• IT-Karriere:
  • Services:

Binge On: T-Mobile drosselt Streaming auf 1,5 MBit/s

T-Mobile Binge On rechnet Videostreams gar nicht auf 480p herunter. Tests der Electronic Frontier Foundation haben ergeben, dass alles schlicht auf 1,5 MBit/s gedrosselt wird.

Artikel veröffentlicht am ,
Binge On
Binge On (Bild: T-Mobile)

Ein Test hat gezeigt, dass T-Mobile für sein Angebot Binge On alle HTML5-Videostreams auf 1,5 MBit/s drosselt. Das berichtet die Nichtregierungsorganisation Electronic Frontier Foundation (EFF). Dabei sei es gleichgültig, ob die Streaminganbieter sich für Binge On angemeldet hätten oder nicht.

Stellenmarkt
  1. Max-Delbrück-Centrum für Molekulare Medizin (MDC), Berlin
  2. MüKo Maschinenbau GmbH, Weinstadt bei Stuttgart

T-Mobile Binge On bietet Streaming im mobilen Internet, ohne das Datenvolumen zu berechnen. Kunden können unter 24 Streamingdiensten wählen, darunter Netflix, HBO Now, HBO Go, Watch ESPN, Fox Sports und Hulu. Dienste wie Youtube, Facebook oder Snapchat sind ausgenommen.

Laut dem Test der Electronic Frontier Foundation werden auch Downloads von Videodateien gedrosselt, die vom Dateinamen her gar nicht als solche erkennbar sind.

Streaming wird unruhig und ungleichmäßig

T-Mobile reduziert nach eigenen Angaben die Auflösung der Videodaten, was der Mobilfunkbetreiber "DVD Qualität (480p+)" nennt. Doch die Videodateien würden nicht auf eine niedrige Auflösung heruntergerechnet oder "optimiert", wie T-Mobile behauptet. Alles was die Telekom-Tochter mache, sei die Datenübertragungsrate auf 1,5 MBit/s zu drosseln. Wenn das Video eine höhere Auflösung als 480p habe, werde das Streaming unruhig und ungleichmäßig, so der Testbericht.

T-Mobile habe dieses Ergebnis der Electronic Frontier Foundation bestätigt. Ein Sprecher von T-Mobile USA hatte zuvor noch behauptet: "Die Verwendung des Begriffs Drosselung ist irreführend. Wir bremsen Youtube oder andere Plattformen nicht aus, weil Videos für mobile Geräte optimiert werden, Streaming von diesen Seiten sollte so schnell wie bisher, wenn nicht sogar schneller sein. Eine bessere Beschreibung wäre 'mobile-optimiert' oder weniger schmeichelhaft 'heruntergerechnet'".

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

neustart 10. Jan 2016

Na, weil das besser für Dich ist ... Dummerchen! Gott wie peinlich! Nur die "Trottel...

chefin 07. Jan 2016

Und wenn du mal gewechselt hast und zurück gerudert bist, weist du auch warum der das so...


Folgen Sie uns
       


Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen

Mit 864 Einzelteilen und rund 90 Minuten Bauzeit ist die Lego-ISS bei Weitem nicht so komplex wie ihr Vorbild.

Golem.de baut die ISS aus Lego zusammen Video aufrufen
    •  /