausbauen.
Mit E-Plus lässt sich mobiles Internet in der Bahn am schlechtesten nutzen. Wirklich überzeugen kann keiner der drei Netzbetreiber in fahrenden Zügen, auch nicht bei der Sprachtelefonie.
Die Telekom ist sauer, weil 1&1 bei der Bundesnetzagentur Vorleistungsprodukte für LTE und seinen Hybridanschluss erzwingen will. Wer investiere und echte Innovationen entwickle, dürfe dafür nicht bestraft werden.
Nokia Networks setzt bei einem Test seine cmWave-Technik ein und schafft nach eigenem Bekunden 19,1 GBit/s. Bei dem Versuch nutzen die Techniker 256 QAM und 8x8 MIMO bei 400 MHz.
1&1 fordert Zugang zu der Hybridtechnik der Telekom oder ein Verkaufsverbot für den Router und die Netzwerktechnologie für die Bündelung von DSL und LTE. Dazu wurde die Bundesnetzagentur jetzt dringlich angerufen.